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Eishockey 2017/18

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8 SPORT B

8 SPORT B 2017 EBEL: HCB Südtirol Alperia bereits 18. Saison. Der 37-Jährige ist seit Jahren der „Leitfuchs“ bei den „Foxes“ und auf sowie neben dem Eis unverzichtbar. Der ehemalige Mittelstürmer hat 786 Mal das weiß-rote Trikot übergestreift und mit dem HCB 4 Meistertitel, 2 Pokalsiege, 3 Supercups und im Jahr 2014 den EBEL- Meistertitel gewonnen. Der eher offensiv ausgerichtete Verteidiger, der einen guten ersten Pass spielen kann, hat nach seiner 10. WM-Teilnahme (5-Mal bei einer A-WM) in Köln seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet. Für die „Azzurri“ bestritt der langjährige Bozner Kapitän insgesamt 204 Länderspiele und brachte es dabei auf stattliche 70 Skorerpunkte. Daniel Glira hatte in seinem ersten Jahr kaum Schwierigkeiten mit dem höheren Niveau in der EBEL. Der 23-jährige Pusterer erwies sich auf Anhieb als zuverlässiger und solider Verteidiger. Glira spielte sehr simpel und ging kaum ein Risiko ein. Im Saisonfinale wurde er von Pokel allerdings ausgemustert und musste auf der Spielerbank versauern. In 61 Spielen gelangen Glira, der in Alexander Egger Köln sein WM-Debüt feierte, 8 Punkte (4 Tore). Stefano Marchetti betritt in dieser Saison Neuland. Der ältere Bruder von Michele Marchetti, der bereits in der letzten Saison das Bozner Trikot übergestreift hatte, bringt viel Erfahrung mit nach Bozen. Stefano Marchetti hat in Köln seine 7. Weltmeisterschaft und in Italien 598 Spiele (191 Punkte) bestritten. Der Allround-Verteidiger verfügt über eine gute Übersicht. In den letzten 6 Jahren stand der zweifache Italienmeister bei Asiago unter Vertrag. Dort erwies sich der 30-Jährige als guter Schlittschuhläufer und als sehr effizient in den Special Teams. Wiedersehen mit Matt Tomassoni Für die Bozner Fans gibt es heuer ein Wiedersehen mit Matt Tomassoni. Der 28-jährige US-Boy steuerte in der Saison 2013/14 in 60 Spielen 23 Punkte zum sensationellen EBEL-Meistertitel des HCB bei. Der kleingewachsene Matt Tomassoni Verteidiger, der zuvor (2011 mit der Miami University in der NCAA) und danach (2017 mit den Löwen Frankfurt in der DEL2) ebenfalls Meister wurde, überzeugte damals als harter Arbeiter, der sich immer voll und ganz in den Dienst der Mannschaft stellte. Er spielte zumeist unauffällig, aber effizient, einfach und intelligent. Der bewegliche Allrounder hielt seine Fehlerquote gering. Tomassoni soll in Bozen mit seinen offensiven Fähigkeiten und seinem harten Schuss im Spielaufbau und im Powerplay Akzente setzen. In den vergangenen 3 Jahren verdiente Tomassoni sein Geld in der DEL2. Auch Luca Franza kehrte im Sommer zu seinem Heimatverein zurück. Der groß gewachsene Verteidiger, der in der Meistersaison 2013/14 sein erstes EBEL-Spiel bestritten hat, soll von Curcio seine Chance erhalten und will diese auch nutzen. Ein defensiver Kanadier und ein offensiver Schwede Mat Clark und Robin Gartner kommen mit guten Referenzen nach Bozen. Der kanadische Hüne wird vor allem im Defensivverhalten seine Stärken ausspielen, während der Schwede eher offensiv ausgerichtet ist. Clark wurde erst Anfang August geholt, als bekannt wurde, dass William Wrenn, der 4 Wochen vorher einen Vertrag beim HCB unterschrieben hatte, ein Angebot vom KHL-Klub Dinamo Riga vorlag. Clark hat bisher vor allem im Unterzahlspiel seine Stärken ausgespielt, kann aber auch im Powerplay die Fäden ziehen. Trotz seiner Größe ist er ein guter Schlittschuhläufer, der auf dem Eis durch seine taktische Intelligenz punktet. Viele Punkte dürfen sich die Fans von ihm

EBEL: HCB Südtirol Alperia SPORT B 2017 9 nicht erwarten, dafür aber Checks, geblockte Schüsse und präzise erste Pässe. Clark wurde 2009 von den Anaheim Ducks in der 2. Runde als insgesamt 37. Spieler gedraftet und kam in der NHL für die „Enten“ auch 9 Mal zum Einsatz. Den Großteil seiner Karriere verbrachte der in Lakewood (USA) geborene Kanadier, der über großes Einschüchterungspotenzial besitzt, in der AHL. Für Manitoba Moose, Syracuse Crunch, Norfolk Admirals, Lake Erie Monsters und San Antonio Rampage brachte er es auf insgesamt 411 AHL-Spiele. Dabei sammelte er 64 Punkte. Robin Gartner hat bisher stets in seiner schwedischen Heimat gespielt. Dort hat er 300 Spiele in der Allsvenskan (100 Punkte) und 209 Partien in der SHL (39) bestritten. Der klein gewachsene Verteidiger begann seine Karriere in den Jugendmannschaften von HV71 Jönköping. Dort war er Teamkollege von Niklas Hjalmarsson, der in der Saison 2012/13 im Bozner Trikot Akzente setzte und mit den Chicago Blackhawks 3 Mal den Stanley-Cup gewann. Gartner gilt als sehr mobiler und solider Verteidiger, der das Aufbauspiel perfekt praktiziert. Der gute Schlittschuhläufer besitzt eine exzellente Spielübersicht und einen starken Drang nach vorne. Zu seinen Stärken zählen das Stellungsspiel, die Passgenauigkeit und die Scheibenverteilung. Im Powerplay wird er aber anderen Spielern den Vortritt lassen müssen. Chris Carlisle ist ein völlig unbeschriebenes Blatt. Der 22-jährige US-Amerikaner schaffte vor 2 Jahren den direkten Sprung von der OHL in die AHL, wo er für die Binghamton Senators in 139 Spielen 28 Mal punktete. Zuvor hatte der quirlige Verteidiger mit den Oshawa Generals die OHL und den CHL-Memorial-Cup gewonnen. Carlisle gilt als großes Talent, das seine Stärken im Spielaufbau, im Powerplay und in der Spielübersicht hat. 5 einheimische Stürmer bestätigt In der Offensivabteilung steht ein halbes Dutzend Italiener. Anton Bernard, Markus Gander, Daniel Frank, Luca Frigo und Michele Marchetti wurden bestätigt, während Viktor Schweitzer zum ersten Mal EBEL-Luft schnuppern wird. Das Sextett gehört so wie die 3 Verteidiger Egger, Glira und Marchetti dem (erweiterten) Kader der italienischen Nationalmannschaft an. Nach einer verkorksten Spielzeit 2015/16 (nur 9 Punkte) war Anton Bernard im vergangenen Winter wieder ganz der Alte. Der Kapitän der italienischen Nationalmannschaft näherte sich mit 23 Punkten seinen Werten aus der Saison 2013/14 (22) und 2014/15 (25). Der Jungvater aus Kaltern, der beim HCB in seine 9. Robin Gartner Saison geht, ist einer der talentiertesten einheimischen Mittelstürmer. Am 27. Jänner dieses Jahres ist für ihn eine unglaubliche Serie zu Ende gegangen: Bernard hatte bis zu diesem Zeitpunkt alle vorangegangenen 234 Spiele des HCB Südtirol Alperia in der EBEL bestritten, musste in Wien aber krankheitsbedingt passen. Markus Gander ist die Beständigkeit in Person und knackte auch in seiner 4. EBEL-Saison die 20-Punkte-Marke: 2013/14 brachte es der Flügelstürmer auf 21 Punkte, ein Jahr später waren es 22, 2015/16 und 2016/17 jeweils 20. Der Sterzinger ist überall auf dem Eis zu finden und kämpft stets bis zum Umfallen. Er steht vor seiner 6. Saison im weiß-roten Trikot. In seine OFFIZIELLER PREMIUMSPONSOR DES HCB SÜDTIROL www.sparkasse.it

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