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Alpine Technologien 2020

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34 Anzeige „Schaugmer amol, epis wert schun gian …“ … nach diesem Motto vom Moosmair-Führungstrio, den beiden Brüdern Anton und Andreas mit Schwager Walter Auer aus dem Passeier, arbeitet die ganze Mannschaft. Denn da, wo andere aufgeben, da fängt das Moosmair- Team erst an. Technisches Know-how und jede Menge Erfahrung im hochalpinen Bereich zeichnen die Bau- und Montagefirma mit Sitz in St. Martin/Passeier aus. Das erste Mal so richtig in die Schlagzeilen kam Moosmair Ende der 1990er Jahre mit einem „fliegenden Bagger“. Eine Aktion, bei der ein 15 Tonnen schweres Gerät per Materialseilbahn in der Luft von einer Talseite auf die andere transportiert wurde. Da die Seile kaum sichtbar waren, entstand der Eindruck vom „fliegenden Bagger. Heute, über 20 Jahre und Hunderte alpiner Einsätze später, ein kleiner Rückblick auf besondere Aufträge und ein Ausblick auf die aktuellen Projekte in Südtirol. Dazu gehört auch die Grundeinstellung der Firmenleitung, wenn es um die Mitarbeiter – in erster Linie Burschen von den Bergbauerhöfen – geht: „Die verfügen über handwerkliches Geschick und haben einen guten Stand. Wenn man eine Hand braucht zum Festhalten, kann man mit der anderen alleine nicht arbeiten.“ Spezialisierung auf hochalpine Einsätze Das Passeirer Unternehmen spezialisierte sich immer mehr auf Bau- und Montagearbeiten für Einsätze im hochalpinen, unzugänglichen Gelände. Dazu Anton Moosmair: „Beginnen tut es meist mit der Installation einer Materialseilbahn; damit verbunden ist, am höchsten Punkt der zukünftigen Baustelle einen Arbeitsplatz einzurichten. In manchen Fällen muss von unseren Leuten erst mal eine ebene Fläche für den Werkzeugcontainer geschaffen werden. Sobald die Materialseilbahn betriebsfertig ist, kann z. B. mit den eigentlichen Arbeiten wie dem Fundament einer Liftstütze oder den ersten Arbeiten für die Erneuerung einer Schutzhütte begonnen werden.“ Je nach Auftragsvergabe reichen die Arbeiten von Logistik und Transport zur Baustellenversorgung über den Bau bis zur fertigen Montage der Stützen und Seilbahnstationen, inklusive Seilzug. Der gesamte deutsch- und itali- Materialseilbahn am kleinen Matterhorn Materialseilbahn für König Laurin 1 und 2 Kunstinstallation am Schnalstaler Gletscher

35 Materialseilbahn Stettiner Hütte enischsprachige Alpenraum gehört zum Einsatzgebiet des Moosmair-Teams, aber auch darüber hinaus wie die Türkei oder Venezuela. Ein ganz besonderer Einsatz und seine „Folgen“ Schon seit 20 Jahren ist Moosmair im Aostatal aktiv. Die Arbeiten am Montblanc für das Skyway-Projekt ab dem Jahr 2010 brachten für das Passeirer Unternehmen eine neue Dimension, was die Bekanntheit in Insider-Kreisen betraf. Die Arbeitsweise und Sicherheit der alpinerfahrenen Moosmair- Monteure unter derart extremen Bedingungen sorgte auf französischer wie auf italienischer Seite gleichermaßen für Aufsehen. Beeindruckt waren auch die Seilbahnbetreiber aus diversen Ländern, die im Laufe der Zeit die Baustelle besuchten. Es folgten Aufträge im Rahmen der beiden Seilbahnprojekte am Klein Matterhorn, die jeweils von italienischer Seite aus versorgt werden. Aktuell wird die komplette Montage der neuen Leitner-Bahn von Testa Grigia auf das Klein Matterhorn gemacht. Auch der prestigeträchtige Auftrag von der Zugspitzbahn AG ist darauf zurückzuführen. Aktuelle Arbeiten in Südtirol: Kunstobjekt Schnalstal, Liftanlage Olang, Materialseilbahn Karerpass … In der Nähe der Bergstation am Schnalstaler Gletscher wurde das Kunstobjekt von Olafur Eliasson installiert. Seitens Moosmair wurde ein etwa 300 Meter Transportweg von der Bergstation dem Grat entlang bis zum Kunstwerk angelegt und der Aushub gemacht. Das Fundament samt Verankerung wurde betoniert, darauf wurden die von Pichler Projects vorgefertigten Teile an Ort und Stelle platziert. Was sich hier so einfach liest, bedarf bei Einsätzen auf 3.200 Meter Höhe immer ganz besonderer logistischer Vorbereitung; Mitte Oktober wurde die Kunstinstallation auf 3.200 Meter Höhe eröffnet. Die zwei neuen Kabinenbahnen von Doppelmayr – von Olang hinauf zum Kronplatz – brachten einen besonders umfangreichen Auftrag, was Zeit und Personal betrifft. „Die gesamte Montage der Tal-, Mittel und Bergstationen, der Stützen, der kompletten Linienführung inklusive Seilzug wurde uns von der Firma Doppelmayr übertragen. Von Mai bis Mitte November waren die Moosmair-Mitarbeiter bei diesem Projekt im Einsatz“, berichtet Walter Auer. Unterm Rosengarten wurde von Moosmair – im Auftrag der Baufirma Zelger, die Materialseilbahn zur Versorgung der Baustelle für die Bahnen Laurin 1+2 geliefert. Auch die Autonome Provinz Bozen setzt bei einem Projekt, welches in diesem Magazin umfangreich präsentiert wird, auf das Know-how und die Erfahrung der Passeirer. Eine Freude für die Firmenchefs und besonders auch für die Mitarbeiter: Die Baustelle der Stettiner Hütte auf knapp 3.000 Meter Höhe, im eigenen Tal, sozusagen vor der Haustür, hat einen besonderen Reiz. Der Bau der viel diskutierten neuen Stettiner Hütte hat dieses Jahr begonnen. Ein Auftrag wie geschaffen für das gesamte Team. Moosmair GmbH Holzländestraße 89 | 39010 St. Martin in Passeier Tel. 0473 650 066 info@moosmair.com | www.moosmair.com Olang: Montage der Stützen Olang: Montage der Mittelstation Stettiner Hütte: Fundament für Materialseilbahn

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