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Energie & Umwelt 2014

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58 05/2014 gesundheit themenbereich 05/2014 59 Energiebahnen - Meridiane Passend zur Ausgabe Energie, beschäftigen wir auf der Gesundheitsseite einmal mit der traditionellen chinesischen Medizin und den Energiebahnen im Körper. Nach der chinesischen Akupunkturlehre verbinden die Meridiane durch innere Verläufe die Akkupunkturpunkte mit den dazugehörigen Organen. Die Organe des Körpers lassen sich nach TCM in zwei Gruppen einteilen: In Arbeitsorgane (Yang) und Speicherorgane (Yin). Zu jedem Yin-Organ gehört ein komplementäres Yang-Organ. Beide ergänzen sich in ihrer Funktion und bilden zusammen ein Funktionspaar. Ein Beispiel hierfür ist das System Niere/Blase. Während die Funktionsweise der Blase einen aktiven Vorgang der Ausscheidung darstellt, besteht die Aufgabe der Niere in einem langsamen, eher passiven Prozess der Filtration und Rückresorption von noch gebrauchten Stoffen. Arbeitsorgane und Speicherorgane Arbeitsorgane: Sie dienen der Aufnahme von Nahrung, der Verarbeitung der von außen zugeführten Stoffe und der Ausscheidung von nicht assimilierbaren Substanzen. Da sie dem aktiven Prinzip entsprechen, werden sie dem Yang zugeordnet. Speicherorgane: Ihre Aufgabe ist die Umsetzung der resorbierten Nahrungsbestandteile, Speicherung der Nahrungsbestandteile und Verteilung der aufgenommenen Energien. Da ihre Funktionen einem passiven Prinzip entsprechen, werden sie dem Yin zugeordnet. Yin und Yang Im Zusammenwirken je eines Yin und eines Yang Organs zu einem Funktionspaar zeigt sich wiederum das Symbol der Monade. Polarität erscheint nicht als unvereinbarer Gegensatz, sondern als Dualität im Sinne zweier wesensverschiedener Aspekte eines Ganzen, das eine als komplementäre Ergänzung des anderen. Entsprechend der Monade hat jedes Yin-Organ auch Yang-Anteile und umgekehrt. Spielen diese Anteile harmonisch zusammen, arbeitet das jeweilige Organ normal. Kommt es jedoch aus irgendeinem Grund zu einem gestörten Verhältnis dieser Teilkräfte, so führt dies zu einer Fehlfunktion. Ist das Ungleichgewicht von Yin und Yang sehr stark ausgeprägt oder hält es sehr lange an, erkrankt das betroffene Organ funktionell. Wird die Störung nicht beseitigt, erkrankt es auf Dauer manifest. Erlischt eine der beiden Teilkräfte, so stellt es seine Funktion ein. In diesem Verhalten liegt das Hauptprinzip der Akupunktur begründet. Krankheit wird als Missverhältnis der polaren Energien Yin und Yang verstanden Jedem Organ seine Akupunktur-Punkte Jedem Organ im Körperinneren wird eine Reihe von Akupunktur-Punkten an der Körperoberfläche zugeordnet. Diese sind durch Energiebahnen, genannt Meridiane, verbunden. In diesen jeweils paarig angelegten energetischen „Gefäßen“ bewegt sich die Lebenskraft durch den Organismus. Durch innere Verläufe sind die Meridiane sowohl mit dem eigenen Organ im Inneren des Körpers als auch mit dem Organ des gekoppelten Meridians verbunden. Sogenannte „Lo-Gefäße“ bilden energetische Querverbindungen. Die querverlaufenden (transversalen) Lo-Gefäße verbinden gekoppelte Meridiane miteinander, die längsverlaufenden (longitudinalen) Lo-Gefäße strömen längs des Meridianverlaufs und münden ins meridianeigene Organ in der Tiefe. Die Akupunkturpunkte lassen sich bildlich als Schleusen verstehen, mit deren Hilfe die Energie im Bedarfsfall in andere Energiekanäle umgeleitet werden kann. Dadurch wird verständlich, warum den Meridianen, die den ganzen Körper überziehen, noch weitere Funktionen zugeordnet werden: Sie beeinflussen nicht nur das ihnen zugehörige Organ, sondern auch sämtliche Organe und Gewebe, die sich in ihrem Verlaufsgebiet befinden. Nur ein Beispiel zum Abschluss: Laut TCM hat der Dickdarm-Meridian aufgrund seines Verlaufes Einfluss auf den Zeigefinger, das Handgelenk, den Ellbogen, das Schultergelenk und die Nase. Klimafreundlich entspannen Der Leitlhof ist das zweite klimaneutrale Hotel in Südtirol: Vor kurzem wurde das Haus mit dem begehrten Zertifikat ausgezeichnet. „Nachhaltig in die Zukunft“, lautet das Motto des Viersterne-Superior-Hotels, das sich nicht nur das Wohl seiner Gäste, sondern auch den aktiven Klimaschutz zu Herzen nimmt. Eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne, die gastfreundliche Atmosphäre und der erstklassige Service zeichnen das Hotel seit jeher aus. Darüber hinaus setzt die Küche auf einheimische Qualitätsprodukte. Mit saisonalen Zutaten, Gemüse und Kräutern aus dem hauseigenen Garten sowie bestem Lammfleisch aus der eigenen Zucht verwöhnt Chefkoch Hermann Patzleiner seine Gäste. Doch der Leitlhof hat noch mehr zu bieten: Das Haus beteiligt sich aktiv am Klimaschutz. Tag der offenen Tür Am 18. Oktober 2014 findet in Zusammenarbeit mit Spanner Re² ein Tag der offenen Tür im Holzkraftwerk und im Leitlhof – Dolomiten Living statt. Informationen und Anmeldungen unter www.leitlhof.com und www.holz-kraft.de. Klimaneutral und energieautark „Wir wollten Wege finden, um uns energietechnisch selbst versorgen zu können“, sagt Stephan Mühlmann, Juniorchef im Leitlhof und „Kopf“ hinter der Energiewende im Hotel. „Dass wir jetzt der zweite klimaneutrale Hotelbetrieb in Südtirol sind, stimmt mich sehr zuversichtlich.“ Neben kleinen Initiativen wie dem hauseigenen E-Bike-Verleih oder einem Shuttledienst liefert eine Holzkraftanlage Ökostrom und thermische Energie für das gesamte Hotel. Denn Wärme und Strom sind in jedem Betrieb Hauptverursacher von hohen CO 2 -Emissionen, und genau hier setzt der Leitlhof an: Die benötigte Energie wird in der Holzkraftanlage durch die Pyrolyse von Hackschnitzeln eigenständig und klimaneutral produziert. Besonders innovativ ist die Trocknung der Hackschnitzel, die durch die Kombination der Holzkraftanlage mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach wesentlich effizienter ist. Die eingesetzten Hackschnitzel kommen zum größten Teil aus dem eigenen Wald oder der näheren Umgebung. So werden kurze Anfahrtswege und höchste Qualität garantiert. Grüne Ferien Das Ergebnis der Bemühungen kann sich sehen lassen: Der Leitlhof konnte seinen CO 2 -Ausstoß innerhalb eines Jahres um die Hälfte reduzieren, und die unvermeidbaren CO 2 - Emissionen werden durch die Unterstützung von ausgewählten Energieprojekten neutralisiert. „Grüne Ferien“ und höchster Genuss sind kein Gegensatz, das beweist das Hotel Leitlhof in Innichen. Hier wird nachhaltiger Klimaschutz authentisch gelebt. INFO Hackschnitzel-Aufbereitung für die Holzkraftanlage im Leitlhof Hotel Leitlhof – Dolomiten Living Pustertalerstr. 29 |39038 Innichen Tel. 0474 913 440 | Fax 0474 914 300 info@leitlhof.com | www.leitlhof. com Ein klimaneutrales Hotel: der Leitlhof bei Innichen

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