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Energie & Umwelt 2015

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14 06/2015 INFO-PR INFO-PR 06/2015 15 Energieeffizienz in der Druckluft aktuell Druckluft, nach Strom, Gas und Wasser das vierte Versorgungsstandbein der Industrie, jedem ein Begriff, aber trotzdem weitgehend unbekannt. Wie viel Energie darf die Produktion von Druckluft verbrauchen, was kostet Druckluft, und wer kann das beantworten? Einerseits ist bekannt, dass die Erzeugung von Druckluft sehr energieintensiv ist, dennoch werden Kompressoren und nachgeschaltete Komponenten wie Trockner und Filter häufig vernachlässigt. Laut Studie des Fraunhofer Institutes geht man in Europa von durchschnittlich 33 % möglicher Energieeinsparung aus. Daraus folgt, dass eine energieeffiziente Produktion auch gleichzeitig eine kostengünstige Produktion ist, da Energie bei weitem der größte Kostenfaktor über die Standzeit einer Druckluftanlage ist. So funktionstüchtig die meisten Kompressoren auch sein mögen, sind sie in puncto Ineffizienz kaum zu übertreffen: der Wirkungsgrad einer durchschnittlichen Druckluftanlage liegt bei mageren 5 % der zugeführten elektrischen Energie. Nicht mehr steht der Pneumatik zur Verfügung. Höhere Wirkungsgrade sind mit heutiger Kompressortechnik nicht zu erwarten, im Gegenteil: Anlagen mit solch niederen Wirkungsgraden können bei nicht korrekter Auslegung, vor allem bei Überdimensionierung sofort nochmals einige Prozentpunkte verlieren. Doch was passiert mit den restlichen 95 % der Energie? Sie werden zu ungenutzter Wärme: Ölkühlung, Luftkühlung, Reibung, Abstrahlung. Optimierung der Energiekosten Moderne Druckluftanlagen, wie sie heute von EL-COM gebaut werden, berücksichtigen alle Energieflüsse, analysieren diese laufend und ermöglichen dadurch eine stetige, dem Bedarf angepasste Optimierung. Der Grundgedanke ist einfach: nur produzieren, was benötigt wird. Es gilt, die minimal nötige Druckluftmenge bei minimal nötigem Druck, in bester Qualität und mit dem geringsten Energieeinsatz zu produzieren. Das Produzierte optimal nutzen, indem das Nebenprodukt Wärme abgefangen und für Heizung oder Prozesswärme nutzbar gemacht wird. Warum werden diese Ressourcen von Betrieben nur selten genutzt? Der häufigste Grund ist, dass Kompressor ohne Wärmerückgewinnung: 100 % elektrische Energieaufnahme, 95 % Wärmeverluste, 5 % Druckluft Kompressor mit Wärmerückgewinnung: 100 % elektrische Energieaufnahme, 73 % Wärmerückgewinnung, 22 % Wärmeverlustel, 5 % Druckluft die Kosten für Druckluft nicht bekannt sind und dass ohne Messtechnik deren Erfassung erst gar nicht möglich ist. Ein kurzes Beispiel einer Optimierung der Energiekosten: In einem Industriebetrieb verschlang die Druckluft jährlich 48.000 € an elektrischer Energie, dazu musste der Betrieb noch für 10.000 € Wärmeenergie zukaufen. Das ergab insgesamt 58.000 € an Energiekosten. Bei gleichbleibender Druckluftmenge konnten die Kosten für elektrische Energie auf 30.000 € gesenkt werden. Dank der Wärmerückgewinnung wurde die bereits vorhandene Wärmeenergie in die Heizung eingebunden, somit entfielen weitere 10.000 €. Nach dem Umbau betrugen die Energiekosten 30.000 €, damit wurde eine Einsparung von 28.000 € oder 48 % erreicht. Investitionen in die Verbesserung von Druckluftanlagen rechnen sich dank modernster Technologie binnen zwei bis drei Jahren. Seit Jahren investiert EL-COM in die Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz von Druckluftanlagen, mit großem Erfolg. Durch interne Tests, Feldversuche und die fortlaufende Verbesserung der Anlagen im Kundenbesitz wurden Möglichkeiten gefunden, den Wirkungsgrad auf nahezu 80 % anzuheben, wohlgemerkt ausgehend von den ursprünglichen 5 %. Das macht EL-COM zum führenden Unternehmen im Bereich der industriellen Drucklufterzeugung. Realisierte Anlagen setzen Maßstäbe und erreichen eine nie dagewesene Energieeffizienz, welche jedem nationalen und internationalen Vergleich standhält. EL-COM GmbH Lahnweg 28 A | 39040 Auer Tel. 0471 967 445 | Fax 0471 810 758 info@el-com.com | www.el-com.com Besser beraten – Erfolg mit Experten Strategieentwicklung, Business-Pläne und Energiekonzepte zusammen mit Experten. Ziel aller Maßnahmen ist es, Probleme in den Energiebetrieben frühzeitig zu erkennen, die Erlöskraft zu sichern und auszubauen und Organisationsstrukturen einzuführen, um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein. Ab 2016 startet die neue Regulierungsperiode der Autoritá. Die Anforderungen für Qualität und Dokumentationspflichten werden immer höher. Auch wenn Sie seit Jahren als Stromproduzent und -verteiler tätig sind: Die gesetzlichen Vertreter und die Mitarbeiter sind manchmal überfordert, alle Normen und Gesetze auf eigene Faust zu erkennen und zu erfüllen und dabei noch Zukunftskonzepte für die Sicherung des Betriebes zu entwerfen. Auch der Aufsichtsrat braucht immer mehr die Garantie, dass alle Normen und Gesetze bestmöglich eingehalten werden und zusätzliche Optimierungspotentiale mittels Analyse der betriebsinternen Vorgänge erkannt werden. Stellt sich hingegen heraus, dass eine Aufgabe im Unternehmen durchgeführt werden muss und bisher vernachlässigt wurde, dann besteht dringender Handlungsbedarf. Steigende Kontrollen seitens der Behörden Die Geschäftsleitungen befürchten meist Schlimmes, wenn eine Kontrolle von seiten der staatlichen Behörde angekündigt ist. Auch wenn die bisherigen Lösungsansätze des E-Werks technisch gut umgesetzt wurden, ist es nicht selbstverständlich, dass die Dokumentation einer Prüfung standhält. Hier steht energy.360° consulting an Ihrer Seite. Aufgrund der Erfahrung kann dem Unternehmen kurzfristig bei Kontrollen beratend Unterstützung geboten werden; wichtig ist jedoch auch ein frühzeitiger Check vor einer möglichen Kontrolle, um vorgeschriebenene Prozesse und Dokumentationen umsetzen zu können. GAP-Analysen und Strategieberatung als Lösung Die Berater der energy.360° consulting analysieren in der GAP-Analyse zur Feststellung der IST-SOLL-Situation zusammen mit dem E-Werk die relevanten Abläufe. Die Prozess- und Organisationsanalyse bietet weitere Optimierungsansätze wie z.B.: • erstellen von Business- und Finanzplänen für die strategische Ausrichtung, • eruieren von Erlösoptimierungen und Kostentreibern, • aufdecken von nicht abgedeckten Aufgaben, • Vermeidung von Doppelarbeit, Prozessorientierung und Effizienzsteigerung durch Einsatz von EDV und Automatisierung, • Schulung von Mitarbeitern. Zusammen wird ein Maßnahmenplan erstellt, um die Schritte, welche sich aus der Analyse ergeben, konkret in die Tat umzusetzen. energy.360° consulting bietet Beratung zur Entwicklung und Umsetzung von Projekten für Unternehmen und öffentlichen Körperschaften sowie Konzepte zur Energieeinsparung als auch zu Gründungen/Trägerschaftskonzepten an. energy.360° consulting arbeitet unabhängig, mit dem einzigen Ziel die E-Werke und Verteiler bei ihren Zielen zu unterstützen, dabei können Sie auf das richtige Netzwerk an Beratern zurückgreifen. Dazu zählen Energieberater, EDV-Spezialisten, Ingenieure, Steuerberater und Juristen, die die nötige Erfahrung mitbringen und einen Mehrwert schaffen und damit sicherstellen, dass für den Kunden der Einsatz lohnend ist. energy.consulting GmbH Julius-Durst-Str. 6 | 39042 Brixen Tel. 0472 275 300 | Fax 0472 275 310 info@energy-360.it | www.energy-360.it

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