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Eishockey 2016/17

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4 SPORT B

4 SPORT B 2016 EBEL: Allgemein Salzburg oben und Laibach unten Red Bull Salzburg ist der erfolgreichste Verein in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). In den bisher 13 Saisonen der grenzüberschreitenden Meisterschaft gingen die Mozartstädter sechsmal als Sieger hervor. Und auch heuer sind die „Roten Bullen“ die Gejagten. Beim Titelverteidiger ist in den vergangenen Monaten kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Der ehemalige deutsche Nationaltrainer Greg Poss hat in Salzburg die Nachfolge von Meistertrainer Dan Ratushny angetreten. Die Neuzugänge Bill Thomas, Mathieu Roy und Mark Flood bringen es gemeinsam auf 192 NHL-Einsätze und werden neben Rückkehrer Thomas Raffl, der in Nordamerika nicht glücklich wurde, eine entscheidende Rolle spielen. Mit dem Eppaner Peter Hochkofler steht auch ein Südtiroler im Kader der Millionentruppe. Aber auch die Konkurrenz hat im Sommer nicht geschlafen. Linz hat den Kader punktuell verstärkt und dürfte der 1. Herausforderer der Salzburger sein. Trainer Rob Daum, der bei den Oberösterreichern in seine 6. Saison geht, kann wieder auf die Dienste von Brian Lebler zählen, der in der Saison 2014/15 nicht nur die meisten Tore (35) erzielt hat, sondern auch als wertvollster Spieler der Liga (MVP) ausgezeichnet wurde. Neben Sebastien Piché sind zuletzt mit Joel Broda und Rick Schofield 2 weitere Ex-Bozner in der Stahlstadt gelandet. Der HCB Südtirol Alperia und die Vienna Capitals können sich berechtigte Hoffnungen auf das Halbfinale machen. Vorjahresfinalist Znojmo, Dornbirn, der Villacher SV und der Klagenfurter AC könnten das Play-off vervollständigen. Weil sich Innsbruck, Graz und Fehervar gezielt verstärkt haben, könnte es aber durchaus auch einen Überraschungs-Viertelfinalisten geben. Die „rote Laterne“ ist erneut für Laibach reserviert: Die Slowenen werden auch in dieser Saison die Prügelknaben der Liga sein. EBEL: Ehrentafel 2003/04 KLAGENFURTER AC 2004/05 VIENNA CAPITALS 2005/06 VILLACHER SV 2006/07 RED BULL SALZBURG 2007/08 EC RED BULL SALZBURG 2008/09 KLAGENFURTER AC 2009/10 RED BULL SALZBURG 2010/11 RED BULL SALZBURG 2011/12 BLACK WINGS LINZ 2012/13 KLAGENFURTER AC 2013/14 HCB SÜDTIROL 2014/15 RED BULL SALZBURG 2015/16 RED BULL SALZBURG -Infografik: M. Lemanski

EBEL: HCB Südtirol Alperia SPORT B 2016 5 Früher Start, hoffentlich spätes Ende Der HCB Südtirol Alperia startet in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) in seine 4. Saison. Nach dem sensationellen Meistertitel im Premierenjahr kam danach zweimal hintereinander im Viertelfinale gegen Linz das vorzeitige Saisonende. Heuer hat der HCB mit der Planung früher begonnen und hofft, die Spielzeit später zu beenden. Das würde bedeuten, dass die „Weiß-Roten“ zumindest das Halbfinale erreichen würden. Angesichts des Kaders ist das durchaus möglich, wenngleich 13 neue Spieler unter Vertrag genommen wurden. Einige von ihnen kommen erstmals nach Europa und müssen sich nicht nur an die größere Eisfläche gewöhnen. Trainer Tom Pokel, der in Bozen in seine 3. Saison geht, hat erneut die Aufgabe, die zumindest auf dem Papier talentierten Spieler zu einer Einheit zu formen. Aber genau das war in Vergangenheit stets eine der Stärken des 49-jährigen US-Amerikaners, der immer wieder in kürzester Zeit aus einem bunt zusammen gewürfelten Haufen eine Mannschaft formen musste. 1. Neuverpflichtung bereits am 20. Mai Heuer schien es, dass die Bozner Mannschaft früher stehen würde. Auch weil das gewohnte Sommertheater der vergangenen Jahre ausgeblieben ist. Sportdirektor Dieter Knoll und Pokel haben überraschend früh mit der Spielersuche begonnen und präsentierten – so früh wie nie zuvor – am 20. Mai mit Denny Kearney den 1. Neuzugang. Zum Vergleich: Nur eine Woche später hatte Linz seinen Kader bereits komplett. Doch danach gerieten die Transferaktivitäten der Südtiroler ins Stocken. Zum einen hing dies mit den bescheidenen finanziellen Mitteln zusammen. Während in Bozen das Legionärsgehalt bei etwa 30.000 Euro liegt, kassieren Gastarbeiter anderswo das Doppelte, Dreifache oder noch mehr. Zum anderen ist Knoll Jahr für Jahr darum bemüht, neue Ausländer nach Bozen zu locken, für die der HCB als Sprungbrett für höhere Aufgaben dienen soll. Doch neue Legionäre warten Ihr Platz in der ersten Reihe!

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