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Eishockey 2011/12

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Kellereistraße 5 –

Kellereistraße 5 – 10, Kaltern, www.erste-neue.it, T +39 0471 963122 s v k a l t e r n Werden in dieser Saison gemeinsam die Geschicke auf der Kalterer Trainerbank leiten: Cory Laylin (rechts) und sein Assistent Karl Anderlan (links). Nichols ist im vergangenen Dezember ins Überetsch gekommen und wusste auf Anhieb zu überzeugen. Der „Oldie“ im Team ist ein kompromissloser Aufräumer, der über einen harten Schuss und über Leaderqualitäten verfügt. Alex Giovannini, Lukas Schweigkofler und Markus Siller fehlt die nötige Erfahrung, weshalb sie einen schweren Stand haben werden. „Sturmführer“ antti hilden Den Angriff soll erneut Antti Hilden führen. Der Finne war zuletzt ein fleißiger Punktesammler: In 87 A2-Spielen für Meran und Kaltern brachte er es auf 152 Skorerpunkte (66 Tore). Hilden ist antrittsschnell und wieselflink. Er hat stets ein gutes Auge für seine Mitspieler und rackert unermüdlich. So wie die „jungen Wilden“, die von den beiden Supertalenten Alex Frei, der von Cortina heiß begehrt war, und Raphael Andergassen angeführt werden. Thomas Waldthaler, Manuel Gamper und Michael Felderer sind ebenfalls ein Jahr älter geworden und sind immer wieder für Tore gut. Armin Ambach wird den zahlreichen Jugend-Nationalspielern mit seiner ganzen Erfahrung zur Seite stehen. Er ist ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler, der hart arbeitet und keinen Zweikampf scheut. Rückkehrer Alexander Andergassen wertet den Angriff enorm auf. In den vergangenen drei Jahren hat der 24-Jährige in 130 Spielen für den HC Fassa wertvolle Erfahrung in der A1 gesammelt. Nach zwei Jahren beim HC Meran kehrt auch Brian Belcastro nach Kaltern zurück. Im Überetsch hat der pfeilschnelle Stürmer fünf erfolgreiche Jahre verbracht und 2008 den A2-Meistertitel gewonnen. Kaltern ist auf dem Papier schwächer einzustufen als andere Mannschaften. E R S T E+N E U E W E I N a u s K A L T E R N Trotzdem ist den „Hechten“ erneut die eine oder andere Überraschung zuzutrauen. Schließlich haben die zahlreichen Grünschnäbel nichts zu verlieren und können unbekümmert und frech aufspielen. Klubdaten: SV Kaltern Gegründet: 1962 Kontakt: Amateursportverein SV Kaltern Altenburger Weg 45/b, 39052 Kaltern Telefon 0039 3382937366 Fax 0039 0471 966137 info@eishockey-kaltern.com www.eishockey-kaltern.com Präsident: Norbert Pichler Größter Erfolg: Zwei Mal Serie-A2-Meister (zuletzt 2008) Stadion: Raiffeisen-Arena Fassungsvermögen: 850 Zuschauer -Infografik: J. Markart 040-e+n_Radius.indd 1 25.08.11 17:27 foto maurice ha as Für Alex Frei ist es Alltag, aber der Laie kommt aus dem Staunen nicht heraus. Der Nachwuchsstürmer führt die Verwandlung eines schlanken Mannes in einen Eishockey- Koloss vor. Unter ihrer Montur sind die Profis kaum zu erkennen und gut geschützt. Das müssen sie auch, denn zimperlich geht es beim Eishockey nicht zu. Stück für Stück legt Frei seine Ausrüstung an. Nach der Thermounterwäsche (1) greift der Kalterer zum Tiefschutz (2). Dabei handelt es sich um einen Protektor, der aus Kunststoff besteht und die Genitalien schützt. Als Nächstes kommen die Strapse. Von Spitze keine Spur, beim Eishockey ist der Strumpfgürtel (3) rein funktional. Mit Klipps werden die Stutzen an der Strapse festgemacht. Es folgt die Hose. Diese ist vorne und an den Seiten von innen mit Plastikschützern verstärkt. Nun zieht Frei die Schlittschuhe (4) an. Sie sind mit knapp 1000 Euro das Teuerste an der Ausrüstung, die insgesamt etwa 2500 Euro kostet. Weiter geht es mit den Schienbeinschonern (5), die unter den Stutzen verschwinden. Sie schützen vor Schüssen und Schlägerhieben. Danach kommt der Oberkörper an die Reihe. Ellbogen-Schützer (6) mindern die Verletzungsgefahr beim Hinfallen. Spektakulär sieht der Schulter- und Brustschutz (7) aus, wie einst die Rüstung eines Ritters. Trikot D i e A u s r ü s t u n g auch harte Männer tragen Strapse überziehen und Helm (8) auf. Bei der Kopfbedeckung der Feldspieler handelt es sich um eine widerstandsfähige Kunststoffschale mit innenliegenden Polstern. Fehlen noch die Handschuhe (9). Außen sind sie dick gepolstert, aber die Innenflächen sind aus Leder, um Gefühl in den Händen zu haben. Zuletzt greift sich Frei einen Schläger (10). Diese sind mittlerweile nicht mehr aus Holz, sondern zumeist aus Kar- 3 7 2 5 bon oder Fiberglas. Nach knapp acht Minuten ist Frei fertig angezogen. Bei der Ausrüstung ist „Bauer“ weltweit führend. Beim Stanley-Cup-Finale 2011 zwischen den Boston Bruins und den Vancouver Canucks war beispielsweise auf 84% der Schlittschuhe, 53% der Schläger, 61% der Helme und Handschuhe sowie 56% der Hosen der Schriftzug „Bauer“ aufgedruckt. 8 1 4 6,2 kg. 8,6 kg. 10,9 kg. 10 9 66

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