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Alpine Technologien 2021

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14 AKTUELL Sanierung auf

14 AKTUELL Sanierung auf über 3.000 Meter Meereshöhe Im Sommer 2021 wurden die Sanierungsarbeiten an Südtirols höchstgelegener Schutzhütte, dem Becherhaus, abgeschlossen. Die Baustelle auf dieser Höhe war eine logistische Meisterleistung und eine große Herausforderung für das gesamte Team. Baubericht einer Baustelle der Extreme.

BECHERHAUS 15 Bauarbeiten unter extremsten Bedingungen Das Becherhaus liegt im Südtiroler Teil der Stubaier Alpen auf dem Gipfel des namensgebenden Bechers. Mit seiner Lage auf einer Höhe von 3.195 Metern ist das Becherhaus Südtirols höchstgelegenes Schutzhaus. Der Bau, der 1894 von der Sektion Hannover des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins (DÖAV) als „Kaiserin-Elisabeth-Schutzhaus“ errichtet wurde, war in den 1980er Jahren saniert und erweitert worden. Seit 2011 ist das Becherhaus im Besitz des Landes Südtirol, das sich dazu entschieden hatte, die Struktur umfassend zu sanieren. Kein einfaches Unterfangen. Baustelle der Extreme Die Arbeiten auf Südtirols höchstgelegener Baustelle dauerten rund ein Jahr. Baubeginn war im August 2020. Für die Arbeiterinnen und Arbeiter eine Zeit der Extreme: Wind und Wichtige Investition in die Zukunft Für die Sanierungsarbeiten hat das Land Südtirol 1,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Der Landesrat für Hochbau und Vermögen, Massimo Bessone, lobte vor allem die Professionalität des Technikteams und der beteiligten Unternehmen: „Das Hochgebirge ist eine technisch herausfordernde Baustelle, wo unter extremen Bedingungen in begrenzten Zeiträumen gearbeitet wird. Die allesamt heimischen Unternehmen, die am Becherhaus gearbeitet haben, konnten die Herausforderungen mit Einsatz und Innovationsgeist meistern. Das Becherhaus ist nicht nur Orientierungspunkt für erfahrene Wanderer, sondern auch ein Schaufenster für den Klimawandel und gibt nützliche Informationen für nötige Maßnahmen.“ Abgewickelt wurden die Arbeiten von der Firma Mader GmbH aus Sterzing, die den Auftrag bei einer Ausschreibung gewonnen hat. Mit dabei waren die Subunternehmen Trenkwalder & Partner GmbH, ebenfalls aus Sterzing, Hofer & Zelger OHG aus Brixen und Unionbau AG aus Sand in Taufers.

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