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Radius Bauen und Sanieren 2019

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40 01/2019 RÖFIX Seit Jahren waren die Büros der Italien-Hauptniederlassung in die Produktionsgebäude integriert. Diese veralteten Strukturen entsprachen jedoch in keiner Weise mehr der rasanten Entwicklung des Unternehmens der vergangenen Jahre. Die bestehende, unbefriedigende Situation der Verwaltungsbüros bedurfte also dringend einer Modifizierung; die Lösung dafür sollte ein kompletter Neubau für die Verwaltung sein. Die Vorgaben für dieses Unterfangen wurde laut RÖFIX-Geschäftsleitung vom Studio Stuppner-Unterweger Architektur am besten umgesetzt: die Schaffung eines sogenannten „Eyecatchers“ mit großer Marketingwirkung an diesem strategisch zentralen Ort. Dazu Architekt Harald Stuppner: „Die Zweidimensionalität der Fassade wird aufgelöst und in eine dreidimensionale, plastische Struktur überführt. Die fein abgestimmte Farbkomposition erzeugt zusätzliche Tiefe und verleiht der Fassade ihren eigenständigen Charakter.“ Farben in den (RÖFIX-) Alltag bringen Die skulpturale Form des Gebäudes mit einem Gesamtvolumen von 4.400 Kubikmeter und einer Nutzfläche von 1.000 Quadratmeter, hebt sich deutlich vom sonst eher www.decor.bz.it

RÖFIX 01/2019 41 kalten Industriegebiet am Standort auf der Töll ab. Die Farben stehen dabei im Gegensatz zum bisher eher grauen Ambiente. Das funktionelle Gebäude besteht eigentlich aus zwei Teilen: Erdgeschoss mit den kundenbezogenen Funktionen wie Empfang, Ausstellung der Produktpallette und dem Meeting-Raum und Obergeschoss mit den Büros und Verwaltungsräumen. Das Erdgeschoss als Übergangs- und Verbindungsbereich zwischen Produktion und Verwaltung wird im Innern durch eine promintente Stahltreppenskulptur mit orangefarbenen Stufen – Orange ist die Corporate Design Farbe – mit dem Obergeschoss verbunden. Zudem sind die Büros mit Verglasungen zum Treppenhaus hin ein Sinnbild für Transparenz und Offenheit.“ Architekt Stuppner ist sichtlich stolz auf seinen Entwurf und vor allem auf die Tatsache, dass die Geschäftsleitung diesen praktisch eins zu eins übernommen hatte. Verschiedene Oberflächen, neue Materialien Die Fassade wurde ganz bewusst in Massivbauweise ausgeführt und als Plädoyer für die danach zu verputzenden Wände verstanden. Zum einen ging es um die Anwendung verschiedener Materialien und Produkte samt individueller Fenster Haustüren Wintergärten

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