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Radius Fussball 2019

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24 SPORT A

24 SPORT A 2019 Landesliga Ein Verein wird zum Gejagten Mit dem Bozner FC hat die Landesliga-Saison 2018/19 einen würdigen Meister, auch wenn der juristische Rattenschwanz nach dem Phantomtor gegen Kontrahent Bruneck im Rückrundenschlager einen Schatten über das Sportliche warf. Statistisch gesehen haben die Talferstädter eine Traumsaison hingelegt. Beste Hin- und Rückrundenmannschaft, sowohl vor eigenem Anhang als auch auswärts mit souveränen Leistungen – die Rückkehr in die Oberliga haben sich die Bozner verdient. Die Favoriten Den gleichen Aufstiegs-Druck wie im Vorjahr der Bozner FC hat in der Saison 2019/20 Weinstraße Süd Auer. Mit Fabio Bertoldi und Stefan Gasser auf der Trainerbank haben die Unterlandler die Königs-Transfers der Liga getätigt. Einziges Manko – viele Spieler, vor allem Eigengewächse der Spielgemeinschaft, haben das Weite gesucht. Ob es mit dem Stamm um Michael Palma, Fabio Zadra und Fabio Bertoldi trotzdem zum Titel reicht, hängt auch von der Konkurrenz ab. Die ist mit Naturns, das bei Landesliga 2019/20 SC Passeier (St. Leonhard) Partschins Schenna Latsch Meran Naturns H. = Hinrunde R. = Rückrunde Eppan (Rungghof) Terlan -Infografik: Ch. Staffler Bozen Freienfeld Natz Milland Albeins Voran Leifers (Galizien) Ahrntal (St. Johann) Weinstraße Süd Auer 1. – 5. Heimspiel: Kurtatsch 6. – 10. Heimspiel: Auer 11. – 15. Heimspiel: Margreid Rotaliana mit den Conci-Brüdern Federico und Gianmaria, Daniele Speziale und Daniele De Simone groß eingekauft hat und sich über die Rückkehrer Martin Blaas und Felix Piazzo freuen darf, nicht zu unterschätzen. Bruneck hat nach dem 2. Platz im Vorjahr Blut geleckt, der Abgang von Stürmer Philipp Bachlechner muss aber erst aufgefangen werden. Das Mittelfeld Hinter der Tabellenspitze wird es ein dichtes Gerangel. Allen voran sind Terlan, Partschins, Albeins, Ahrntal und Milland für Top-5-Plätze gut. Von Spielsicherheit über starke Stürmer bis zu leidenschaftlichem Kampf haben alle diese Mannschaften ihre eigenen Qualitäten vorzuweisen. Wenn sie diese regelmäßig mit guter Tagesform kombinieren, haben alle das Zeug, die Favoriten zu ärgern. Dahinter werden sich Stegen, Latsch, Voran Leifers und die körperlich enorm starken Aufsteiger aus Schenna um einen Platz unter den Top 8 streiten. Sie kennen die Liga, für bessere Plätze fehlt es an Konstanz und Qualität. „Nur nicht in den Abstiegsstrudel geraten“ wird ihre Devise sein. Stegen Bruneck (H.: Reischach, R.: : Bruneck Schulzone) Derbyduell (von links): Lukas Gatterer (Stegen) gegen Alex Demetz (Bruneck) Foto: D. Laner Der Abstiegskampf … … wird gleich spannend wie in der letzten Saison. Damals wusste man bis zum letzten Spieltag nicht, wer in die 1. Amateurliga zurück muss. Der SC Passeier hat es mit Ach und Krach ans rettende Ufer geschafft, durch den Abgang von 15-Tore-Stürmer Maximilian Lanthaler werden die Karten nun nicht besser. Auch Oberliga-Absteiger Eppan muss sich auf den Abstiegskampf einstellen. Nach der Seuchensaison vom Vorjahr schrumpfte der Kader im Sommer noch weiter, jetzt trägt eine blutjunge Mannschaft große Verantwortung. Mindestens genauso hart wird es für die Neo-Aufsteiger von Freienfeld und Natz. Freienfeld muss auf Patrick Graus (15 Tore) verzichten, er wechselte ausgerechnet zu Natz. Aber auch Natz wird es nach dem Abgang von Manuel Hofer (32 Tore) zu Milland schwer haben. Ewige Landesliga-Tabelle Verein Jahre Spiele Punkte 1. Naturns 15 450 745 2. Plose 18 540 743 3. St. Pauls 14 420 742 4. Natz 18 540 736 5. Lana 17 510 703 6. SSV Bruneck 15 450 655 7. Neugries 14 420 637 8. Vahrn 15 450 622 9. Neumarkt 17 510 580 10. St. Martin 12 360 561 11. Virtus Bozen 12 360 541 12. Eppan 12 360 541 13. Stegen 12 360 536 14. Latzfons Verdings 13 390 437 15. Tramin 9 270 426 16. Weinstraße Süd 9 270 406 17. Bozner FC 9 270 404 18. SC Passeier 11 330 389 19. Schluderns 11 330 385 20. Latsch 11 330 380 21. Mals 9 270 358 22. Obermais 7 210 348 23. Auswahl Sterzing 8 240 308 24. Kastelbell Tschars 9 270 305 25. Ahrntal 6 180 287 26. SSV Brixen 5 150 274 27. Partschins 5 150 250 28. Vintl 8 240 249 29. Taufers 6 180 246 30. Salurn 6 180 244

Landesliga SPORT A 2019 25 Ahrntal: Die Großen ärgern Die erste Landesliga-Saison nach 10 Jahren Oberliga war für Ahrntal ein Findungsjahr. Abgeschlossen wurde es auf dem 4. Tabellenplatz. Das Ziel, wieder in die Oberliga zurückzukehren, ist somit nicht allzu weit entfernt. Das neue Trainerduo Reinhard Niederkofler/Jürgen Großgasteiger stand schon in der turbulenten Schlussphase der letzten Saison frühzeitig fest. Den Kader kennen sie, die Neuzugänge sind zudem Rückkehrer oder Jugendspieler – man setzt also erneut auf einheimische Kräfte. Im „Toule“ kann man sich dabei auf einen großen Rückkehrer freuen: Nach seinem Schienbeinbruch ist Manuel Pipperger wieder voll einsatzfähig. Der bullige Stoßstürmer fehlte im Vorjahr in der Offensive sichtlich – mit nur 34 geschossenen Toren (nur 5 Teams trafen noch weniger) war Ahrntal mit dem 4. Platz in der Tabelle gut bedient. David Zimmerhofer Dass das so war, hat man vor allem der besten Abwehr um Torhüter Patrick Psenner zu verdanken. 20 Gegentore waren Liga-Topwert. Mit Engl, Hosp und Dipoli haben aber drei Verteidiger den Klub verlassen, die allesamt über 20 Einsätze verbuchten. Wie dicht die Ahrntaler Abwehr in dieser Saison steht, wird sich noch zeigen. Zugänge & Abgänge Zugänge: Dominik Kirchler, Maximilian Hofer (beide Taufers), Aaron Ausserhofer, Jakob Heinz, Tobias Kirchler, Julian Gartner (alle eigene Jugend). Abgänge: Jonas Engl (Terenten), Mark Hosp (Taufers), Gregor Dipoli (Rasen Antholz). Stärken & Schwächen Stärken: Patrick Psenner ist einer der besten Torhüter, Mittelfeldspieler Stefan Pareiner ist DAS Kopfball- Ungeheuer der Liga; im „Toule“ setzt man auf Kampf und totalen Einsatz – 2 Tugenden, die man sich nicht kaufen kann. Schwächen: Die Abgänge in der Defensive wiegen schwer, die „Neuen“ kennen die Liga noch nicht; Manuel Pipperger muss schnell zu alter Form finden, sonst geht nach vorne wenig. Prognosen Die Rückkehr in die Oberliga wird in dieser Saison wohl unmöglich zu erreichen sein, dazu fehlt es an der Unberechenbarkeit im Angriff. Die „Teldra“ sind trotzdem ein unangenehmer Gegner, der die „Großen“ mehr als nur ärgern kann. Für das (vordere) Tabellen-Mittelfeld reicht es allemal. SSV Ahrntal Heimspielplatz: St. Johann im Ahrntal (Kunstrasen) Steinhaus 29 A | 39030 Ahrntal Tel. 347 555 50 51 info@ssv-ahrntal.com www.ssv-ahrntal.com Großer Rückhalt: Patrick Psenner Ahrntal Pos. Name Geboren Tor Abwehr Mittelfeld Angriff Trainer Patrick Psenner 1988 Roman Ausserhofer 2000 Aaron Ausserhofer 2002 Jakob Heinz 2001 Dominik Kirchler 1996 Hannes Steger 1984 Simon Oberhollenzer 1997 Tobias Kirchler 2001 Richard Maurer 1988 Stefan Pareiner 1992 Michael Oberhollenzer 1997 Michael Niederwanger 1992 Florian Gartner 2000 Benjamin Zimmerhofer 1997 Jonathan Hofer 2000 Elias Happacher 1997 Maximilian Hofer 1996 David Zimmerhofer 1996 Manuel Pipperger 1987 Manuel Zimmerhofer 1995 Philipp Maurer 1997 Julian Niederkofler 1999 Julian Gartner 2003 Reinhard Niederkofler (neu) Jürgen Großgasteiger (neu) Lukas Voppichler (Co-Trainer) Walter Hofer (Tormanntrainer)

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