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Eishockey 2014/15

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HC PUSTERTAL SPORT C

HC PUSTERTAL SPORT C 2014 17 Der Star ist die Mannschaft Der HC Pustertal war in den vergangenen Jahren stets als einer der Favoriten in die Meisterschaft gestartet. Und auch heuer zählen die „Wölfe“ zu den Titelaspiranten. Und das, obwohl ein herausragender Spieler fehlt. Deshalb ist die Mannschaft der Star. In den vergangenen zehn Jahren tummelten sich unzählige, vermeintliche Ausnahmekönner mit NHL-Erfahrung in Bruneck. Erstmals seit der Saison 2003/04 steht heuer kein Spieler im Pusterer Kader, der bereits in der besten Liga der Welt gespielt hat. Zum einen, weil auch in der östlichen Landeshälfte die Gelder knapper geworden sind. Zum anderen, weil die sportliche Leitung verstanden hat, dass ausrangierte, vermeintliche Stars, die ihren Leistungszenit längst überschritten haben, auch nicht den erhofften Erfolg gebracht haben. Deshalb setzt man in Bruneck in diesem Winter auf fleißige Arbeiter und Spieler, die auch charakterliche Vorzüge haben. Zwei Ausländer wurden vorerst mit einem Probevertrag ausgestattet. Bei Redaktionsschluss war noch nicht klar, ob die Verträge mit Tuukka Mäkelä und Armands Berzins verlängert werden oder nicht. Das Duo wird aber mit größter Wahrscheinlichkeit in Bruneck bleiben. Mario Richer bleibt der Chef Mario Richer hatte Anfang dieses Jahres in Bruneck die Nachfolge von Mike Busniuk und Oly Hicks angetreten. Während seiner dreimonatigen Tätigkeit hatte der 49-jährige Frankokanadier bei den „Wölfen“ zwar einiges verändert und bewegt, der ersehnte Meistertitel blieb ihm aber verwehrt. Trotzdem wurde sein Vertrag verlängert. Richer konnte bei der Spielerwahl mitentscheiden und seinem Team während der kraftraubenden Vorbereitung das von ihm geforderte Spielsystem einfiltern. Dieses sieht hartes, offensives Eishockey vor. Richer bevorzugt das einfache, ehrliche Eishockey, das an das berühmte kanadische „Old-style“-Hockey erinnert. Viel Körpereinsatz ist bei seiner Spielweise gefragt. Deshalb legte er in der Vorbereitung den Schwerpunkt auf die konditionelle Verfassung seiner Spieler, die bis zu drei Mal am Tag auf dem Eis oder in der Kraftkammer gefordert wurden. Richer gilt als harter Hund, der über eine starke Persönlichkeit verfügt. Er begann seine Trainerlaufbahn bereits im Alter von 23 Jahren als Spielertrainer bei Avignon in Frankreich, arbeitete danach zehn Jahre lang in der kanadischen Nachwuchsliga QMJHL, ehe er 2009 erstmals nach Europa kam, zwei Jahre lang den EC Salzburg II in der österreichischen Nationalliga betreute und danach für knapp drei Saisonen die Graz 99ers in der EBEL als Headcoach anführte. Als Assistent wird ihm der 41-jährige Elmar Parth zur Seite stehen. Der ehemalige Grödner Torhüter sammelte bereits Erfahrung als Co- Trainer beim HC Bozen und zuletzt in Cortina. Jerry Kuhn beerbt Jean-Sebastien Aubin Nachdem in den vergangenen zwei Jahren der NHL-erfahrene Jean-Sebastien Aubin das Pusterer Tor gehütet hatte, ist fortan Gerald „Jerry“ Kuhn die neue Nummer eins bei den „Wölfen“. Der 28-jährige US-Boy hat in den vergangenen zwei Jahren sein Können beim EBEL-Nachzügler Olympia Laibach, wo er oft unter Dauerbeschuss stand, immer wieder unter Beweis gestellt. Kuhn zeichnen vor allem eine schnelle Beinarbeit und wieselflinke Reflexe aus. Mario Richer und Elmar Parth (rechts) HC Pustertal in Zahlen Gegründet: 1954 Kontakt HC Pustertal Oberer Rienzdamm 3 39031 Bruneck Telefon 0039 346 010 1495 Fax 0039 0474 410 811 info@hcpustertal.com www.hcpustertal.com Präsident Andreas Mariner -Infografik: M. Lemanski Serie-A-Teilnahmen: 40 Spiele: 1463 Siege: 592 Unentschieden: 116 Niederlagen: 755 Torverhältnis: 5656:6883 Größter Erfolg: Vier Mal Vize-Italienmeister zuletzt (2013/2014) Stadion: Rienzstadion (Fassungsvermögen 2050 Zuschauer) Höchster Heimsieg: 15:1 gegen Valpellice (27. 10. 1979) Höchster Auswärtssieg: 12:1 gegen Meran (28. 2. 1985) Höchste Heimniederlage: 2:17 gegen Gröden (17. 12. 1975) Höchste Auswärtsniederlage: 1:25 gegen Devils Mailand (13. 1. 1994)

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