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Werbung 48 Nr. 6/2019 Ulrich Ladurner, Präsident der Dr. Schär AG (links), mit dem Projektteam Re-Cereal: Dr. Schär setzt auf alte Getreidesorten Bis in die 1950er Jahre war der Anbau von Hafer, Hirse und Buchweizen typisch für die Grenzregionen zwischen Italien und Österreich. Bei einem innovativen Forschungsprogramm, das von Dr. Schär in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Mitarbeitern und internationalen Unternehmen initiiert wurde, spielen diese Getreidesorten die Hauptrolle. Durch das Programm sollen ihre Nutzung verbessert und ihr Anbau in der gesamten Gegend wieder eingeführt werden. Der Getreideanbau war in den Alpenregionen schon immer Teil der Kulturlandschaft. Es handelt sich dabei um eine der ältesten menschlichen Aktivitäten, von denen in diesem Gebiet bereits Spuren aus der Kupfer-und Bronzezeit vorhanden sind. In der Ebene wie auch in exponierten Terrassenlagen waren die unterschiedlichen, für das Hochgebirge typischen Kulturen – Roggen, Gerste, Hafer, Hirse, Dinkel und Buchweizen – weit verbreitet. Jahrhundertelang besetzten Ökotypen, die an die besonderen pedoklimatischen Merkmale der jeweiligen Gegend angepasst waren, einen herausragenden Platz in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft sowie der Ernährung der Bevölkerung des Alpenraums. Bis sie dann in den fünfziger und sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts nach und nach durch den intensiven Anbau von Mais und Weizen ersetzt wurden. Innovatives Projekt Auf Initiative des Unternehmens Dr. Schär, das seit fast 40 Jahren mit optimalen Resultaten auf dem Gebiet der glutenfreien Produkte tätig ist, entstand das Projekt Re-Cereal. Das vom Dr. Schär R&D Centre in Triest im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020 geförderte Projekt sieht die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und einem Netzwerk ausgewählter Partner vor. Dieses bestand neben Universitäten (Universität von Udine und Universität von Innsbruck) aus landwirtschaftlichen Versuchszentren (Land- und forstwirtschaftliches Versuchszentrum Laimburg) und Unternehmen (Kärntner Saatbau und Dr. Schär Austria in Klagenfurt) mit Kompetenzen auf den Gebieten der Genetik, Chemie, Agronomie und Ernährungswissenschaften. Hafer, Hirse und Buchweizen haben Potenzial Neben der Wiederbelebung und Aufwertung der örtlichen landwirtschaftlichen Tradition bestanden die Ziele des Projekts in der Verbesserung von Qualität und Ertrag von Hafer, Buchweizen und Hirse. Hierzu sollten die Anbaumethoden optimiert werden, um die Neuausbreitung in den Gebieten des Programms zu fördern. Re-Cereal will so den Landwirten der Gegend, die zum Intensivanbau anderer Getreidesorten gewechselt haben, zeigen, dass man auch durch die Rückkehr zu den Ursprüngen wirtschaftliche Impulse setzen kann. 33 Monate haben die Forscher an dem Projekt gearbeitet, und im Frühjahr 2019 stand fest: Die traditionsreichen Getreidesorten Hafer, Hirse und Buchweizen bergen ein besonderes Potenzial für eine abwechslungsreiche glutenfreie Ernährung. Vor allem Hirse und Buchweizen standen im Fokus: Zehn Buchweizen- und zwölf Hirsesorten wurden hinsichtlich genetischer, agronomischer und ernährungswissenschaftlicher und sensorischen Eigenschaften untersucht. Doch wie werden die Forschungsergebnisse nun in der Praxis eingesetzt? Getreu dem Unternehmens-Claim „Innovating special nutrition“ fließen die Ergebnisse des Projekts in die Weiterentwicklung der Produkte und in die optimale, langfristige Sicherung dieser so wertvollen Rohstoffe. Weitere Informationen unter: www.re-cereal.com Dr. Schär AG Winkelau 9 | 39014 Burgstall Tel. 0473 293 300 info@drschaer.com | www.drschaer.com

Werbung 49 Mit Zusammenhalt zum Erfolg Die Anjoka GmbH steht für ein breites Netz aus Eurospin- Discountläden, Conad-Filialen und vielen weiteren Geschäften. Dank der perfekten Koordination der vielfältigen Bereiche kann das Unternehmen stets beste Qualität gewährleisten. Aus dem kleinen Dorfladen von Martin Hitthalers Eltern ist mittlerweile ein Supermarkt und Discount-Imperium geworden. Als Martin 1982 voll ins elterliche Geschäft einstieg, wurde bald umgebaut, vergrößert, erneuert, und neue Filialen kamen dazu. 1995 gründete Martin Hitthaler zusammen mit seiner Frau Ingrid die Firma Anjoka GmbH. Die Tätigkeitsbereiche dieser Firma sind sehr vielfältig und führend in Südtirol: im Bereich Lebensmitteldiscounter mit Eurospin, im Supermarkt-Sektor mit Conad, mit Tabak- und Zeitungsgeschäften sowie Bistros. Anjoka beschäftigt mittlerweile 460 Mitarbeiter. Das Herz des Unternehmens Die Koordination dieses breit aufgestellten Netzes ist eine Herausforderung, die tagtäglich von den 20 Mitarbeitern in der Firmenzentrale in Pfalzen gemeistert wird. Ein- und Verkauf, Buchhaltung, Grafik, Marketing, Personal- und Lagerverwaltung – mehrere Abteilungen arbeiten Hand in Hand, um den Erfolgskurs des Unternehmens auch weiterhin voranzutreiben. Um den Kunden bestmögliche Qualität bieten zu können, steht das Team am Hauptsitz täglich in Kontakt mit Lieferanten und Vertretern und kümmert sich um die optimale Steuerung aller Geschäftsprozesse. Neben der hohen Motivation des Teams sind Flexibilität und Solidarität unter den Mitarbeitern weitere Erfolgsgeheimnisse des Unternehmens, das dank seiner guten Arbeitsbedingungen zu den beliebtesten Arbeitgebern Südtirols zählt. „Wir legen Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, betont Firmeninhaber Martin Hitthaler. Wir suchen dich! Büromitarbeiter in den verschiedensten Bereichen Was dich erwartet: • junges dynamisches Team • flexible Arbeitszeiten • Weiterbildungsmöglichkeiten • Aufstiegsmöglichkeiten • Firmenauto • verschiedene Benefits Tel. 0474 529 580 • personal@anjoka.it • www.anjoka.it

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