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Alpine Technologien 2011

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Georg Hochko er 16

Georg Hochko er 16 10/2011 themenbereich Inserat: Willeit aktuell 10/2011 Tel. 0471 941 14317 gra k@mediaradius.it Vom Bahnsteig in die Seilbahn Eine Vision wurde Wirklichkeit: in Innichen oder Vintl in die Bahn Richtung Bruneck steigen. Während der Fahrt Zeitung lesen. An jeder Haltestelle warten Skifahrer. Kurze Zeit später Ankunft in Percha. Bahnsteig überqueren und in die neue Aufstiegsanlage einsteigen. Um 10.15 Uhr auf dem Gipfel des Kronplatzes und los geht’s! Seit Dezember 2011 ist diese Vision Realität geworden. Die Skifahrer und Winterurlauber von heute sind nicht mehr mit jenen vor 20 Jahren zu vergleichen. Die Ansprüche sind hoch und steigen ständig weiter. Der Skitourist des 21. Jahrhunderts gibt sich längst nicht mehr mit zwei, drei Pisten vor seinem Hotel in seinem Urlaubsort zufrieden. Brauchten die Gäste früher eine Woche um ein gesamtes Skigebiet zu erkunden, so sind sie heute schon in der Mitte der Woche alle Pisten durch und auf der Suche nach neuen Abfahrten. Die negativen Folgen des Tourismus in Form von erhöhtem Verkehrsaufkommen und Umweltbelastung machen sich mehr und mehr bemerkbar. Die 2004 erstellte Verkehrs- studie des unabhängigen Schweizer Verkehrsexperten Jost Wichser hat den Anstoß zum ehrgeizigen Projekt Eisenbahnanschluss Kronplatz gegeben, das sich nun an die Anforderungen der Mobilität und vor allem am Schutz der Umwelt orientiert. Die Skigebiete des Pustertales – Kronplatz, Haunold, Helm und Speikboden – sind jetzt im Halbstundentakt miteinander vernetzt, Randgemeinden wie Welsberg, Niederdorf oder Kiens erhalten über den Zug einen direkten Anschluss an den Kronplatz. Und: Der Skizug, der von Bozen über Brixen durchs Pustertal führt, stellt auch eine Verbindung zu den Osttiroler Skigebieten dar. Vom Bus auf den Zug Vor den Skifahrern – und dies ist ein weiteres Argument, das für dieses Projekt spricht –, werden Pendler und Schüler die halbstündige Bahnverbindung nutzen. Das heißt, der öffentliche Nahverkehr im Pustertal, der zur Zeit von Bussen gewährleistet wird, wird großteils auf die Schiene verlegt! Damit steigt auch die Wirtschaftlichkeit der gesamten Pustertalbahn. Um den Skifahrer zusätzlich zum Benutzen des Zuges zu motivieren, wurden die Parkplätze an Percha-Ried in Betrieb: (v.l.n.r.) Andreas Dorfmann, BM von Percha Joachim Reinalter, Altbürgermeister Haymo von Grebmer, Präsident Werner Schönhuber, BM Christian Tschurtschenthaler der Talstation Reischach reduziert und an der Haltestelle Percha entsteht ein komplettes Servicecenter mit Skidepot und ein Skiverleih. Sensibel geplantes Projekt Ried Kern des Projektes ist eine Zughaltestelle in Percha mit einem direkten Anschluss an eine Aufstiegsanlage. Es handelt sich dabei um eine 2-S-Seilbahn, eine sehr kostspielige Lösung, gewählt deshalb, weil sie mit einem Minimum von nur sieben Stützen auskommt. Um den Skifahrer, egal ob es sich um Einheimische oder Gäste handelt, zum Benut- 1/4 Werbung quer XXX Ausführung der mechanischen Montage und der seilbahntechnischen Elektroinstallation zen des Zuges zu animieren, wurde die Piste Ried bis zur Zughaltestelle angelegt. Bei der Planung wurde darauf geachtet, bestehende Pisten soweit als möglich einzubeziehen. Die 5 km lange Familienpiste Ried schließt sich an die Piste zur Herzlalm an und ist sensibel geplant. Von Reischach aus ist sie nicht einsehbar. Die Weiler Ried- und Walchhorn-Pisten werden nicht berührt. Der Piste müssen 20 ha Wald weichen, laut UVP veralteter und aufgrund der niedrigen Holzpreise nicht genutzter Wirtschaftswald; von der Menge her soviel, wie im Gemeindegebiet Bruneck in einem Jahr zuwächst. Industriezone 7 - 39030 Gais Tel. 0474 505 115 - Fax 0474 505 368 info@liftmont.it - www. liftmont.it Durchführung aller Schweiss- und Montagearbeiten der Pumpstationen für die gesamte Beschneiungsanlage mit Rohrdurchmesser DN 400 und Druckklasse PN-100 bar

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