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Fußball 2018/19

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24 SPORT B

24 SPORT B 2018 Landesliga Ein Alleingang droht Es war ein Herzschlagfinale. Bis zum vorletzten Spieltag konnten noch 3 Klubs Meister werden. Dass am Ende Lana und Eppan den Sprung in die Oberliga schafften und Partschins erneut auf der Strecke blieb, hatte viel mit der totalen Ausgeglichenheit der Landesliga zu tun. Wer mit 7 Niederlagen, 38 Gegentoren und „nur“ 57 Punkten Landesliga-Meister wird, der hat auch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Lana wird’s egal sein. Die Favoriten Vorneweg wird eine Dampfwalze namens Bozner FC alles niederrennen. Der Fast-Aufsteiger in die Serie D vom Juni 2017 hat aus den Fehlern des vergangenen Sommers gelernt und geht mit einer besseren Oberliga- Mannschaft in die Meisterschaft. Alle Einkäufe, angefangen von Ausnahmestürmer Michael Osti, sind top. Alles andere als der Meistertitel wäre für den Bozner Traditionsklub eine Enttäuschung. Im Weg stehen könnte der Truppe von Trainer Fabio Ianeselli nur eigene Überheblichkeit und großes Verletzungspech im nur 18-Mann-Ka- Landesliga 2018/19 SC Passeier (St. Leonhard) Milland Partschins Albeins Meran Latsch Latzfons Verdings H. = Hinrunde R. = Rückrunde -Infografik: Ch. Staffler Weinstraße Süd (H.: Margreid R.: Kurtatsch) Salurn Ahrntal (St. Johann) Stegen Bruneck (Reischach) Terlan Schlern Bozner FC (Kastelruth) (Talferplatz B) Kaltern Voran Leifers (Galizien) der. Wenn dem Bozner FC jemand den Titel streitig machen kann, dann sind es Weinstraße Süd und der SSV Bruneck. Die Unterlandler haben ebenfalls auf dem Transfermarkt kräftig zugeschlagen, während Bruneck nach einem völlig missratenen Saisonstart mit nur 1 Punkt aus den ersten 6 Spielen bis auf Rang 6 vorgeprescht ist. Das Mittelfeld Stegen und Milland haben das spielerische Potenzial, die „Großen“ zu ärgern. Um ganz vorne anzugreifen, fehlt die Konstanz über die 9 Monate dauernde Meisterschaft. Freilich: Wenn sich beide Klubs in einen Rausch spielen, dann ist auch ein Top-3-Platz drin. Dahinter werden sich Partschins, der SC Passeier, Absteiger Ahrntal und die beiden Aufsteiger Terlan und Albeins um einen Top-8-Platz duellieren. Solide in den meisten Mannschaftsteilen, aber überall mit der einen oder anderen Schwäche, wird es nicht für ganz vorne reichen. Der Abstiegskampf Der war in der vergangenen Saison schlichtweg langweilig. Weil früh feststand, dass es nur 3 Absteiger geben Florian Pohl (Partschins) Foto: D. Runggaldier würde, standen Freienfeld, Meran und Plose vorzeitig als jene Klubs fest, die zurück in die 1. Amateurliga müssen. In der kommenden Saison wird das anders sein: Mit gleich 4 regionalen Klubs in der Serie D (Levico, Trient, St. Georgen, Virtus Bozen) ist die Gefahr groß, dass aus der Oberliga mehr als nur 3 Vereine runtermüssen. Und das wiederum wirkt sich auf die Abstiegsfrage in der Landesliga aus. 4 oder gar 5 Absteiger sind möglich. Wer die sein werden? Schlern, Latsch, Latzfons Verdings, Aufsteiger Kaltern und Voran Leifers werden sich zweifellos nach hinten orientieren müssen. Während die Kalterer Jugendspieler noch nicht ligareif sind, mussten die anderen Vereine wichtige personelle Einschnitte in Kauf nehmen. Ewige Landesliga-Tabelle Verein Jahre Spiele Punkte 1. Naturns 15 450 745 2. Plose 18 540 743 3. St. Pauls 14 420 742 4. Natz 18 540 736 5. Lana 17 510 703 6. Neugries 14 420 637 7. Vahrn 15 450 622 8. SSV Bruneck 14 420 592 9. Neumarkt 17 510 580 10. St. Martin i.P. 12 360 561 11. Virtus Bozen 12 360 552 12. Eppan 12 360 540 13. Stegen 11 330 483 14. Tramin 9 270 426 15. Latzfons Verdings 12 360 406 16. Schluderns 11 330 385 17. Weinstraße Süd 8 240 370 18. Mals 9 270 358 19. SC Passeier 10 300 355 20. Obermais 7 210 348 21. Bozner FC 8 240 337 22. Latsch 10 300 337 23. Auswahl Sterzing 8 240 308 24. Kastelbell Tschars 9 270 305 25. SSV Brixen 5 150 274 26. Vintl 8 240 249 27. Taufers 6 180 246 28. Ahrntal 5 150 236 29. Schabs 6 180 235 30. FC Meran 6 180 231

Landesliga SPORT B 2018 25 Ahrntal: Eine neue Ära beginnt 10 Jahre lang hielt sich Ahrntal in der höchsten Spielklasse des Landes. Am Ende der letzten Saison mussten die „Teldra“ den Titel des nördlichsten Oberligisten Italiens aber abgeben. In Trübsaalstimmung ist man im „Toule“ aber nicht verfallen. „Wir wollen Kräfte sammeln und wieder angreifen“, lautet der Tenor aus dem Ahrntal-Klubhaus nach dem Abstieg. Bedeutet im Klartext: Mittel- bis langfristig will Ahrntal in die Oberliga zurück. Dass es im kommenden Jahr schwer wird, dessen ist man sich angesichts der vielen Veränderungen und der schweren Verletzung von Top-Stürmer Manuel Pipperger (Schienbeinbruch/ fällt die Hinrunde aus) bewusst. Vielmehr soll die erste Landesliga-Saison nach 10 Jahren als Einfindungsjahr dienen. Koordiniert wird alles von Patrick Kofler: Obwohl trainermäßig auf Kampfmannschaft-Niveau noch ein Grünschnabel, war er im Ahrntal bereits als Spieler und Co-Trainer engagiert und ist mit dem Vereinsumfeld damit bestens vertraut. Rückkehrer Hannes Steger Zugänge & Abgänge Zugänge: Hannes Steger (reaktiviert), Gregor Dipoli (Rasen Antholz), Mark Hosp (Pfalzen), Manuel Zimmerhofer (Steinhaus), Roman Ausserhofer, Jakob Hainz, Tobias Kirchler, Jonathan Hofer (alle eigene Jugend). Abgänge: Robert Niederkofler, Hannes Seeber, Viktor Zimmerhofer, David Lechner (alle Steinhaus), Markus Niederkofler (Gais), Davide Lorenzi (Milland), Alex Tauber (Albeins), Mark Milesi (Stegen), Manuel Gasser (Mühlwald), Julian Oberbichler (Taufers). Stärken & Schwächen Stärken: Stefan Pareiner zählt zu den torgefährlichsten Mittelfeldspielern, David Zimmerhofer zu den spielstärksten; mit Hannes Steger ist ein herausragender Verteidiger und großer Leitwolf zurückgekehrt; die Begeisterung ist im „Toule“ trotz des Abstiegs immer noch groß. Schwächen: Nach Manuel Pippergers Ausfall weht im Angriff wohl nur ein laues Lüftchen; Robert und Markus Niederkofler waren 2 herausragende Stützen – ihre Abgänge schmerzen; die abgewanderten Spieler wurden quasi nur mit unterklassigen Spielern ersetzt – sie müssen ihre Ligataulichkeit erst unter Beweis stellen. Prognosen „Wir wollen uns in der Liga etablieren und vorne ein bisschen ‚zuinschmecken‘“, heißt es von Seiten der „Teldra“. Ein realistisches Ziel. Für ganz vorne reicht die Qualität nicht, nach hinten wird nichts anbrennen – am Ende wird’s ein gesicherter Mittelfeldplatz. SSV Ahrntal Heimspielplatz: St. Johann im Ahrntal (Kunstrasen) Steinhaus 29 A | 39030 Ahrntal Tel. 0474 671 297 info@ssv-ahrntal.com www.ssv-ahrntal.com Ahrntal Pos. Name Geboren Patrick Psenner 1988 Roman Ausserhofer 2000 Jakob Hainz 2001 Jonas Engl 1998 Hannes Steger 1984 Simon Oberhollenzer 1997 Gregor Dipoli 1992 Tobias Kirchler 2001 Richard Maurer 1988 Stefan Pareiner 1992 Michael Oberhollenzer 1997 Michael Niederwanger 1992 Florian Gartner 2000 Benjamin Zimmerhofer 1997 Jonathan Hofer 2000 Elias Happacher 1997 David Zimmerhofer 1996 Mark Hosp 1993 Manuel Pipperger 1987 Manuel Zimmerhofer 1995 Philipp Maurer 1997 Julian Niederkofler 1999 Patrick Kofler (neu) Kurt Volgger (Co-Trainer) Kurt Hellweger (Tormanntrainer) Tor Abwehr Mittelfeld Angriff Trainer Michael Oberhollenzer

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