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Fußball 2021/22

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24 SPORT B |

24 SPORT B | 2021 LANDESLIGA Albeins: Zwischen den Extremen Wer im Vorjahr auf der Suche nach spektakulären Fußballspielen war, der hat sich in Albeins köstlich amüsiert. Beim Brixner Vorortklub flogen die Fetzen – am Ende auch etwas zu viel. In der Liebe ist oft davon die Rede, dass sich Gegensätze anziehen. Würde dieses Prinzip auch für den Fußball gelten, dann wäre man in Albeins in der vergangenen 9-Spieltage- Saison wohl lieber Single geblieben. Mit 20 geschossenen Toren stellten die Eisacktaler den zweitbesten Angriff der Landesliga, gleichzeitig kassierten sie aber 22 Treffer und erarbeiteten sich so den unrühmlichen Ruf der löchrigsten Abwehr. Zu allem Überfluss stand der Aufwand und der Ertrag in einem ähnlichen Verhältnis wie bei einer Maus, die einen Betonklotz den Ortler hochschleppen will, sprich: Bei Abbruch der Meisterschaft fand sich das Team von Präsident Danny Fäckl mit 5 Pünktchen auf dem vorletzten Platz wieder. Allein an diesen Zahlen wird klar, dass in Albeins zwar einiges an Potenzial, aber auch viele Mängel stecken. Diese auszubessern, wird Aufgabe von Manuel Sullmann sein, der heuer als Spielertrainer fungiert. Er beerbt Fabio Tiziano Weiss Ianeselli, dem 2 Stunden Autofahrt pro Training zu viel geworden sind. Zugänge & Abgänge Zugänge: Jan Mitterrutzner (Plose), Ebrima Sarr (USD Brixen), Manuel Sullmann (St. Georgen) Abgänge: Simon Michaeler (Gitschberg Jochtal), Simone Dalle Grave (Bruneck), Angelo Bocca (Karriereende), Stefan Griesser (Wiesen), Manuel Nicolaci (USD Brixen) Stärken & Schwächen Stärken: Peter Plaickner (im Vorjahr 7 Tore in 9 Spielen), Dennis und Damian Fanani wissen, wo das gegnerische Tor steht: Ihre Offensivpower ist top; die spielerische Klasse der beiden Strategen Johannes Seeber und Manuel Sullmann. Schwächen: Danny Fäckl, Markus Fiechter und Alexander Tauber würden der ultra-wackeligen Defensive viel Sicherheit geben, sie springen Albeins Pos. Name Geboren Tor Abwehr Mittelfeld Angriff Trainer Philipp Knoflach 1992 Patrick Piok 1992 Stefan Ausserhofer 1998 Davide Defrancesco 1991 Maximilian Fornari 2002 Alexander Holzer 1992 Daron Irsara 1997 Manuel Sullmann 1988 Alexander Tauber 1993 Enrico Weiss 2003 Manuel Weissteiner 1994 Damian Fanani 1993 Izet Gjuzi 1998 Matthias Mair am Tinkhof 1993 Jakob Mutschlechner 2002 Johannes Seeber 1990 Luca Varoli 1993 Tiziano Weiss 1993 Dennis Fanani 1996 Peter Plaickner 1999 Ebrima Sarr 1995 Jan Mitterrutzner 2001 Manuel Sulllmann (neu) Florian Oberhauser (Co-Trainer) aber nur im Notfall ein; Sullmann hat zwar Erfahrung als Spielertrainer, die Doppelbelastung ist bei einem Abstiegskandidaten aber nicht zu unterschätzen. Prognosen Albeins und das Abwehrproblem: Nur wenn die löchrige Defensive stabilisiert wird und Torhüter Knoflach seine alte Form wiederfindet, ist der angepeilte Klassenerhalt zu schaffen. Ansonsten geht’s eine Liga runter – trotz der enormen Feuerkraft im Sturm. SV Albeins Heimspielplatz: Albeins Albeins 58 | 39042 Brixen Tel. 339 751 16 06 asvalbeins@gmail.com Torjäger Peter Plaickner

LANDESLIGA SPORT B | 2021 25 Bruneck in neuer Rolle Während andernorts groß eingekauft wurde, ist es bei Bruneck weitgehend still geblieben. Wer die Pusterer deshalb unterschätzt, macht einen gewaltigen Fehler, denn Trainer Roberto Fuschini hat wieder ein Team beisammen, das es mit jedem Gegner aufnehmen kann. Mit dem Abgang von Philipp Bachlechner zu Liga-Konkurrent Ahrntal hat Bruneck zwar seinen Top-Stürmer (letzte Saison 5 Tore in 9 Spielen) verloren, doch davon lässt sich im Pusterer Hauptort keiner irritieren. Die Zugänge können sich sehen lassen. Im Sturm soll Michael Putzer (Stegen) für die nötige Torgefahr sorgen. Wegen einer Kreuzbandverletzung Bruneck Pos. Name Geboren Tor Abwehr Mittelfeld Angriff Trainer Patrick Pietersteiner 1989 Luan Dema 2005 Daniel Rubner 2004 Tobias Hitthaler 1995 Alex Niederkofler 1986 Martin Falkensteiner 1993 Aaron Falkensteiner 1999 Simon Villgrater 2003 Dominik Valorz 2004 Lukas Lanzinger 1994 Thomas Mairegger 1997 Max Videsott 2004 Michael Gruber 1995 Matthias Elzenbaumer 1988 Thomas Laner 2000 Stefan Nagler 1993 Leo Villgrater 2005 Markus Kirchler 1993 Simone Dalle Grave 2001 Hannes Oberleiter 2005 Marian Rigo 2002 Fabian Unterhofer 1995 Philipp Rainer 1991 Manuel Schwärzer 2003 Michael Putzer 1997 Lukas Hochwieser 1998 Roberto Fuschini (bestätigt) Manuel Holzer (Co-Trainer) Martin Recla (Tormanntrainer) wird er aber erst im Spätherbst wieder spielen. Markus Kirchler kommt vom FC Gais aus der 2. Amateurliga, hat aber schon Erfahrung in höheren Ligen gesammelt. Lukas Lanzinger (Sexten) soll hinten Beton anrühren, auch wenn die Abwehr von Bruneck ohnehin schon ein Bollwerk ist. In der letzten Saison war Bruneck beim coronabedingten Abbruch Tabellenführer, die 2 Jahre zuvor als Zweiter immer auf dem Sprung. Der lang ersehnte Aufstieg in die Oberliga wurde noch nicht wahrgemacht, doch der Weg ist der richtige. Die Bestätigung von Top-Trainer Roberto Fuschini ist für diese Mission ein wichtiger Bestandteil, schließlich hat er Bruneck zu einer starken und schwer zu schlagenden Mannschaft gemacht. Im Tor darf man sich auf Patrick Pietersteiner verlassen, einem der besten Torhüter im ganzen Land. Alex Niederkofler und die Falkensteiner‘s Martin und Aaron in der Abwehr, Stefan Nagler und Michael Gruber im Mittelfeld, Philipp Rainer im Sturm – die Achse steht. Zugänge & Abgänge Zugänge: Lukas Lanzinger (Sexten), Michael Putzer (Stegen), Markus Kirchler (Gais), Simone Della Grave (SSV Brixen), Jan Hinteregger, Luan Dema, Dominik Valorz, Max Videsott, Hannes Oberleiter (alle eigene Jugend) Abgänge: Philipp Bachlechner (Ahrntal), Christian Felder, Philipp Reden, Markus Agstner, Dominik von Wenzl, Gabriel Kofler (alle Pause), William Oberkofler (Reischach) Marian Rigo Stärken & Schwächen Stärken: Trainerfuchs Roberto Fuschini; die (neue) Außenseiter-Rolle muss kein Nachteil sein; die Neuzugänge sind ligaerprobt, der Kader hat enorme Qualität und einen großen Erfolgshunger. Schwächen: Philipp Bachlechners Tore werden fehlen; die Konkurrenz ist auf dem Papier besser besetzt, einfacher wird es auch in der Außenseiterrolle nicht. Prognosen Naturns und Weinstraße Süd gilt es zu schlagen, doch Bruneck ist keineswegs zu unterschätzen. Pietersteiner & Co. sind ein eingespieltes Team und können den „Großen“ mehr als nur ein Bein stellen. Bei konstant guten Leistungen ist der langersehnte Aufstieg in die Oberliga drin. SSV Bruneck Heimspielplatz: Reischach Reiperting A Josef-Ferrari-Straße 26 | 39031 Bruneck Tel. 340 226 52 38 info@ssvbruneck.it Tobias Hitthaler

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