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Fußball 2018/19

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40 SPORT B

40 SPORT B 2018 1. Amateurliga Klare Favoriten nur im Westen Während es in Gruppe A mit Meran einen klaren Favoriten gibt, ist der Kreis der Aufstiegsanwärter in der Parallel-Staffel B größer. Doch nicht nur das Rennen um die Landesliga- Tickets wird spannend. Auch der Abstiegskampf verspricht viel Action. Gruppe A Wer, wenn nicht wir? Dieses Motto hat sich der FC Meran auf die Fahnen geschrieben. Der sang- und Denis Gennaccaro und Manuel Mariz (v.l.) spielen heuer für den FC Meran. 1. Amateurliga 2018/19 Schlanders H. = Hinrunde R. = Rückrunde -Infografik: Ch. Staffler Frangart (Rungghof) Haslach (Pfarrhof) Neumarkt Taufers (Sand in Taufers) Gruppe A Gruppe B Freienfeld Pfalzen Rasen Antholz Gitschberg Jochtal (Niederrasen) (Mühlbach und Rodeneck) Gsies Vahrn Schabs Kiens Riffian Kuens Natz (Pichl Gsies) Tirol Feldthurns Reischach Plose Meran Schenna (St. Andrä) (Reiperting B) (Combistadion) Barbian Villanders Klausen Gargazon Ritten Marco Miuli (Klobenstein) (Plose, links) Ulten Nals gegen (St. Walburg) Bolzanopiani Sebastian Prosch (Talferplatz B) (Gitschberg Jochtal, rechts) Foto: R. Perathoner klanglose Abstieg aus der Landesliga ist längst vergessen. Gleich eine ganze Armee an hochkarätigen Neuverpflichtungen wurden in die Kurstadt gelockt, die sofortige Rückkehr in die Landesliga ist das Saisonziel. 15-Tore-Mann Manuel Mariz, Denis Gennaccaro, Simone Nale (alle Voran Leifers) oder Alessandro Pedron (SC Passeier) sind nur die Spitze des Eisberges. Und machen das Team von Trainer Paolo Tornatore zum klaren Meisterschaftsfavoriten. Doch weil Meran dafür bekannt ist, dass immer wieder etwas schiefgeht, dürfen sich auch Nals (u.a. mit Klaus Lechner und Luca Corradin) und Bolzanopiani (aus einer Fusion zwischen Bozner Boden und Bolzanese entstanden) so etwas wie Außenseiterchancen ausrechnen. Potenzial, die Favoriten zu ärgern, haben der Vorjahresdritte Riffian Kuens, Schlanders (mit Neu-Trainer Bernd Muther und Stürmertalent Martin Blaas) und Schenna. Frangart, Ulten, Tirol und Gargazon haben Qualität genug, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Der Rest muss sich nach hinten orientieren, wobei Neumarkt sowie die Aufsteiger Barbian Villanders und Ritten (mit Francesco Donquerque, aber ohne Hannes Fischnaller und Bernd Saltuari) besonders zittern müssen. Gespannt darf man auf das Abschneiden des Haslachers SV sein, das mit einem Top-Trainer (Christian Scherer kommt von Frangart) in die neue Saison geht. Gruppe B Anders als in Gruppe A der 1. Amateurliga gibt es in Gruppe B keinen klaren Favoriten. Aus der Poleposition starten Natz und Taufers. Letztere müssen endlich den Beweis antreten, dass sie dem Druck standhalten können und den Albtraum der knapp verpassten Aufstiege in den letzten 3 Jahren vergessen lassen. Natz peilt nach einer überraschend starken Saison mit viel Jugendpower den großen Sprung, sprich die Landesliga-Rückkehr, an. Dafür wurde mit dem Sarner Armin Stuefer ein Top-Angreifer verpflichtet. Dahinter formieren sich Gsies (Neo-Trainer Alois Plankensteiner hat einen Umbruch eingeleitet) und Absteiger Freienfeld, wo Michael Siller vom SC Passeier zurückgekommen ist. Gespannt sein darf man auf Vahrn (schon alleine der neue Trainer Klaus Schuster untermauert die Ambitionen) und Kiens. Vorjahres- Pokalfinalist Gitschberg Jochtal hat in der abgelaufenen Meisterschaft enttäuscht, aber trotzdem genug Potenzial, um den Favoriten ein Bein zu stellen. Bei Plose sieht es ähnlich aus, auch wenn sich die Mannschaft nach Jahren in der Ober- und Landesliga in der 1. Amateurliga neu aufstellen muss. Für die Aufsteiger Reischach und Rasen Antholz (mit dem Ex-Brunecker Ivo Nöckler) geht es um den Klassenerhalt. Dasselbe gilt für das rundumerneuerte Pfalzen (u.a. ist Stürmer Roman Palfrader neu dabei) und Vorjahres- Überraschungsteam Feldthurns.

2. Amateurliga SPORT B 2018 41 Zwei Duelle und ein Mehrkampf 36 Teams, aufgeteilt in 3 Kreisen, starten am 2. September in die Meisterschaft der 2. Amateurliga. Wer sind die Favoriten, wer die Außenseiter und wer die Abstiegskandidaten? Gruppe A Im Vinschger-Kreis läuft alles auf einen Zweikampf zwischen Plaus und Kastelbell Tschars hinaus. Plaus stellt schon seit Jahren eine schlagkräftige Truppe (im Vorjahr Platz 4), heuer kamen mit Fabian Nischler, Daniel Wielander (beide Naturns) und Patrick Pföstl (Partschins) 3 Spieler mit hoher Qualität hinzu. Kastelbell Tschars hat eine Seuchen-Saison hinter sich (nur Platz 8 in der Meisterschaft) und deshalb ordentlich aufgerüstet. Hansi Mair (Ex-St. Georgen, Obermais, St. Pauls und Lana) gibt den Spielertrainer, Torhüter Ulrich Rungg (Lana), Verteidiger Alexander Pohl (u.a. Obermais und Naturns), Angreifer Michael Tscholl (Partschins) können und werden den Unterschied machen. Am ehesten gefährlich könnte dem Duo der FC Oberland werden, der nahezu unverändert geblieben ist und schon im Vorjahr mit Platz 2 seine Stärken aufgezeigt hat. Im Abstiegskampf werden 2 Aufsteiger besonders zittern müssen, nämlich die extrem junge Truppe aus Laas sowie Goldrain, das ohne seinen Abwehrchef Kevin Tarneller (zu Naturns) auskommen muss. Mit Tscherms wird ein weiterer Neuling auf eine harte Probe gestellt sein. Aber auch Andrian muss sich nach hinten umsehen. Gruppe B Auch hier starten 2 Teams aus der Pole Position: Die beiden 1.-Amateurliga-Absteiger Auer und Sarntal haben unmissverständlich den Wiederaufstieg als Ziel ausgerufen. Vor allem Auer rüstete im Sommer auf: Mirza Cehaic (Terlan) und Manuel Russo (Branzoll Leifers) bilden das gefährlichste Sturmduo der Liga, im Tor bringt Markus Bernardi Landesliga- Erfahrung mit. Sarntal konnte seine 2 Ausnahmekönner Robert Scandella und Afrim Umer bestätigen, von St. Pauls kehrte Offensivtalent Ronald Aichhorner zurück. Das Potenzial für Überraschungen haben die Auswahl Ridnauntal (Platz 4 im Vorjahr, heuer mit Ex-Latzfons-Goalie Andreas Oberhofer) und Aldein Petersberg (mit Martin Pichler, dem ehemals schnellsten Oberliga-Spieler vom SV Tramin). Im Abstiegskampf wird es indes extrem eng: Leifers Branzoll, im Vorjahr noch Dritter, hat sich extrem verjüngt und wird den Blick wohl nach hinten richten müssen. Die beiden Aufsteiger Wiesen und Eggental erwartet ebenfalls eine schwierige Aufgabe, genauso wie Montan. 2. Amateurliga 2018/19 Gruppe A Gruppe B Gruppe C Oberland (Reschen) Kastelbell Tschars Mals Schluderns Plaus Laas Prad Goldrain Tscherms H. = Hinrunde R. = Rückrunde -Infografik: Ch. Staffler Andrian Girlan (Rungghof) Leifers Branzoll (Branzoll) Auswahl Ridnauntal (Stange) Wiesen Auer Gruppe C Einen klaren Favoriten gibt es in diesem Kreis nicht. Allerdings gibt es einige Mannschaften, die sehr wohl das Zeug dazu haben, die Meisterschaft zu gewinnen. Beispielsweise Hochpustertal, das nach dem Abstieg die Mannschaft weitestgehend zusammenhalten konnte. Oder der 3.-Amateurliga-Aufsteiger Lüsen, der mit René Pradi, Simon Kaser (beide Milland) und Matteo Lorenzi (Ahrntal) Spieler aus höheren Ligen anlocken konnte. Nicht zu vergessen Gais, das sich mit Ex-Ahrntal-Mittelfeldspieler Markus Niederkofler und dem Ex- Brunecker Hannes Steger verstärkt hat. Außenseiterchancen besitzt Steinhaus: Der Absteiger hat mit Robert Niederkofler (langjähriger Ahrntal-Kapitän) einen großen Namen für das Traineramt (und bei Notfällen auch für’s Spielfeld) verpflichtet. Vom „Toule“ brachte er Stürmer Viktor Zimmerhofer und Verteidiger Hannes Seeber mit – aus Verletzungsgründen werden sie die Hinrunde aber wohl ausfallen. Apropos große Namen: Bei Sexten hat künftig Berndt Mair als Trainer das Sagen, sein Team besitzt ebenfalls Überraschungs-Potenzial. Genauso wie Vintl (mit dem bestätigten Top-Torjäger Luca Mirabella) und Mareo. Der Rest der Liga wird im Abstiegskampf mitmischen. Allen voran das junge Taisten Welsberg, Aufsteiger St. Lorenzen und Olang. Vintl (Weitental) USD Brixen (Milland Kunstrasen) Sarntal (Sarnthein) Mölten Vöran (Mölten) Steinegg Montan Laag Lüsen La Val (Wengen) Gröden (St. Ulrich) Gais St. Lorenzen Steinhaus (St. Jakob) Andreas Oberhofer (Auswahl Ridnauntal) Hochpustertal (H.: Innichen R.: Toblach) Taisten Welsberg Olang Mareo (St. Vigil in Enneberg) Val Badia (St. Martin in Thurn) Sexten Eggental (H.: Welschnofen R.: Deutschnofen) Aldein Petersberg (Aldein)

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