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Radius Segeln BSW 2019

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32 04/2019 GESUNDHEIT Ein Auge auf die Augen! Wer ein Leben lang den Durchblick haben will, sollte die augenärztliche Vorsorgeuntersuchung mindestens einmal im Jahr in Anspruch nehmen, denn was für den Körper gilt, gilt für alle Sinnesorgane. Sehen, riechen, hören – mit zunehmendem Alter verändern sich diese Wahrnehmungen. Wer also früh genug auf seine Augen schaut, wird später weiterhin offenen Blickes durchs Leben gehen können. Zumal bestimmte Augenerkrankungen schon im Frühstadium erkannt und entsprechend behandelt werden können, bevor drastische Maßnahmen notwendig sind. Astigmatismus (auch „Hornhautverkrümmung“ genannt), Veränderungen von Kurz- oder Weitsichtigkeit oder folgenreiche Glaukome oder Makula-Degenerationen – den Weg zur augenärztlichen Vorsorgevisite sollte jede/r mindestens einmal im Jahr wagen. Zumal in der heutigen Zeit, die geprägt ist von übermäßiger Bildschirmarbeit, die Augen einer von der Natur so nicht vorgesehen Belastung ausgesetzt sind. Trockene oder juckende Augen sind ein wichtiger Indikator, den man nicht unterschätzen sollte. Zumal die Netzhaut – der wichtigste Teil des menschlichen Sehorgans – ein langes Gedächtnis hat. Die Retina (Anm.: Netzhaut) ist wie der Film eines analogen Fotoapparats. Kommt es hier zu krankhaften Schädigungen, ist das Sehvermögen nachhaltig beeinträchtigt. lassen. Für die Untersuchung bei Verdacht auf Erkrankungen der Netzhaut, wie der feuchten altersbedingten Makuladegeneration oder dem diabetischen Makula-Ödem, sind so genannte OCT-Untersuchungen heute in manchen Fällen unverzichtbar. Das Kürzel OTC steht hierbei für den medizinischen Fachausdruck „Optische Kohärenztomografie“ – also ein darstellendes Verfahren, das krankhafte Veränderungen darstellen kann. Bei diesen Krankheiten wachsen neue, undichte Blutgefäße im Bereich der Makula. Aus ihnen tritt Flüssigkeit aus, so dass die Netzhaut von der sie ernährenden Zellschicht abgehoben wird. Verzerrtes Sehen oder – im Endstadium– ein blinder Fleck im Zentrum des Gesichtsfeldes sind die Folgen. Vorsorge spart Geld: Für Patienten und Gesundheitswesen Mit einer OCT-Untersuchung lässt sich abbilden, wo und wie viel Flüssigkeit sich in oder unter der Netzhaut angesammelt hat und ob eine Behandlung erfolgversprechend ist. Englische Studien belegen, dass Vorsorge in der Augenheilkunde auch von hohem volkswirtschaftlichem Nutzen ist. Denn Prävention dieser Art hält nicht nur gesund, sondern spart im Endeffekt auch viel Geld. Für den Patienten selbst wie auch für das gesamte Gesundheitswesen. Früherkennung mit sanfter Laser-Methode Vor allem bei Makula-Erkrankungen und dem damit verbundenen Verlust der Sehschärfe könne viel Vorsorge geleistet werden, so ein Augenarzt: Die Makula – im menschlichen Auge die Stelle des schärfsten Sehens – ist entscheidend dafür, wie präzise die Retina ein Bild aufnimmt. Immer wieder ist aber zu beobachten, dass es zu krankhaften Veränderungen der Makula kommt, die sich aber bei rechtzeitiger Diagnose erfolgreich medikamentös behandeln

04/2019 33 Zwei Audi E-tron für das ATM-Team Nach einer Vereinbarung mit Audi Sport bestreitet das Autotest-Motorsport-Team (ATM) aus Lana dieses Jahr mit zwei AUDI E-tron die 13 Rennen der FIA-Weltmeisterschaft für Elektrofahrzeuge. Dazu ATM-Teameigner und Manager Josef Unterholzner: „Wir starten bereits zum siebten Mal bei dieser Weltmeisterschaft. In den Jahren 2014, 2015 und 2017 haben wir die Weltmeisterschaft gewonnen, 2013 und 2018 den Vize-Weltmeistertitel geholt.“ Als Fahrer wurde der dreifache Weltmeister Walter „Fuzzy“ Kofler mit seinem Co-Pilot Franco Gaioni bestätigt. Im zweiten Auto sitzen die beiden erfahrenen Italiener Guido Guerrini und sein Co-Pilot Emanuele Calchetti. Mit den beiden AUDI E-tron gehört das ATM-Team wieder zum engsten Favoritenkreis: „Dieses Jahr haben wir mit dem AUDI E-tron zwei optimale Autos und dank der Unterstützung von AUDI Sport, ist unser Ziel Ganz klar – der FIA-Weltmeistertitel 2019!“, soweit Sepp Unterholzner getreu seinem Motto: „Geht nicht gibt’s nicht!“ Innovativ, vernetzt und nachhaltig Die Prader Bank lud zur traditionellen Investment Conference ein, bereits zum 13. Mal fand dieses Event statt, immer als Dankeschön für die Kunden, Partner und Freunde des Bankinstitutes. Josef Prader konnte dazu hochkarätige Referenten verpflichten: Helga Thaler-Ausserhofer, die ehemalige Senatorin, den Unternehmer Harald Oberrauch von Durst sowie den Dekan der Politwissenschaften der Universität Luis in Rom Sergio Fabrini. Josef Prader zur Begrüßung: „Innovation ist eine der sieben Grundwerte unserer Bank. Dazu kommen internationale Standards in der Qualität der Finanzberatung samt Rundumbetreuung unserer Kunden mit individuellen Lösungen.“ Nach den Referaten gab es bei einem köstlichen Buffet die Möglichkeit mit Referenten und untereinander innovativ und nachhaltig zu diskutieren. Im Bild v.l.: Johann Rieper (Präsident Prader Bank), Harald Oberrauch (durst), Helga Thaler Ausserhofer, Dekan Sergio Fabbrini und Josef Prader (Gründer der Prader Bank). Traditionelles Golfturnier mit Charity-Gala Zur Bini-systems Golf Open gab es auch heuer wieder über 200 Anmeldungen. Im Golfclub Lana standen an zwei Tagen vier Kanonenstarts auf dem Programm. Mit 36 Bruttopunkten (Par-Runde) konnte Lokalmatador Massimiliano Trevisan, Jahrgang 1997, das Turnier bereits zum dritten Mal für sich entscheiden. Bei den Damen gewann Helga Fink-Dorfer (GC Passeier) mit 26 Bruttopunkten. Der Sieg in der „Netto 1. Cat.“ ging an Daniel Fuchsberger vor Christian Amort in der „Netto 2. Cat.“ an Rupert Rosanelli vor Riccardo Felicetti und in der „Netto 3. Cat.“ an Laura Garrone vor Herbert Hofer. In der Senior-Wertung setzte sich Anita Hinrichs durch. Die 22. Auflage bot neben dem sportlichen Aspekt auch ein passendes Abendprogramm. Dabei wurden nicht nur die Sieger geehrt – zahlreiche Spieler beteiligten sich an einer Tombola, deren Gesamterlös von 4.000 Euro dem „Verein Südtiroler Ärzte für die Welt“ zugutekommt. Damit wird ein Wasserprojekt in der Region Gurage in Äthiopien unterstützt. Laut Monika Gross, Projektleiterin von Südtiroler Ärzte für die Welt, kann dadurch knapp 7.000 Menschen Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht werden. Foto © Stefano Di Maria v.l.: Heinrich Dorfer mit Tobias (links) und Lukas (Mitte), Christoph Bini, Andrea Marchiori (Schoellerbank), Günter Wimmer (systems GmbH) Tagessieger Massimiliano Trevisan in Aktion

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