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Südtirols Top 100 2017

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26 06/2017 INFO-PR Weiterbildung als Chance Anlässlich des 35-Jahr-Jubliäums des WIFI hat das WIFO Bozen eine Studie zur Weiterbildung in den Südtiroler Unternehmen ausgearbeitet. Die Ergebnisse zeigen, dass größere Unternehmen, was Weiterbildung betrifft, bereits sehr gut aufgestellt sind. Bei kleinen und auch mittleren Unternehmen wird dieses Thema dagegen noch sehr unterschiedlich angegangen. Drei von vier Südtiroler Unternehmen haben im Jahr 2016 Weiterbildungsaktivitäten für ihre Beschäftigten durchgeführt. Neben Kursen sind auch andere Formen der Weiterbildung sehr beliebt. Bei den Kursen überwiegen die externen Kurse, die von den verschiedenen Bildungseinrichtungen angeboten werden, vor den internen Kursen, welche Betriebe für sich selbst konzipieren. Sehr beliebt ist auch der Besuch von Informationsveranstaltungen wie Fachvorträgen, -messen und -tagungen. Dazu WIFO-Chef Georg Lun: „Der Anteil der weiterbildungsaktiven Unternehmen nimmt mit steigender Betriebsgröße deutlich zu. Leider erkennen kleine Unternehmen oft überhaupt keinen Weiterbildungsbedarf. Viele glauben, die vorhandene Qualifikation ihrer Mitarbeiter sei bereits ausreichend.“ Kurse in Südtirol sind beliebt Gemessen an der Kursdauer zeigt sich, dass der Großteil der Kurse (74,3 Prozent) in Südtirol besucht wird. Beachtliche 43,3 Prozent der gesamten Weiterbildungsstunden sind mit gesetzlich vorgeschriebenen Kursen belegt. Für ein Viertel der Kursstunden (22,8 Prozent) wurden Fördergelder in Anspruch genommen. Der Anteil der digital durchgeführten Kurse (E-Learning) hält sich mit 8,3 Prozent (noch) in Grenzen. „Die gefragtesten Themen für Weiterbildungskurse waren 2016 die gesetzlich vorgeschriebenen Bereiche Arbeitssicherheit sowie Gesundheitsschutz und Hygiene, gefolgt von den persönlichen Kompetenzen wie Arbeitstechniken, Zeitmanagement und Kommunikationsfähigkeiten. Südtirols Weiterbildungs anbieter sind sehr gut aufgestellt, denn die Unternehmen sind mit dem angebotenen Themenspektrum durchwegs zufrieden“, berichtet Georg Lun. Weiterbildung wird gefördert Nur etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen weiß, dass betriebliche Weiterbildung in Südtirol Georg Lun von der Landesverwaltung gefördert wird. „Größere Unternehmen verfügen über eine arbeitsteilige Organisationstruktur und können ihre Weiterbildungsaktivitäten systematisch planen. Deshalb nutzen sie die Fördermöglichkeiten deutlich öfter als kleinere Unternehmen. Gerade in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung werden aber auch die Kleinen die Weiterbildung verstärkt in Angriff nehmen müssen. Denn nur so können sie Herausforderungen wie steigenden Fachkräftemangel und zunehmenden Wettbewerbsdruck bewältigen“, ist Georg Lun überzeugt. Die gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildung (Arbeitssicherheit, Gesundheit, Hygiene) ist zweifelsohne wichtig. Es zeigt sich jedoch, dass der überaus hohe Aufwand oft die Unternehmen daran hindert, zusätzliche Weiterbildungsaktivitäten durchzuführen. Hier sind sowohl Verbände als auch die öffentliche Verwaltung gefordert Vereinfachungen umzusetzen. „Schließlich sollten die Informationsdefizite zu den vielfältigen Fördermöglichkeiten verringert und der Zugang zu Förderungen noch unbürokratischer und transparenter gestaltet werden“, wünscht sich Georg Lun.

aktuell 06/2017 27 Green Economy liegt im Trend Nachhaltiges Wirtschaften ist ein Gebot der Stunde. Mit dem steigenden Umweltbewusstsein von Bevölkerung und Unternehmen gewinnt die Green Economy immer stärker an Bedeutung. Unternehmenskultur, Senkung der Produktionskosten und die Anforderungen vom Markt bzw. von den Kunden sind die Haupttriebfedern. Gemäß der WIFO-Erhebung trifft in Südtirol jedes fünfte gewerblichen Unternehmen aktiv Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastung der eigenen Produkte und Produktionsprozesse. Die Betriebsgröße spielt dabei eine wesentliche Rolle: Von den größeren Unternehmen ab 250 Beschäftigten haben sogar drei Viertel umweltfreundliche Maßnahmen umgesetzt. Dazu Handelskammerpräsident Michl Ebner: „Die Green-Unternehmen verwenden saubere Technologien und stellen Waren und Dienstleistungen her, die die Umweltverschmutzung sowie den Ressourcenverbrauch verringern.“ 420 Betriebe in Südtirol sind direkt in der Produktion oder Vermarktung von Produkten oder technischen Lösungen zur Reduzierung von Umweltverschmutzung tätig. Diese 420 Unternehmen gehören zur Zielgruppe des Ecosystems Energy & Environment von IDM Südtirol. 20 Prozent der Südtiroler Betriebe fallen unter Green Economy Mit Green Economy ist nicht nur die Produktion von „grüner Energie“ gemeint sondern alles was aktiv in Richtung Klima- und Umweltschutz getätigt wird. Unter Green Economy fallen Betriebe die in den vergangenen Jahren Investitionen Richtung Energieeinsparung, Schadstoff- Verminderung, Optimierung von Abläufen und Prozesse zu gunsten der Umwelt und Aktivitäten zum Gemeinwohl der Mitarbeiter getätigt haben. In erster Linie betrifft es das produzierende Gewerbe; aber auch alle Handels- und Dienstleistungsunternehmen die z.B. auf LED-Beleuchtung umgestellt haben, die Abwärme vom Serverraum zum

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