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Insert Golfclub Pustertal 2013

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28 03/2013 20 jahre gc pustertal 20 jahre gc pustertal 03/2013 29 Ein Platz wächst v.l.: Hugo Wieser, Martin Ploner, Sepp Wieser, Roland Kastlunger, Ivan Klettenhammer, Fabian Vittur, Matthias von Zieglauer und Georg Beikircher vor dem Maschinenpark 2011 Ein Parkplatz – das war der erste Standort des Golfclubs Kronplatz, wie er zunächst laut Gründungsakte, die am 20.06.1993 unterzeichnet worden war, genannt wurde. Heute – nach zwanzig Jahren, scheint der Weg frei zu sein zum Bau eines 18-Loch-Parcours. Im Jahr 1994 wurden auf dem Parkplatz der Kronplatz Seilbahn ie Driving Range, die 4 Übungslöcher, allesamt Par 3 und eine kleine „Clubhütte“ auf dem angrenzenden Grundstück des Sennerhofes in Eigenregie und mit äußerst bescheidenen Mittel gebaut. Trotzdem, auch aufgrund der liebevollen Pflege des ersten Greenkeepers, Richard Mayr, und seines Vater, Lois „Bachler“, konnte auf den insgesamt 6 ha ein ansprechender Pflegestandard erreicht werden, der für die vielen Neugolfer ein idealer Platz zum Erlernen des Golfspiels war. Schwierige Verhandlungen für 9-Loch-Anlage Nach langwierigen Verhandlungen kam es 1997 zur Einigung mit der Erbengemeinschaft des Harrasserhofes bezüglich der Anmietung von 14 ha für einen 6-Loch-Kurzplatz mitsamt Übungsanlage.Der Bau wurde dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Clubmitglieder durchgeführt. Ein Missgeschick, verursacht durch fehlerhafte Pläne, sollte drei Vorstandsmitglieder teuer zu stehen kommen: versehentlich wurden Aushubarbeiten in einem angrenzenden Biotop durchgeführt. Nichtsdestotrotz konnten die Arbeiten termingerecht durchgeführt werden. Als Clubhouse wurde das Vereinshäuschen der Brunecker Fußballer angemietet; im Frühjahr 1998 konnten die mittlerweile fast 300 Mitglieder die Anlage in Betrieb nehmen. Die Bau- und Betreibergesellschaft GOLFRAMA wurde gegründet. Für den Verwaltungsrat konnten, neben den Initiatoren Dietmar Schönhuber, Anton Reichegger, Roberto Fincato, Alexander Auer, Robert Gasser, Martin Tschurtschenthaler und Georg Beikircher noch Persönlichkeiten aus der lokalen Wirtschaft wie Werner Schönhuber, Armin Knollseisen, Stefan Rubner und Dieter Schramm gewonnen werden. Georg Beikircher fungierte ab der ersten Stunde als Präsident des Verwaltungsrates sowie als Direktor. Neun Loch der Superlative auf 36 Hektar Der neue Parcours, das stand von vorneherein fest, musste mit Eigenmitteln finanziert werden. Ein entsprechendes Finanzierungskonzept wurde erstellt, das neben der Verwendung der Eintrittsgebühren der Mitglieder, Aktienzeichnungen von lokalen Unternehmen und wirtschaftstreibenden Personen, Werbeverträge mit Hotelbetrieben und eine Fremdfinanzierung vorsah. Das Gelände in Reischach eignete sich hervorragend, die Fläche von 36 ha war Garantie für die Erstellung einer qualitativ hochwertigen Anlage. Sanfte Planung nach ökologischen Gesichtspunkten Nach Erfassung und Vermessung des Geländes durch Geometer Hans Aschbacher wurden die beiden Planer, Architekt Alvise Rossi Fioravanti und Golfprofessional Baldovino Dassù beauftragt, einen Golfplatz mit internationalem Standard zu planen. Beide waren zudem sehr um eine sanfte, ökologisch rücksichtsvolle Planung bemüht, und haben die Golfbahnen behutsam in das landschaftlich reizvolle Gelände eingefügt. Golfplatz wertet Pustertal als Location auf Zufrieden gab man sich damit aber noch nicht. Machbarkeits- und Marktstudien bestätigten, dass ein vom Sportstättenplan vorgesehener 18-Loch-Golfplatz im Pustertal sowohl in sportlicher, als auch in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht zu einer Aufwertung des ganzen Tales als Tourismus-Location führen würde. Leider konnte ein zentrales Grundstück aufgrund eines Erbschaftsstreites nicht angemietet werden; es wurde daher im Einvernehmen mit der Landesregierung beschlossen, die 18-Loch-Anlage in zwei Baulosen zu realisieren. Es sollten aber weitere fünf Jahre vergehen, bis 2002 endlich die restlichen Gründe angemietet werden konnten. Aufsichts- und Verwaltungsrat GOLFRAMA 2004 Loch 2 vor dem Umbau (links) und nachher

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