Aufrufe
vor 3 Jahren

Handball 2012/13

  • Text
  • Saison
  • Serie
  • Mannschaft
  • Brixen
  • Triest
  • Bozen
  • Kreis
  • Conversano
  • Trainer
  • Meran
  • Radius
  • Handball

SSV Brixen SSV Brixen 14

SSV Brixen SSV Brixen 14 SPORT B 2012 SPORT C 2012 15 muss. Ausgerechnet der 26-Jährige, der erst vor fünf Jahren richtig zum Handball gekommen war und es in der letzten Saison sogar in die italienische Nationalmannschaft geschafft hatte. Stuffer war in der Defensivabteilung bei Trillini gesetzt – in jeder Formation. Zum Glück hat sich Andreas Kammerer doch dazu entschieden, weiter zu machen, nachdem der Kreisläufer, der drei Jahre in Casarano gespielt hat und in Apulien zweimal Meister geworden war, im April seine Karriere ebenfalls beenden wollte. Der 30-Jährige war in der Vorbereitung auch der Stuffer-Ersatz in der Verteidigung. Trillini will ihn zu einem Abwehrspieler machen: „Andreas kann mit seiner Größe viel wettmachen. Auf Stuffer will der Trainer nicht mehr zuviel Druck ausüben. „Er muss von sich aus wollen, sonst hat es wenig Sinn, dass er zurückkommt“. Ähnlich verhält es sich mit Michaeler. Der SSV Brixen in Zahlen Sektionsleiter: Reinhold Engl Gegründet: 1970 Sporthalle „Am Fischzuchtweg“ (1500 Zuschauer) Kontakt: SSV Brixen Handball Fischzuchtweg 17 39042 Brixen Tel. +39 0472 834409 Fax +39 0472 834409 Mail: info@brixenhandball.com Web: www.brixenhandball.com Jahre in der höchsten Spielklasse Spiele: Siege: Unentschieden: Niederlagen: Tore: 34 913 498 96 319 „Mit Armin und Ivan wären wir stärker als letzte Saison“, glaubt Engl, „aber noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie zurück kommen“. Zumal es ein anderes Comeback schon gegeben hat. Filiberto Kokuca trägt nach fünf Jahren in Apulien bei Casarano, Conversano und Fasano wieder das Brixner Trikot. Der längst eingebürgerte Serbe will in Südtirol seine Karriere ausklingen lassen. Auch mit 36 Jahren kann er ein Gewinn für die Mannschaft sein – das will „Pipo“ auch seinen Kritikern beweisen, denn nicht alle haben die Rückkehr des „Oldies“ gut geheißen. Comeback von Kokuca „Kokuca ist kein Vollprofi mehr, er wird in Brixen auch einer Arbeit nachgehen. Er hat sich schon wieder sehr gut eingelebt“, sagt Eingl. Es ist fast so, als wäre er nie weg gewesen. Sieben Jahre lang gehörte er in Brixen zu den Publikumslieblingen und den Leistungsträgern: 1318 Treffer sind noch immer Klubrekord, den er in den nächsten zwei Saisonen auf immer in seinen Besitz bringen will. Und der Routinier ist vielseitig und kann auf jeder Position im Rückraum spielen. Im Notfall auch auf halbrechts, schließlich hat Aljosa Stefanic Brixen nach einem Jahr wieder Richtung Slowenien verlassen. Der Linkshänder war bis zu seiner Verletzung im Dezember ein Glücksgriff, kam dann aber nicht mehr in Schwung. Geblieben ist Torjäger Mirko Nikolic Kajic. Es war Torjäger Mirko Nikolic Kajic schnell klar, dass Brixen den Slowenen mit dem knallharten Wurf halten wollte. Der 28-Jährige muss keinen Vergleich auf seiner Position in der Serie A scheuen. Sein einziger Makel: Er kam in der letzten Saison oft schwer in die Gänge und brauchte eine Anlaufzeit, bis er auf Touren kam. Es soll auch die Saison von Andreas Salcher werden. Der 25-Jährige, der vor seiner schweren Knieverletzung 2009 von vielen schon als „neuer Tarafino“ gehandelt wurde, hat in der letzten Saison nicht alle Erwartungen erfüllt und sein Potenzial nicht immer ausgeschöpft. Die Brixner haben ein großes Ziel: Die Play-off-Teilnahme. „Wir wollen um den Titel spielen, egal ob dazu der zweite oder dritte Platz reicht“, sagt Engl. Trillini will auf Nummer sicher Flügeltrickser aus St. Lorenzen: Michael Ranalter gehen und Zweiter werden hinter Bozen. „Denn der dritte Platz könnte nicht genug sein“, sagt der 47-Jährige und bezeichnet den Meisterschaftsmodus schlicht als „deprimierend“. Hoffen auf Michaeler und Stuffer So schnell als möglich will Trillini seiner neuen Mannschaft sein System einimpfen, das im Vergleich zur Vergangenheit gar nicht so neu ist. Auch das Gespann Nössing/Niederwieser hat immer auf Schnelligkeit gesetzt, so wie Trillini in den letzten drei Jahren in Conversano. Anstelle von Michaeler wird Benno Pfattner die neue Nummer eins im Tor sein. Ebenfalls ein waschechter Brixner und Sohn der Torhüter-Ikone Helmuth Pfattner. Benno war vor vier Jahren nach Meran gegangen, um hinter Michaeler nicht immer nur auf der Bank sitzen zu müssen. Pfattner weiß, dass er ein schweres Erbe antritt, aber er ist motiviert und gewillt, zu zeigen, dass er auch in der Serie A eine starke Nummer Immer voll motiviert: Roland Giuliani eins sein kann. „Von den neuen Spielern haben Alex Penn und Markus Wieland die besten Chancen, sich einen Platz in der ersten Mannschaft zu erkämpfen“, sagt Trillini. Sogar schon in die Stammformation drängt Martin Sonnerer. Der Rechtsaußen ist für den neuen Trainer die Entdeckung der Vorbereitung. „Er saugt alles in sich auf, und ist immer mit voller Konzentration bei der Sache“. Vielleicht kann er ja Roland Giuliani den Rang ablaufen, nachdem er mit seinen 20 Jahren schon in der letzten Saison mehrmals bewiesen hat, dass er es in punkto Chancenauswertung mit jedem aufnehmen kann. 20.836:19.251 Größte Erfolge: Meister 1991 u. 1992, Finale 1985, 1988, 1989, 2005, Pokalsieger 1982, 1988, Europacup-Halbfinalist 2001 Höchster Sieg: 34:6 gegen Conversano (5. 3. 1988) Höchster Niederlage: 17:42 in Triest (7. 4. 1984) -Infografik: J. Markart/Foto: „D“

© 2017 Weinbergweg 7 | 39100 Bozen | MwSt.-Nr.: IT00853870210 | Tel. 0471 081 561 | Fax 0471 081 569 | info@mediaradius.it