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Fußball 2013/14

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8 SPORT A 2012 Oberliga

8 SPORT A 2012 Oberliga Der Meister kann, muss aber nicht Mit einer Vorgabe historischen Ausmaßes geht die Oberliga 2013/14 in ihre 40. Saison. Nach einer Entscheidung der beiden Fußballverbände Südtirol und Trentino kann der Meister am Ende der Saison in die Serie D aufsteigen, muss es aber nicht. Die Oberligameisterschaften mussten sich in den letzten Jahren öfters den Ruf gefallen lassen, dass „niemand Meister werden will“. Verständlich: Der Sprung in die halbprofessionelle Serie D stellte die Klubs aus der Region vor eine riesige Herausforderung. Organisatorisch, vor allem aber finanziell. Um in Zukunft an der Tabellenspitze wieder Siegeswillen bis zur letzten Sekunde zu erleben, wird es dem Meister freigestellt, ob er in die Serie D aufsteigt oder nicht. Wenn nicht, wird ihm in der darauffolgenden Saison ein Platz freigehalten. Voraussetzung dafür ist aber, dass die drei regionalen Serie D-Klubs (Dro, Fersina Perginese und Mezzocorona) nicht alle absteigen. Leidtragende sind die Landesligazweiten aus Trient und Bozen, deren eventuelles Entscheidungsspiel um einen freien Platz in der Oberliga entfällt. Aber: Sieht man sich die Titelfavoriten in der kommenden Meisterschaft an, wird es die neue Regelung wohl kaum benötigen. Die Favoriten Levico, Comano, Trient, St. Georgen, St. Martin oder doch der SSV Brixen? Die Liste jener Klubs, die es heuer „wissen“ wollen, ist so lang wie selten zuvor. Und bis auf St. Martin hätten wohl alle Klubs kein Problem, in der Serie D mitmischen zu wollen. Dabei sind es die „Mortiner“, die den qualitativ besten Kader aller 16 Oberligisten vorweisen können. St. Georgen muss sich nach dem Abstieg erst wieder finden – trotz der Verpflichtung von Joachim Degasperi. Levico und Comano haben nach einer starken Saison personell nochmals zugelegt, während Trient wohl eine Profimannschaft stellen wird, vor vereinsinternen Querelen aber nicht gefeit ist. Und Brixen? Dort scheint die Zeit reif zu sein für eine Meisterschaft allererster Qualität. Das Mittelfeld Ahrntal, Tramin, Salurn, Eppan und Mori werden ihre Runden ziehen und die Favoriten zwar ärgern, aber nicht jene Konstanz zeigen, um ganz vorne mitzumischen. Andererseits sind sie stark genug, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Der Abstiegskampf So spannend wie in der vergangenen Saison wird es wohl nicht mehr. Aber die Trentiner Klubs Calciochiese und Alense werden wohl mit Naturns, Plose und Aufsteiger Bozner FC die drei Absteiger unter sich ausmachen. Ewige Oberliga-Tabelle Verein Jahre Spiele Punkte 1. Salurn 37 1102 1453 2. Rovereto 23 690 1091 3. Arco 24 712 1005 4. Mori S. Stefano 24 720 992 5. Tramin 23 682 952 6. SSV Brixen 21 630 871 7. Rotaliana 21 624 835 8. Benacense 18 534 812 9. Alense 20 600 801 10. Fersina 18 532 778 11. Condinese 18 534 702 12. St. Pauls 19 568 674 13. Passer Meran 12 356 670 14. AC Leifers 17 506 663 15. St. Martin i.P. 16 478 619 16. FC Bozen 96 13 390 606 23. Virtus DB Bozen 14 414 488 25. St. Georgen 9 270 407 29. SSV Bruneck 11 328 389 31. Obermais 7 210 326 33. Naturns 10 300 304 35. FC Meran 7 210 264 37. Natz 8 240 257 38. Eppan 7 210 256 Oberliga 2013/2014 Calciochiese (Storo) Trient Comano Mori -Infografik: M. Lemanski St. Martin i. P. St. Georgen Plose Naturns (St. Andrä) Brixen (Jugendhort) Tramin Alense (Ala) SÜDTIROL Bozner FC (Talferplatz B) Eppan (Rungghof) Salurn TRENTINO Levico Terme Ahrntal (St. Johann) Denis Iardino (Tormann beim FC Eppan) Weiteste Distanz St. Johann im Ahrntal – Storo 228 km Weiteste Distanz in Südtirol St. Johann im Ahrntal – Naturns 144 km Kürzeste Distanz Brixen – St. Andrä 7,5 km

Oberliga SPORT A 2012 9 Ahrntal: Kontinuität und solide Basis Ahrntal hat als Vierter eine Erfolgssaison hinter sich, mit der niemand gerechnet hat. Deshalb ist vieles gleich geblieben, nur eines hat sich geändert. Trainer Johannes Piffrader kehrt zu Pichl Gsies zurück. Dafür übernehmen im„Toule“ zwei ehemalige Spieler den Trainerposten: Jürgen Großgasteiger als„Chef“ und Lukas Voppichler als„Co“. Nach der bärenstarken letzten Saison wollen die Ahrntaler ein solides Fußballjahr nachlegen. Nach dem Abgang von Thomas Ritsch und dem Abwarten, ob die Langzeitverletzten Lukas Voppichler und Patrick Kofler wieder voll einsatzfähig sind, hat man sich in der Offensive verstärkt: Franz Pittschieler und Stefan Huber verstärken den Kader. Jürgen Großgasteiger nimmt erstmals die Zügel des Chef-Trainers in die Hand und soll nach Jahren der ständigen Trainer- Ahrntal Pos. Name Geboren Tor Abwehr Mittelfeld Angriff Trainer Patrick Psenner 1992 Julian Mair 1986 Patrick Kofler 1977 Thomas Mair 1985 Richard Maurer 1988 Simon Niederwolfsgruber 1993 Hannes Steger 1984 Robert Niederkofler 1981 Florian Niederkofler 1983 Simon Weger 1995 Jonas Unterkircher 1995 Markus Niederkofler 1984 Michael Niederwanger 1992 Martin Niederstätter 1995 Stefan Pareiner 1992 Manuel Pipperger 1987 Benjamin Oberhollenzer 1995 Jan Plaickner 1995 Franz Pittschieler 1987 Stefan Huber 1994 Lukas Voppichler 1985 Jürgen Großgasteiger (neu) Lukas Voppichler (Co-Trainer) Walter Hofer (Tormanntrainer) Die Oberligafußballer des SSV Ahrntal auf Sponsorenbesuch bei Toyota Jungmann-Bruneck, anlässlich der Vertragsverlängerung als Sponsor für das Jahr 2013/14. wechsel endlich für Kontinuität auf der Bank sorgen. Als langjähriger Spieler und Insider im nicht leichten Ahrntaler Fußball-Umfeld bringt er alle Voraussetzungen dafür mit. Aber auch er wird hauptsächlich an einem gemessen: Am sportlichen Erfolg. Zugänge & Abgänge Zugänge: Franz Pittschieler (Latzfons Verdings), Stefan Huber (St. Georgen Junioren), Julian Mair (Gais). Abgänge: Thomas Ritsch (SSV Brixen), Fabian Masoni (Natz), Alex Piffrader (Pichl Gsies). Stärken & Schwächen Stärken: Der kompakte Kader ist bespickt mit erfahrenen Spielern, die im besten Fußballalter zwischen 25 und 30 Jahren sind; viele Jugendspieler sammelten schon in der Vorsaison v.l.: Ahrntal-Trainer Jürgen Großgasteiger, Christian Jungmann von der Toyota-Niederlassung Bruneck und Andreas Stolzlechner, Fußball-Sektionsleiter des SSV Ahrntal wertvolle Spielpraxis; das Sturmtrio Pipperger-Pittschieler-Aichner wird wie eine Dampfwalze durch die Liga fegen; in der Vorsaison beste Heimmannschaft der Liga. Schwächen: Die extreme Verletzungsanfälligkeit einiger Schlüsselspieler (u.a. Markus Niederkofler und Pipperger); Routinier Kofler wird nach einem Kreuzbandriss zum Saisonstart und darüber hinaus fehlen; große Erwartungshaltung der vielen Fans. Prognosen Nach der Übersaison im Vorjahr mit Rang vier backt Ahrntal dieses Jahr wieder kleinere Brötchen. Aufgrund der Qualität der Liga ist der Klassenerhalt das offizielle Ziel, aber ein Top-7 Platz ist erneut in Reichweite, wenn sich die Mannschaft auf die eigenen Stärken besinnt und die Stützen verletzungsfrei bleiben. Die Offensivachse mit Aichner-Pipperger-Pittschieler ist der große Trumpf. INFO SSV Ahrntal Heimspielplatz: St. Johann im Ahrntal (Kunstrasen) Ahrner Str. 35 | 39030 Luttach/Ahrntal Tel 348 36 09 203 ssvahrntal@rolmail.net www.ssv-ahrntal.com

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