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Radius Alpine Technologien 2016

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8 07/2016 aktuell INFO-PR Mehr als Stahlbau und Fassaden © Architekt DI Manfred Jäger Stahlbau Pichler – der Name ist leicht irreführend. Das Bozner Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auch im Fassadenbau enorm weiterentwickelt. Zahlreiche renommierte Projekte sprechen eine klare Sprache. Seit Generationen beschäftigt sich die Familie Pichler mit der Verarbeitung von Eisen und Stahl und blickt auf eine lange handwerkliche Tradition zurück. Vom kleinen Schlossereibetrieb entwickelte sich das Unternehmen in über 35 Jahren zu einem international tätigen Stahl- und Fassadenbauunternehmen und agiert heute auch als Anbieter von Komplettlösungen: von der Planung über die Produktion zur Lieferung und Montage von schlüsselfertigen Bauprojekten. Zusammenarbeit mit den weltbesten Architekten Neben dem Hauptsitz in Bozen wickelt das Unternehmen mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Russland, USA und Tunesien weltweit Projekte ab und setzte mit seinem Know-how Bauprojekte nach den Plänen internationaler Architekturbüros um. Dabei ist kein Entwurf zu futuristisch und keine technische Herausforderung zu kompliziert, um von Stahlbau Pichler nicht vom virtuellen ins reale Leben gerufen zu werden. Kreativität, Erfahrung und Kompetenz, aus dieser Konstellation entstanden Kooperationen unter anderem mit Zaha Hadid Architects, David Chipperfield Architects sowie Foster + Partners. Das professionelle Projekt-Portfolio umfasst über 2.500 realisierte Projekte in den Bereichen Architektur-, Industrieund Infrastrukturbauten sowie komplexe Sonderkonstruktionen – viele davon ähnlich spektakulär wie die Berg- und Talstation der neuen Seilbahn Zugspitze. Höchst qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen zu jeder Zeit sicher, dass die Qualität der Produkte und Dienstleistungen ein vorrangiges Ziel des Unternehmens sind und die klare Ausrichtung auf Qualität und Kundennutzen die wesentliche Voraussetzung für den Erfolg des Unternehmens ist. Zürs/Arlberg: Trittkopfbahn Auch in der Wiege des Skisports, wie der Arlberg gerne bezeichnet wird, vertraut man auf die alpine Kompetenz des Bozner Stahl- und Fassadenbauers. Sozusagen auf „drei Etagen“ wurde gebaut. Die Talstation in Zürs liegt 1.714 Meter hoch, die Mittelstation auf 2.223 Meter und die Bergstation auf stolzen 2.416 Meter Meereshöhe. Natürlich spielen in dieser Höhenlage Umweltbedingungen wie Wind und Wetter sowie der oft schwierige Transport eine besondere Rolle beim Baufortschritt. Während Tal- und Mittelstation auf zum Teil eigens angelegten Wegen per Lkw erreichbar waren, musste der Materialtransport zur Bergstation per Helikopter erfolgen. Stahlbau Pichler GmbH Edison-Straße 15 | 39100 Bozen Tel. 0471 065 000 info@stahlbaupichler.com | www.stahlbaupichler.com Die Talstation in Zürs Die Mittelstation der Trittkopfbahn

aktuell 07/2016 9 Foto: © Oskar DaRiz „In Südtirol daheim, weltweit zu Hause …“ Talstation Seiser-Alm-Bahn Kompetenz, Qualität und Zuverlässigkeit – drei „stählerne“ Argumente, weshalb renommierte Architekten und private und öffentliche Bauherren das Unternehmen aus Bozen immer wieder mit anspruchsvollen Architekturaufgaben betrauen. Neben dem weltweiten Engagement sind Projekte in Südtirol immer eine besondere Herausforderung. Dazu ein kurzes Interview mit Walter Pichler. > Radius: Was waren aus heutiger Sicht die ersten großen Aufträge auf internationaler Bühne? Walter Pichler: Das erste richtungsweisende Projekt im Ausland war sicherlich die Stahlstruktur für die Sprungschanze am Bergisel mit Zaha Hadid im Jahr 2001. Auch der Hauptsitz der Hypo Alpe Adria in Klagenfurt mit Thom Mayne im Jahr 1999 haben das Unternehmen nachhaltig geprägt und verändert, um nicht zu sagen, für die Internationalisierung fit gemacht. > Radius: Von den vielen Projekten sind einige sicher in besonderer Erinnerung. Sei es wegen der Architektur oder weil die Umsetzung besonders schwierig/aufwändig war? W. Pichler: Spontan fallen mir dazu die ersten Lawinenschutzbauten in Südtirol ein, aber genauso die Gaislachkoglbahn in Sölden. Jedes unserer Projekte ist einzigartig und hat Besonderheiten. Oft mag es die tolle Architektur sein, aber genauso oft sind es spezielle Erlebnisse der Mitarbeiter oder des Bauherrn, die in Erinnerung bleiben. Auftrag für über 5.000 Quadratmeter Fassadenbau bekommen haben. Unsere langjährige alpine Kompetenz hilft uns sehr, die extremen logistischen und klimatischen Bedingungen zu meistern, aber uns Südtirolern wird „oben am Berg“ eben mehr zugetraut als vielen anderen. > Radius: Haben die Mitarbeiter die z.B. auf der Zugspitze im Einsatz sind, eine besondere Ausbildung? W. Pichler: Unsere Mitarbeiter haben sowohl für die Planung als auch die Produktion eine Spezialausbildung. Insbesondere im Bereich der hochalpinen Montage haben wir nur unsere erfahrensten Leute vor Ort und agieren mit viel Kompetenz, Fingerspitzengefühl und Zuverlässigkeit. > Radius: Trotz oder gerade wegen der internationalen Präsenz sind Aufträge in der Heimat laut Ihren Aussagen immer noch etwas Besonderes. Warum? W. Pichler: Wir sind als Unternehmer seit vielen Generationen in Südtirol verwurzelt, und der Heimatmarkt ist uns nach wie vor der wichtigste und liebste. Als ein aktuelles Beispiel sei hier nur das Projekt der Seiser-Alm-Bahn erwähnt. Der Großteil unserer Mitarbeiter sind Südtiroler, und nur mit einem starken motivierten Team sind wir in der Lage, unsere Projekte zu realisieren – Südtirol ist unsere Heimat, weltweit sind wir zu Hause. Foto: © Oskar DaRiz > Radius: Wo ordnet sich aus dieser Sicht die Seilbahn Zugspitze ein? W. Pichler: Auf dem höchsten Berg Deutschlands fast zwei Jahre lang zu arbeiten, ist ein besonderes Ereignis nicht nur für uns, sondern für ganz Deutschland bzw. weit darüber hinaus. Besonders freut uns, dass wir dort nicht nur über 950 Tonnen Stahlstrukturen montieren, sondern auch den

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