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AeroClub Bozen 2013

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themenbereich 4 02/2013 02/2013 5 fliegen Walfred Zwerger: die Seele des Aeroclub Büros Das Gefühl der Freiheit Treffen zwischen Manfred Mussner (ENAC) und dem Präsidenten des Aeroclubs Bozen Elmar Marinoni: Gemeinsam werden stets Lösungen gefunden, um die Aktivitäten des Vereins mit der Luftfahrtbehörde abzustimmen. Die Geschichte des Bozner Flughafens ist direkt und unmittelbar mit jenen Südtiroler Piloten verbunden, die mit ihren Sportflugzeugen von hier aus starten. In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstand in St. Jakob bei Bozen ein Sportflughafen. 1938 wurde eine Flugschule gegründet. Nach den Kriegswirren und der dadurch bedingten Einstellung der Sportfliegerei gelang 1951 ein Neubeginn der Flugsportaktivität. Der Aeroclub Bozen wurde gegründet. Gründungsmitglieder damals waren unter anderem Roman Gasser, Enzo Centofante, Giorgio Weber und Andrea Gritti. Heute, 62 Jahre nach seiner Gründung, zählt der Club über 150 Mitglieder. In seiner langen Geschichte wurden über 2000 Piloten ausgebildet. Für viele Südtiroler war dieser Verein Ausgangspunkt für die berufliche Karriere als Zivil- oder Militärpiloten. Boom der 50er Jahre Eine Macchi 308 war das erste Flugzeug, das der Aeroclub anschaffte. Damit war der Grundstein für den Flugbetrieb gelegt. Es war eine spannende Zeit, nicht nur für die Flieger, sondern auch politisch, und so gab es viele Einschränkungen und strenge Auflagen von offizieller Seite, die das Fliegen stark einschränkten. Die Macher im Aeroclub Bozen ließen sich davon nicht einschüchtern. Internationale Anerkennung erlangte der Bozner Verein durch die Ausrichtung von Flugsportveranstaltungen und Fallschirmsprung-Wettbewerben. Flaggschiff waren die „Segelflugwochen“ in den 50er und 60er Jahren, zu denen Teilnehmer aus ganz Europa nach Bozen anreisten. Es war bei einer dieser internationalen Veranstaltungen, dass der Bozner Talkessel zum ersten Mal überflogen wurde: ein Unterfangen, das bis damals für unmachbar gehalten worden war. Das Interesse am Fliegen stieg, der Aeroclub wuchs und entwickelte sich: In den 1970er Jahren verfügte der Verein über zehn Flugzeuge, das Interesse am Flugunterricht stieg stetig. Berühmtestes Mitglied des Aeroclubs Bozen war Erich Abram, einer der ersten italienischen Hubschrauberpiloten und K2-Bezwinger. Start eines Canguro, 1963 Außenlandung in Meran, 1970. Der Pilot ist umringt von einer Gruppe herbeigeeilter Kinder. Aeroclub Bozen heute In den 60 Jahren seines Bestehens hat sich der Club der Moderne angepasst. Heute verfügt er über einen modernen Sitz direkt am Flughafen Bozen, das Sekretariat ist ständig besetzt. Hier werden neben der Verwaltung der Vereinstätigkeit auch die bürokratischen Angelegenheiten für die Mitglieder abgewickelt. Die einzige anerkannte und zertifizierte Flugschule Südtirols bildet Piloten für Motorflug und Segelflug aus. Angeboten werden auch touristische Rundflüge. Die Wartung, Revision und Reparatur der Flugzeuge erfolgt in der clubeigenen Werkstatt. Jedes eingeschriebene Mitglied ist Mitbesitzer der Flugzeug-Flotte, die aus sieben Motorflugzeugen und zehn Segelfliegern besteht. Die Mitglieder können über das Internet Flugzeuge und Fluglehrer buchen. Die Schleppmaschinen (L5)

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