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Energie & Umwelt 2015

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10 06/2015 INFO-PR INFO-PR 06/2015 11 v.l.: Rupert Rosanelli (SYNECO) und Rudi Rienzner (SEV) „Wir können Innovation ...“ Ein wegweisendes Projekt für die Südtiroler Energielandschaft: Der Geschäftsführer des Consulting-Unternehmens SYNECO, Rupert Rosanelli, und der Direktor des SEV, Rudi Rienzner, über das Kompetenzzentrum im Bozner Energytower, die Vernetzung Südtiroler Energiebetriebe und die Anforderungen an die Zukunftsbranche Energie. > Radius: Herr Rosanelli, Herr Rienzner, der SEV ist umgezogen, SYNECO bereitet sich auf die Übersiedlung vor. Im futuristischen Energytower in Bozen sind Sie in Zukunft Nachbarn, auch wenn Ihre Büros auf unterschiedlichen Stockwerken untergebracht sein werden. Rudi Rienzner: Wir sind nicht nur Nachbarn, sondern vor allem Partner, die schon heute eng zusammenarbeiten und diese erfolgreiche Kooperation in Zukunft weiter ausbauen wollen und werden. Der gemeinsame Standort in Bozen bringt da natürlich viele Vorteile. Rupert Rosanelli: Im Energytower entsteht jetzt ein unabhängiger Kristallisationspunkt der Südtiroler Energiewirtschaft. Hier wird Der SEV und der Energie- Consulter SYNECO verstärken ihre Partnerschaft und werden damit den neuen Anforderungen eines dynamischen Energiemarktes gerecht. lokales Know-how mit internationaler Ausrichtung verknüpft, hier arbeiten Experten, die für Verbraucher, Produzenten und Versorger Lösungen in den Bereichen Strom, Wärme, Energieeffizienz und Mobilität vorbereiten und umsetzen. R. Rienzner: Wir reagieren damit auf eine steigende Nachfrage. Es ist kein Zufall, dass sich die Anzahl der SEV-Mitglieder in nur fünf Jahren nahezu verdoppelt hat. Wir haben unser Dienstleistungsangebot mit unserem Partner SYNECO ausgebaut und unser Personal aufgestockt. Der SEV wächst und will sich als Dienstleistungsplattform für kleine und mittlere Unternehmen, Genossenschaften und Stadtwerke positionieren, die in diesem Land seit über 100 Jahren verlässlich arbeiten. Das ist unsere Vergangenheit. Und unsere Zukunft. > Radius: Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen SEV und SYNECO denn genau aus? R. Rosanelli: SYNECO ist als hochspezialisierter Dienstleister und Berater seit 15 Jahren erfolgreich am überregionalen Markt tätig. Wir stellen unser gesamtes Know-how den Mitgliedern des SEV zur Verfügung. Für die Betreiber von Kleinkraftwerken haben wir etwa ein Projekt entwickelt, das die Überprüfung und Verbesserung der Anlagen umfasst. Ein anderes Projekt betrifft die Fernheizwerke. Unter dem Motto „Smart Heat“ stellen wir intelligente Modelle zur Fernwärmeversorgung zur Verfügung. Wir betreuen Gemeinden bei der Netzübernahme. Wir steigern die Energieeffizienz an der Schnittstelle zwischen Versorgern und Betrieben. Unsere „Smart-Grid-Initiative Südtirol“ arbeitet mit Unternehmen und Dienstleistern an einem Konzept zur Optimierung lokaler Netze. Wir können Innovation. R. Rienzner: Man darf nicht vergessen, dass die Südtiroler Smart-Grid-Initiative inzwischen selbst in der Verwaltung der EU-Kommission diskutiert wird und dass ist auch ein Erfolg unserer Lobbyarbeit. Der SEV ist Mitglied des europäischen Verbands der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen GEODE, der in Brüssel sehr aktiv ist und Vorschläge des SEV in die entsprechenden Positionspapiere einbaut. Ich wurde als Geschäftsführer zu einem der Vizepräsidenten von GEODE gewählt. Und noch etwas: Südtirol gehört zu den führenden Regionen Europas in Bezug auf dezentrale Wärmeversorgung. Diese Position soll in Zusammenarbeit mit SYNECO durch nachhaltige Investitionen in Innovation und neue Technologien weiter gefestigt werden, inzwischen übrigens auch mit EU-Mitteln. > Radius: SYNECO liefert also das technisch-wissenschaftliche Fachwissen und der SEV steuert seine große Erfahrung im administrativen Bereich bei. R. Rienzner: Mit unserem Servicezentrum bieten wir unseren Mitgliedern ein „Rund-Um-Sorglos“-Paket an, das alle bürokratischen Vorgänge im Rahmen eines Jahresauftrags automatisch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsverwaltung delegiert. Dazu gehören etwa die Verrechnung – von der Zählerverwaltung bis zum Rechnungsversand – das gesamte Meldewesen oder der Stromhandel. Wir haben im vergangenen Frühjahr eine eigene Rechtsabteilung aufgebaut, die seitdem erfolgreich für unsere Mitglieder arbeitet. R. Rosanelli: Wir ergänzen uns sehr gut, denn was zählt, ist die beste Lösung für den Kunden. Die Stärken von SYNECO wie Projekt- und Geschäftsentwicklung, betriebliches Energiemanagement, kommunale Energiekonzepte, Innovationsberatung und konkrete Lösungsumsetzung passen sehr gut zum umfangreichen Leistungs- Portefeuille des SEV. Erfolgreich ist man heute, wenn man Kompetenzen vernetzt, schnell und mit flexiblen Einheiten agiert. > Radius: Dieses kombinierte Know-how stellen Sie Genossenschaften, Gemeinden, Unternehmen und Stadtwerken in Südtirol zur Verfügung. R. Rienzner: Genau. Der SEV setzt ja auf die kooperative Vernetzung mit seinen Partnern. Gemeinsam entwickelte Dienstleistungen und Innovationen werden in diesem dicht geknüpften Netz, das von eigenverantwortlichen „Knoten“ gehalten wird und in dessen Mittelpunkt der SEV als Vermittler, Lobbyist, Projektentwickler und Serviceanbieter steht, ausgetauscht. Das Ergebnis ist ein flexibler Energiepool, der auf den Aufbau zentraler Bürokratien verzichtet und den Wissenstransfer ebenso garantiert wie die kollektive Vertretung der eigenen Interessen. Hier sind also viele „Köpfe“ am Werk und das ist der Vorteil dieses Kooperationsmodells, das dem europäischen Trend entspricht und in

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