Aufrufe
vor 2 Jahren

Radius Bauen und Sanieren 2013

  • Text
  • Bozen
  • Anlagen
  • Energie
  • Strom
  • Bauen
  • Asbest
  • Brixen
  • Unternehmen
  • Klimahaus
  • Dach
  • Radius
  • Sanieren

aktuell 20

aktuell 20 01/2013 01/2013 21 aktuell Realgymnasium Schlanders, 72.500 kWh/Jahr Mehrzweckturnhalle, Schlanders, 120.200 kWh/Jahr Wirtschaftsfachoberschule Heinrich Kunter, Bozen, 34.800 kWh/Jahr Gewerbeoberschule Max Valier, Bozen, 95.500 kWh/Jahr Landhaus 9, Amba-Alagi-Straße, Bozen, 8800 kWh/Jahr Programm der EU (2007-2013) finanzieren. Nach Abschluss des zweiten Wettbewerbs werden insgesamt 17 landeseigene Gebäude in Bozen, Meran und Schlanders mit Photovoltaikanlagen ausgestattet sein“, freut sich LR Florian Mussner. Damit steigt die Leistung auf rund 890 Kilowatt. Die jährlich erzeugte Strommenge dürfte sich auf rund 1,2 Millionen Kwh belaufen. Diese alternativen Energieträger sorgen dafür, dass das Land dem angepeilten Ziel von „Null-Energie- Kosten“ bei ihren Gebäuden ein großes Stück näher kommt. Damit werden der Landeshaushalt und die Umwelt weniger belastet. Das Land will daher noch weitere Schulen und öffentliche Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen versehen, um die Energiekosten weiter zu senken. Private investieren in Landesgebäude Verschiedenen Firmen wurde bereits die Möglichkeit gegeben, über eine Konzession auf öffentlichen Gebäuden Photovoltaikanlagen zu errichten und so in den Genuss der staatlichen Fördermittel zu kommen. Diese haben inzwischen in Sterzing das deutsche Oberschulzentrum mit einer Anlage versehen. In Brixen wurden Anlagen auf den Dächern der Berufsschule „Ch. J. Tschuggmall“, des Landesbauhofes Brixen und auf dem neuen deutschen Pädagogischen Gymnasium „J. Gasser“ installiert, in Auer auf dem Dach der Zweigstelle der „R. Gasteiner“-Schule, in der Bozner Industriezone auf dem Landesbauhof „Salten- Schlern“, in Lana auf dem Landesbauhof in der Industriezone, in Meran auf dem Dach des deutschen und italienischen Oberschulzentrums, dem deutschen Pädagogischen Gymnasium „Josef Ferrari“, der deutschen Gewerbeoberschule und der Berufsschule „Luis Zuegg“. In Bozen wurde das deutsche wissenschaftliche Lyzeum, in Laas die Steinmetzschule „Johannes Steinhäuser“, in Naturns der Straßenstützpunkt, in Vetzan der Sammelpunkt des Straßendienstes, in Schlanders die Berufsschule und deren Außenstelle, in Mals das Oberschulzentrum und in Toblach der Straßenstützpunkt mit einer Photovoltaikanlage versehen. Erneuerbare Energie erzeugen Das Land verfolgt mit der Installation dieser Photovoltaikanlagen gleich mehrere Ziele. Einmal sollen die Landesgebäude so weit als möglich energieautark werden, gleichzeitig aber auch erneuerbare Energie erzeugen, wobei die überschüssige Energie ins Netz eingespeist werden soll. Und als drittes soll der CO 2 -Ausstoß verringert werden. „Mit diesem Investitionsprogramm in Photovoltaikanlagen wollen wir aber nicht nur Energie einsparen und weniger Treibhausgas erzeugen, wir wollen auch der Bevölkerung die saubere Energie schmackhaft machen“, bestätigt Energie- und Bautenlandesrat Florian Mussner. Die Entscheidung, die Landesgebäude mit Photovoltaikanlagen zu bestücken, wurde aber auch getroffen, um den Photovoltaik-Markt in Südtirol anzukurbeln und um wissenschaftliche Forschungen auf diesem Sektor zu ermöglichen. „Wir möchten, dass die Südtiroler Firmen mehr in Innovation investieren und ihre Produktpalette erweitern. Durch die Zusammenarbeit mit Einrichtungen, die auf unseren Anlagen Forschung betreiben, könnte es zu einem Wissens- und Technologietransfer komzu gewährleisten. „Vor allem in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wurde eine Reihe von Vorkehrungen getroffen, um auch bei einem eventuellen Brand die Löscharbeiten zu garantieren“, bestätigt LR Florian Mussner. Bei Anlagen der ersten Generation musste sich die Feuerwehr auf ein Übergreifen der Flammen auf nebenstehende Gebäude beschränken und das mit Photovoltaikpaneelen versehene Gebäude kontrolliert abbrennen lassen. Aber auch bei den elektrischen und elektromagnetischen Ausstrahlungen wurden alle Sicherheitsstandards eingehalten. Damit die elektromagnetischen Felder im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen bleiben, wurden die Photovoltaikanlagen entsprechend projektiert und zudem wurden nur Materialien verwendet, die den EU-Normen entsprechen. In Kürze wird ein zweiter Wettbewerb ausgeschrieben, um weitere zwei öffentliche Gebäude in Meran mit Photovoltaikanlagen zu bestücken. Diese werden eine Leistung von 220 Kilowatt haben und sollen im Herbst 2013 fertig gestellt sein. „Auch diese Anlagen wollen wir über das EFREmen, der die Wettbewerbsfähigkeit unserer Südtiroler Firmen stärkt. Damit könnten sie neue Märkte erobern und neue Arbeitsplätze schaffen“, hofft LR Florian Mussner. Den hohen Grad der Innovation bei diesen Photovoltaikanlagen und die Forschungsergebnisse will das Land künftig verstärkt nach außen kommunizieren. Dazu sind neben einer eigenen Website auch noch Artikel in wissenschaftlichen Publikationen und technische Führungen zu diesen Anlagen geplant. Das Land Südtirol erfüllt heute schon die Vorgaben der EU, die im Kampf gegen die Klimaänderung und angesichts der weltweiten Energiekrise innerhalb 2020 den Strombedarf zu 20 Prozent durch erneuerbare Energien decken, die Effizienz des Energiesektors um 20 Prozent erhöhen und den CO 2 -Ausstoß um 20 Prozent verringern will. Im Landhaus 2 wird deshalb eine Informationsecke errichtet, wo die Vorteile einer Photovoltaikanlage erläutert werden. „Damit soll die Bevölkerung verstärkt mit der erneuerbaren Energie vertraut gemacht und der damit verbundene Umweltaspekt unterstrichen werden“, betont Landesrat Florian Mussner. ...mein Heizsystem

© 2017 Weinbergweg 7 | 39100 Bozen | MwSt.-Nr.: IT00853870210 | Tel. 0471 081 561 | Fax 0471 081 569 | info@mediaradius.it