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Fußball 2021/22

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16 SPORT B |

16 SPORT B | 2021 OBERLIGA Will Obermais zurűck zum Glűck? Die Sommermonate werden beim FC Obermais üblicherweise begleitet von einem Transferhammer. Heuer war dem nicht so. Das bedeutet nicht automatisch, dass der Meraner Stadtviertelverein deshalb kleinere Brötchen backen muss. Als im Herbst des vergangenen Jahres die Oberliga-Saison abgebrochen wurde, thronte Obermais unangefochten an der Tabellenspitze. Auch wenn die Spielzeit noch lange gedauert hätte, wäre die Serie D früher oder später zum Thema geworden. Das ist auch heuer nicht anders, denn die Blau-Weißen von der „Lahn“ zählen zum engen Favoritenkreis. Mit den ehemaligen Obermais-Jugendspielern Hannes Sonnenburger und Jonas Raffl konnte Trainer Luca Lomi 2 Neuzugänge begrüßen. Dazu noch Martin Prantl (er ist das einzige Überbleibsel vom Oberliga-Restart) und eine Reihe von hochkarätigen Rückkehrern, die bei der Mini-Meisterschaft im Frühjahr nicht dabei waren. Matthias Bacher, Lukas Obkircher oder Jonas Hannes Gamper Clementi pausierten, sind jetzt aber mit vollem Elan zurück. Die große Frage ist, ob sich der FC Obermais den Sprung in die Serie D zutraut. Falls ja, dann könnte heuer das richtige Stündchen geschlagen haben. Das Potenzial ist vorhanden, allein der Wille wird entscheidend sein. Zugänge & Abgänge Zugänge: Martin Prantl (Riffian Kuens), Jonas Raffl (Algund), Hannes Sonnenburger (FC Südtirol Jugend), Willi Pföstl, Patrick Kuen, Francesco Malafronte, Alessio Antonelli (alle eigene Jugend) Abgänge: Robel Gambato (Rotaliana), Peter Wörndle (Schenna), Moritz Tschöll (St. Martin Moos), Noah Pixner (Naturns), Bernardo Ceravolo (Karriereende), Dario Hasa (private Gründe), Cristian Parise (Ziel unbekannt), Abderrahmane Jamai (Mulhouse/Frankreich), Stefano Gallo (Riffian Kuens), Antonio Capobianco (Mezzocorona) Stärken & Schwächen Stärken: Zum besten Sturmduo der Liga (Clementi und Bacher) gesellt sich ein fitter und vor Spielwitz sprühender Drescher; Dreier- oder Viererkette: Lomi ist taktisch flexibel, die Spieler beherrschen beide Systeme; Wieser ist ein Top-Tormann; Obermais hat die Mini-Oberliga bestritten und ist voll im Saft: Viele Konkurrenten haben seit 10 Monaten kein Pflichtspiel mehr absolviert; riesige Siegermentalität. Schwächen: Dünn besetztes Mittelfeld: Nur unerfahrene Junge als Ersatz für Ciaghi, der nicht in bester Verfassung ist; Druck und Erwartungshaltung sind Edoardo Ghiotti hoch: Das ist Obermais schon in der Vergangenheit des Öfteren nicht gut bekommen. Prognosen Wie jedes Jahr übt sich Obermais im Understatement. Aber: Die Konkurrenz scheint heuer nicht übermächtig, die Lomi-Truppe hat gewaltige Qualitäten, ist eingespielt und weiß, worauf es ankommt. Wenn Obermais wirklich will, dann führt der Meistertitel nur über das Team von der „Lahn“. FC Obermais Heimspielplatz: Lahn/Obermais und Viehmarktplatz/Meran (Kunstrasen) Dantestraße 5 | 39012 Meran Tel. 335 775 63 21 info@fcobermais.it Obermais Pos. Name Geboren Tor Abwehr Mittelfeld Angriff Trainer Patrick Wieser 1994 Michele Moretti 1987 Alessandro Panzanini 2003 Lukas Höller 1989 Hannes Sonnenburger 2003 Fabian Tratter 1998 Hannes Gamper 2001 Lukas Obkircher 1995 Willi Pföstl 2004 Patrick Kuen 2003 Martin Ciaghi 1992 Jonas Raffl 1999 Hannes Luther 2003 Alessandro Capobianco 2002 Michael Unterthurner 2001 Alex Laimer 1996 Edoardo Ghiotti 2002 Martin Prantl 1993 Francesco Malafronte 2004 Alessio Antonelli 2004 Matthias Bacher 1993 Jonas Clementi 1992 Claus Drescher 1995 Raphael Schötzer 2004 Ilir Skuka 2003 Luca Lomi (bestätigt) Stephan Lanbacher (Co-Trainer) Antonio Tenderini (Tormanntrainer)

OBERLIGA SPORT B | 2021 17 St. Georgen: Samba und Tiki Taka Tränenreiche Abschiede, exotische Neuzugänge und ambitionierte Ziele: In St. Georgen kennt man kein Sommerloch, da ist immer beste Unterhaltung geboten. Der 1. Akt ereignete sich schon Ende Juni, als sich Vereinslegende Roland Harrasser nach Ende der Mini- Oberliga und 16 Jahren im „Jergina“- Trikot von der Fußballbühne verabschiedete und für viele Tränen sorgte. Der 2. Akt ging im Sommer über die Bühne, als zahlreiche weitere Spieler und der erst im Vorjahr neu installierte Sportdirektor Werner Seeber (zu Trient in die Serie C) „Pfiat Enk“ sagten. Akt Nummer 3 gab es schließlich im August, als St. Georgen mit Luca Band (Belluno, Serie D), dem Brasilianer Rafael Pocai und dem Spanier Kilian Perez (sie haben beide in der Oberliga in Kampanien gespielt) sowie Lorenzo Acka (zuletzt in der 2. rumänischen Liga) 4 exotische Neuzugänge präsentierte. Und Akt Nummer 4? Der könnte noch kurz vor Saisonstart erfolgen. Denn St. Georgen fehlt immer noch ein Stürmer, den Klub-Boss Georg Brugger ebenfalls von außerhalb der Region zu sich locken möchte. Und vielleicht unterschreibt auch noch Fabian Straudi. Wohl dem, der solche Kontakte (und finanzielle Mittel) hat. Zugänge & Abgänge Zugänge: Luca Band (Belluno), Rafael Pocai, Kilian Hernandez Perez (beide Orta Nova/Oberliga Kampanien), Lorenzo Acka (CSM Resita/2. rumänische Liga), Stefano Calabrese (FC Südtirol Jugend), David Mair am Tinkhof (Ahrntal), Alex Lechner, Dario Mattevi, Simon Ritsch, Alex Oberlechner (alle eigene Jugend) Abgänge: Roland Harrasser (Karriereende), Luca Consalvo (SSV Brixen), Manuel Sullmann (Albeins), Patrick Psenner, David Zimmerhofer (beide Ahrntal), Thomas Piffrader (Jergina Amateure), Luca Bertoldi, Alexandre Koré, Francisco Garcia, Lorenzo Treccani (alle Ziel unbekannt), Noah Gietl, Luca Lorenzi (beide Stegen), Denis Kerrniqi (SV Tristach/6. Liga Österreich) Stärken & Schwächen Stärken: Professionell geführter Verein, der das Erfolgs-Gen wie kaum ein anderer Klub in sich hat; die Achse Negri-Aichner-Gabriel und Leo Brugger-Ritsch-Schwingshackl; oft wurde spekuliert, dass es unter Trainer Morini Abnützungserscheinungen gibt – doch das Gegenteil ist der Fall. Schwächen: Eine Sommerpause gab es für St. Georgen praktisch nicht – wie lange reicht da der Saft? Mit Roland Harrasser ging eine unersetzbare Galionsfigur verloren; die Neuzugänge von außerhalb der Region wissen nicht, was es heißt, für St. Georgen zu spielen; zahlreiche Abgänge, darunter auch jener von Topstürmer Alexandre Koré. Sind mit Kapitän Lukas Aichner die „Anführer“ bei St. Georgen: Martin Ritsch (links) und Gabriel Brugger (hinten). Prognosen Viel hängt davon ab, ob der Klub noch einen namhaften Stürmer findet. Wenn ja, ist St. Georgen heuer ein Titelanwärter, auch wenn die Top-Favoriten andere sind. Andernfalls wird es sehr schwer, vorne ein Wörtchen mitzureden. SC St. Georgen Heimspielplatz: St. Georgen Gremsenstraße 26 | 39031 Bruneck Tel. 335 121 88 40 info@ascstgeorgen.it St. Georgen Pos. Name Geboren Tor Abwehr Mittelfeld Angriff Trainer Andre Negri Bevilacqua 1997 David Mair am Tinkhof 2003 Lukas Aichner 1993 Samuel Arras 2003 Gabriel Brugger 1991 Lorenzo Acka 1995 Leo Brugger 1992 Rafael Pocai 1999 Alex Oberlechner 2004 Kilian Hernandez Perez 2000 Alex Lechner 2004 Stefano Calabrese 2002 Dominik Lercher 2001 Dario Mattevi 2004 Andreas Priller 1994 Martin Ritsch 1990 Philipp Schwingshackl 1995 Simon Siller 2002 Luca Band 2001 Peter Ferdigg 2003 Elias Gasser 2004 Simon Harrasser 1996 Simon Ritsch 2005 Patrizio Morini (bestätigt) Gianluca Cecere (Co-Trainer) Dominik Lercher Silvio Sommadossi (Tormanntrainer)

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