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Radius Energie und Umwelt 2017

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40 05/2017 elktromobilität Zukunft Wasserstoff? Südtirol hat schon vor sieben Jahren mit großzügiger Unterstützung durch die EU die Zukunft für das Wasserstoffzeitalter im eigenen Land eingeleitet. Zur Vorzeigeanlage in Bozen Süd kamen Besucher aus der ganzen Welt. Allerdings ist der anfängliche Elan in den vergangenen zwei Jahren etwas verflogen. Kommt jetzt wieder neuer Schwung? Nordtirol: Einer der Vorreiter für die Umstellung auf Elektroantrieb mit Wasserstoff ist die M-Preis-Kette mit Sitz in Völs bei Innsbruck. Eine eigene Wasserstoffproduktion wird aufgebaut, gespeist aus einem eigenen Wasserkraftwerk, um damit den Lkw-Fuhrpark umzurüsten. Die Firma denkt voraus, sollten künftig die Innenstädte gesperrt werden oder Anlieferungen nur zu gewissen Zeiten erlaubt sein, wie z.B. in München: Wegen der Emissionen und dem Lärm darf erst ab 6 Uhr früh ausgeliefert werden (für viele Bezirke zu spät für Frischwaren). Auch die Betreiber der Zillertalbahn haben erst kürzlich beschlossen, in Zukunft auf Wasserstoff zu setzen, und geben damit dieser Technologie neue Impulse. Züge und Lkws mit Wasserstoffantrieb Deutschland: Alstom baut in Salzgitter bei Braunschweig Züge mit Wasserstofftechnologie, zwei Züge sollen schon ab Dezember den regulären Betrieb aufnehmen, zuerst auf der Strecke Bremen–Bremerhaven. Bis 2021 sind 80 solcher Züge in Deutschland bereits bestellt, sie alle nutzen den Überschussstrom aus der Windkraft. Dies gilt für Regionalbahnen, die nicht elektrifiziert sind, das sind ca. 50 Prozent der Zugstrecken Deutschlands. Man will vom Diesel als Treibstoff wegkommen und in der Kombination Wasserstoff zusammen mit Batterie den elektrischen Antrieb machen. Einen Schritt setzt nun Nikola Motors in den USA, die eine Wasserstoff-Truck-Zugmaschine für eine Reichweite von 2.000 Kilometern entwickeln. Anfang 2019 soll sie auf den Markt kommen, 7.000 Bestellungen sind bereits vorhanden. Ebenso beginnt Scania in Schweden mit dem Bau von Wasserstoff-Lkws. Speziell im Transportsektor scheint Wasserstoff zunehmend interessant. E-Mobilität bei der Deutschen Post In Deutschland nutzen die Deutsche Post und DHL bereits Elektrolieferautos („Furgone“ bis 3,5 Tonnen) für die Paketauslieferung in den Städten. Bekannte Fahrzeughersteller wollten nicht mitmachen, so haben die Deutsche Post und DHL zusammen ein Fahrzeug entwickelt. Mit Ende 2017 werden etwa 20.000 Stück einsatzbereit sein. Neue Firmen werden die alten ablösen, am Batteriemarkt sind Google, Apple, Facebook usw. die neuen Großinvestoren auf dem Markt. Allerdings mehren sich die Zweifel, ob die öffentlichen Stromnetze eine Vielzahl von Ladestationen für Batterien so einfach verkraften können. Diese Strommenge kann nur über Mittelspannung geliefert werden, was Transformatoren und dicke Stromkabel notwendig macht. Das Laden von Batterien belastet das öffentliche Stromnetz gewaltig. Wasserstoff hingegen wird vor allem aus dem bisherigen Überschuss an Strom (Nachtstrom) gewonnen, was die Stromnetze stabilisiert, die Effizienz der erneuerbaren Energien erhöht und sie grundlastfähig macht. Die Energiewende ohne Kohleund Atomstrom ist möglich. Die Europäer sind gefordert Niemand kann sagen, dass Diesel- oder Benzinautos schlechte Fahrzeuge sind, sie wurden ja über 130 Jahre lang entwickelt (1885 erste elektrische Zündung durch Carl Benz). Aber die Umstellung muss angegangen werden, auch wenn Diesel- und Benzinfahrzeuge noch lange nicht aufhören werden. Was passiert mit den europäischen Autoherstellern, wenn sie die Umstellung auf Elektromobilität, Batterie oder Wasserstoff verschlafen? Kauft man heute eine Fotokamera, ein Audio- oder Videosystem oder einen Fernseher usw. – es gibt keine europäische Marke, obwohl alle diese Techniken in Europa entwickelt wurden. Das kann im Autosektor ebenfalls passieren, da die fernöstlichen Länder Japan, Korea und China voll in die neue Richtung marschieren!

INFO-PR 05/2017 41 Recycling und Innovation Das im Jahre 1942 gegründete Unternehmen Santini gilt heute als Marktführer im Umweltbereich, dies auch dank der fünf Firmenzweige: Gebr. Santini, Santini Servizi, Reseco, Gestione Ambiente und Eco Education. Um als Unternehmen im Umweltbereich stark zu sein, bedarf es weit mehr als nur Erfahrung, denn dieser Wirtschaftszweig ist ständigen Erweiterungen und normativen Änderungen unterworfen. Umso wichtiger ist es, dass Mitarbeiter regelmäßig geschult werden und die Bedürfnisse der Kunden durch einen modernen Fuhrpark, durch Professionalität und Pünktlichkeit befriedigt werden. Dank der fünf Unternehmenssäulen wird ein Rundumservice garantiert Die Gebr. Santini GmbH führt die Sammlung, den Transport und das Zwischenlager von Sondermüll, gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen durch. Weiters wird mit Metallen gehandelt, Papier geschreddert, und Fahrzeuge werden verschrottet. Die Santini Servizi GmbH ist auf die Lagerung und Bearbeitung von nicht gefährlichen Abfällen spezialisiert. Reseco GmbH holt mittels kostenlosem Containerverleih Baurestabfälle von Baustellen ab. Gestione Ambiente bietet ei- nen Beratungsdienst in Umweltfragen an. EcoEducation führt Weiterbildungskurse für Umwelt, Sicherheit und Qualität aus. Die Gruppe Santini wird sich auch in Zukunft um die einzelnen Kundenbedürfnisse, aber auch jener unserer Umwelt und unseres Umfeldes bemühen. Santini Gruppe AG Giottostraße 4 A | 39100 Bozen Tel. 0471 195195 info@grupposantini.com | www.grupposantini.com INFO-PR Zuverlässiger Partner in Hotelbranche Die Hotelbranche hat einen hohen Energiebedarf und setzt vermehrt auf erneuerbare Holzenergie – so wie z.B. das kürzlich erweiterte Wanderhotel Cyprianerhof, inmitten der Dolomiten, auf reine Holzenergie durch die Firma Schmid energy solutions. Zwei Vorschubrostfeuerungen mit 450 und 240 Kilowatt sorgen für einen zuverlässigen und brennstoffunabhängigen (Holzfeuchte 30-60 %) Betrieb. Die Hackschnitzel können dabei von den nahen Wäldern bezogen werden. Die bewährten Schmid-Feuerungssysteme setzen Maßstäbe in der Verbrennungstechnik, ragen durch einen hohen Bedienungskomfort und Zuverlässigkeit hervor. Dank modernster Technik wird die Forderung nach sauberer Verbrennung mehr als erfüllt. Die mehr als bestandene Europäische Norm EN 303-5: 2012 die Emissionen, den Wirkungsgrad, die Betriebssicherheit und den elektrischen Eigenverbrauch betreffend, bescheinigt die Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Vorgaben. Dies ermöglicht es, in den Genuss von Fördermitteln, wie z.B. des staatlichen „conto termico“ von bis zu 50 Prozent zu kommen. Kundendienst und Fernwartungskonzepte Der Kundendienst ist mitunter das wichtigste Standbein, um Ihre Investition über einen möglichst langen Zeitraum kostengünstig und zuverlässig betreiben zu können. Ein renommiertes Unternehmen aus Südtirol mit gut geschulten Mitarbeitern übernimmt den Notfalldienst auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten. Ihnen steht ein gut organisiertes Zwischenlager mit den wichtigsten Ersatzteilen zur Verfügung, um eine schnelle Reaktion zu gewährleisten. Dank zuverlässiger Fernwartungskonzepte ist es möglich, den Betrieb aus der Ferne zu optimieren und auf sämtliche Parameter zuzugreifen, um Ihre Anlage immer im Blick zu haben. Somit können Kundenfahrten reduziert und Kosten eingespart werden. Schmid energy solutions – Verkaufsberater Südtirol Josef Thanei | Mobil 349 318 30 96 schmid.ecoline@sonnenheimhof.it | www.schmid-energy.ch

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