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Wirtschaftsschau Eggental 2013

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Georg Hochkofler 18

Georg Hochkofler 18 08/2013 themenbereich service 08/2013 19 Inserat: guater tropfen Tel. 0471 081 563 grafik@mediaradius.it Die Zukunft ist da Welschnofen erlebt eine Zeit der Wende: Zuerst Carezza, nun der Bau der neuen Bahn – und viele weitere, auch kleine Schritte bringen gute Stimmung ins Dorf. Mit diesem Satz „Ich muss sparen, aber mit 1.000 € bin ich dabei.“ haben gleich mehrere Welschnofner und Welschnofnerinnen im letzten Jänner und Februar mitgemacht, als die eine Frage im Mittelpunkt stand: Wer im Dorf unterstützt den Bau einer neuen Bahn auf den Karerpass und zeichnet dafür eigene Quoten? KAWE heißt das Zauberwort. Mit dem Bau der Kabinenbahn Welschnofen ist Mitte Juli 2013 begonnen worden. Dank 175 Bürgerinnen und Bürger, die daran glauben, dass sie mit dieser Bahn in die Zukunft ihres Ortes investieren und Quoten gezeichnet haben. Noch im Dezember 2013 ist geplant, den Betrieb der KAWE aufzunehmen, die vom Dorfzentrum am Parkplatz Planggenbrücke auf die Frommeralm führen wird. Dann ist Welschnofen neu aufgestellt. Die Anbindung an das Ski- und Wandergebiet Carezza gilt als der nötige Schritt für den Neuanfang unter dem Rosengarten und Latemar. Das glauben nicht nur Beteiligte, die von der Anbindung profitieren. Es wiegt vor allem der Einsatz derer, die ihr Geld darin investieren: 175 (von insgesamt 2.000) Welschnofner und Welschnofnerinnen sind mit 1,8 Mio Euro Quotenwert am neuen Projekt beteiligt. Etwa die Hälfte dieses Wertes (0,9 Mio.) hat die Gesellschaft Latemar-Karersee GmbH mit Präsident Georg Eisath, als Infrastruktur in die neue Bahn eingebracht und 75 Prozent der Projektkosten bezuschusst das Land in Zeiten des öffentlichen Sparkurses. Das sind klare Zeichen. Daher wundert es nicht, dass in den anderen Sektoren ein frischer Wind zu spüren ist, der Welschnofen belebt, als sei die Brücke in die Zukunft bereits beschreitbar. Pendlerrückgang durch Arbeitsplatzbeschaffungen Da ist einmal die Beschäftigung, die sich in Welschnofen in den vergangenen Jahren daran messen lassen musste, wie viel Pendler das Tal in Richtung Landeshauptstadt verlassen. Bedeutend ist das deshalb, weil Pendler nicht nur ihren Tag außerhalb verbringen, sondern vor allem ihre Kaufkraft in Bozen auslassen. Ausgelassen haben, kann man bald sagen. Seit ein-zwei Jahren ist nämlich feststellbar, dass der Zuwachs an Pendlern gestoppt werden konnte. Gleichbleibende Pendlerzahlen bedeuten eine Trendumkehr im Ort: Welschnofnern wird wieder im Tal Arbeit geboten: Urlauberzahlen und Betriebe wachsen, Neugründungen werden gewagt – die Diversifizierung des lokalen Wirtschaftsraumes schreitet voran. Dadurch hat sich auch die Nahversorgung im Ort stabilisiert. Niemand muss nach Bozen um Gemüse, Kleidung, Haushaltsgeräte zu besorgen, um sich die Haare zu schneiden, seine Schönheit zu pflegen oder um für seinen Betrieb ein neues Logo entwerfen zu lassen. Neuheit: Eggentaler Kistl Entwicklungen beflügeln neue Ideen. Auf der Wirtschaftsschau präsentieren die Eggentaler Bauern das Eggentaler Kistl: Nach der Idee des Biokistl Südtirol beliefern die lokalen landwirtschaftlichen Produzenten ab dem Herbst mit ihren Früchten und Produkten die Haushalte in Welschnofen, Deutschnofen und Karneid. Manches wurde im Zuge der Umwälzung bereits vollzogen: Die Gemeinde beheizt ihre eigenen Gebäude seit einigen Jahren mit alternativen Energien und kann sogar die Tanks abwechselnd von lokalen Lieferanten füllen lassen. Mit dem neuen Energieleitplan sind auch neue Initiativen festgelegt worden, damit auch das Energieangebot der Sonne genutzt wird. Die Welschnofner Energiegewinnungsgenossenschaft (WEG) soll zudem um 6 Mio. Euro ein Fernheizwerk bauen, das einen Großteil des Ortes beliefert. Möglich ist das erst, Ihre Einkehr A gemiatliche Stub a Schlochtfeld für a Gaudi und a Wohlfühlwintergorten. Unterbirchabruck 25 • 39050 Deutschnofen • Tel. 0471 610 040 Mobil 340 262 50 43 • angelikafrena@gmail.com • MwSt.Nr. 02768430213 grafic & webdesign

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