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16 08/2015 aktuell 08/2015 17 Skilehrer Heinrich Harrer Der erste Skilift in Sexten 20 Jahre vor der Gründung der Skischule war in Sexten eine höchst bekannte Persönlichkeit als Skilehrer tätig. Heinrich Harrer. Erst 1952 wurde in Sexten der Wintersportverein gegründet und daraus entstand 1956 die Skischule Sexten. Es war der große Bergsteiger, Forscher und Dalai-Lama- Freund Heinrich Harrer, der in den Jahren 1937 und 1938 als erster Skilehrer im Hotel Drei Zinnen in Sexten tätig war. Harrer hielt sich zum Klettern im Fischleintal auf. Dort bereitete er sich für die Erstbesteigung der Eiger Nordwand vor, als er den damaligen Bürgermeister Johann Watschinger kennenlernte. Watschinger war ein Mann, der nicht nur in seinem politischen Amt, sondern auch als Hotelier Mut und Weitsicht bewies. 1929 eröffnete er das Hotel Drei Zinnen in Sexten, welches gut betuchte Gäste aus ganz Europa beherbergte, darunter auch reiche, deutsche Räderfamilien, denen Heinrich Harrer das Skifahren beibringen sollte. Ein Skilehrer der „Herrischen“ Am „Gänseggile“, einem Hang in unmittelbarer Nähe des Hotels, wurde eine Skiabfahrt getreten, damit die „Herrischen“ unter der Anleitung von Harrer ihre Spuren im Schnee ziehen konnten. Doch Heinrich brachte das Skifahren nicht nur den Fremden, sondern auch den einheimischen Burschen bei. Die jungen Sextner waren begeistert von der Abfahrt auf zwei Brettern, und erkannten schnell, dass hier neues wirtschaftliches Potential schlummerte. Doch der Faschismus und der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges veränderten alles und brachten den Fremdenverkehr in Sexten zum Erliegen. Ein Jahrzehnt nach Kriegsende wurde unter der Federführung von Hans Prenn die erste Skischule in Sexten gegründet. Gleichzeitig entstand eine Skischule in Innichen, geleitet von Much Kofler und eine in Toblach unter der Führung von Peter Watschinger, allesamt Sextner. Vom Schlittenaufzug zum 1. Sessellift 1953 wurde am Kristlerhang ein Skiaufzug von Moos zum „Hohen Stall“ gebaut. Eine Schlittenbahn als erste Aufstiegshilfe gab es am Innichberg bereits 1948. Weitere Skiaufzüge entstanden im Waldheim, an den Fischleintalwiesen gegenüber Bad Moos und an der Sonnenseite des Kreuzbergpasses. Im Januar 1956 wurde am Haunold bei Innichen der erste Einmannsessellift eröffnet. 1966 wurden die Rotwandwiesen bei Sexten mit einem Korblift erschlossen. Es dauerte nicht lange und die Abfahrt wurde nicht mehr von Skilehrern und Militär getreten, sondern mit Raupengeräten präpariert. Fahrstil und Ausrüstung veränderten sich rasant. Die kantenlosen Holzbretter wurden durch Metall- und Kunststoffskier ersetzt. Es kamen immer mehr Skigäste ins Tal, und die Skilehrer waren gefragter denn je. Heute zählt die Ski-und Snowboardschule Sextner Dolomiten unter der Führung des Direktors Herbert Summerer ein 50-köpfiges Team und bietet ein umfassendes Angebot, welches vom Skifahren und Snowboarden über das Langlaufen und Telemarken bis hin zum Schneeschuhwandern reicht. Einzigartige, handgefertigte Panoramakarten für Südtirol und Umgebung für Ihre Drucksorten Weinbergweg 7, Bozen | Tel. +39 0471 08 14 95 | www.cormar.info Jetzt anfragen! Das Erlernen des Skisports war mit den lagen Holzbrettern relativ mühsam. Aus dem Sportclub ging die erste Skischule hervor. Cormar-Panoramakarten für: - Skigebiete - Hotels - Schutzhütten - Wanderziele - Tourismusregionen Die Landkarten haben durch ihre handwerkliche Fertigung einen bestechenden Werbeeffekt.

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