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Golf & more 2012

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10 03/2012 aktuell Ausgaben ASTAT Golftouristen Unterkunft 52,62 € 159,91 € Extras im Beherbergungsbetrieb 5,74 € 5,74 € Gastronomie 19,14 € 0 € Erwerb von Gütern 25,2 € 0 € (z.B. Souvenirs) Sonst. Dienstleistungen 2,87 € 2,87 € Interne Beförderung 6,38 € 6,38 € SUMME Ausgaben 111,95 € 174,90 € Direkte Wertschöpfung Indirekte Effekte (Multiplikator: 0,2) Wertschöpfung Gesamt Golfanlagen Golfhotels Golftourismus Gesamt 2.370.523€ 9.809.034 € 12.179.557 € 474.105 € 1.961.807 € 2.435.911 € 2.844.627 € 11.770.841 € 14.615.468 € Die Tabelle fasst die Ergebnisse zur Erfassung der Wertschöpfung durch den Golftourismus zusammen. Die Tabelle enthält die täglichen Pro-Kopf Ausgaben der Touristen im Tourismusjahr 2004/05 (laut ASTAT) mit durchschnittlicher Inflation auf 2010 hochgerechnet. Berechnung der Wertschöpfung Für die Berechnung der wirtschaftlichen Effekte ist es zentral zu wissen, wie viel Geld die Gäste für den Aufenthalt in Südtirol ausgeben. Dazu stehen offizielle Statistiken des ASTAT zur Verfügung. Im Durchschnitt geben laut dieser Statistik die Touristen 52,62 Euro pro Person für eine Übernachtung aus. Für Essen und Trinken, Erwerb von Gütern, Dienstleistungen und anderes 59,33 Euro aus. In Summe ergeben sich für den durchschnittlichen Touristen Ausgaben in Höhe von 111,95 Euro pro Tag. Bei der Berechnung der Wertschöpfung im Golfsegment muss die im Schnitt deutlich höhere Hotelkategorie berücksichtigt werden und in die Pro-Kopf-Ausgaben im Posten „Unterkunft“ einbezogen werden. Deshalb werden hier die Ausgaben für die Unterkunft auf Basis der mittleren Preise in der jeweiligen Hotelkategorie berechnet, welche vom Amt für Tourismus, Handel und Dienstleistungen erhoben werden. Gewichtet mit der Anzahl der Golfnächtigungen in der jeweiligen Hotelkategorie, ergibt dies einen durchschnittlichen Wert von rund 180 Euro pro Nacht und Gast. 14,6 Millionen Euro an Wertschöpfung Die zusätzliche Bruttowertschöpfung, die in den Golfbetrieben und in den Partnerhotels direkt und indirekt generiert wird, beträgt in Summe rund 14,6 Millionen Euro. Vor allem in Anbetracht der vergleichsweise geringen Anzahl der Golftouristen (ihre Nächtigungen machen knapp ein Prozent der Nächtigungen in gastgewerblichen Betrieben Südtirols aus, Quelle: ASTAT 2010), ist die generierte Wertschöpfung beachtlich. Die Konzentration der Golftouristen auf 4- und 5 Sterne Hotels lässt darauf schließen, dass das Golfen in Südtirol nach wie vor von den ökonomisch besser-gestellten Touristen betrieben wird. Es zeigt sich, dass die Golfanlagen und ihre Partnerhotels ein wertvolles touristisches Zusatzangebot sind und gleichzeitig ein großes wirtschaftliches Potential darstellen. Literatur und Datenquellen Die vom Wifo verwendete Literatur und Datenquellen: Vereinigung Golf in Südtirol, Golfplatzbetreiber, Golfhotels, Amt für Tourismus, Handel und Dienstleistungen (2011) ASTAT-Info Nr. 14, Mai 2006: Ausgaben der Touristen in Südtirol, ASTAT-Jahrbuch 2011 Investitionen in Golfanlagen und Hotels nicht berücksichtigt Nicht berücksichtigt wurden in dieser Studie die Golf bezogenen Investitionen (und das daraus resultierende Steueraufkommen) in den vergangenen Jahren; wie z.B. jene in den Bau von Golfanlagen oder Golfhotels: Der Ausbau des Platzes in Passeier oder in Kastelruth auf 18 Loch, das Golf & Spa- Ressort Andreus, Bau und Ausbau der Clubhäuser, diverse quantitative Erweiterungen von Golfhotles usw. Insidern zu folge dürfte es sich um einen Betrag jenseits der 50 Millionen Euro handeln. Mit den Aussichten auf die neue 18-Loch-Anlage in Eppan/Unterrain stehen weitere Millioneninvestitionen im Golfumfeld ins Haus. Auch die Hotellerie in Überetsch und in Terlan dürften davon direkt profitieren. ENERGIE SPAREN. BEHAGLICHKEIT SPÜREN. Mit den Markisen- und Beschattungssystemen von HELLA schaffen Sie sich Ihr ganz persönliches Wohlfühlambiente und sparen gleichzeitig Klimaenergie. Näheres zu den Sonnenund Wetterschutzlösungen von HELLA erfahren Sie bei Ihren HELLA-Beratern in Leifers, Bruneck, Brixen und Mailand. HELLA.INfo

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