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Eishockey 2011/12

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Centerposition

Centerposition eingesetzt werden. Der „Rock‘n-Roller“ war in Vergangenheit aber nicht nur in Skorerwertungen zumeist ganz vorne anzutreffen, sondern auch in den Strafminutenlisten. In der Saison 2001/02 war er beispielsweise mit 70 Punkten in 81 Spielen für die Syracuse Crunch (AHL) Topskorer seines Teams und mit 256 Strafminuten zugleich der „böseste Bube“. Ling schreckt vor niemandem zurück, ist Giulio Scandella H C P u s t e r t a l ein harter Arbeiter und Leader, der durchaus das Zeug zum Superstar hat. Einziges Problem: Er soll nicht pflegeleicht sein und wirkt oft arrogant – zwischen Genie und Wahnsinn eben. Ansonsten setzt man im Angriff auf Kontinuität. Die drei Transferkartenspieler Joe Cullen, Nate Di Casmirro und Joe Jensen wurden bestätigt. Cullen war in der vergangenen Saison sehr mannschaftsdienlich. Der Mittelstürmer ist ein unermüdlicher Arbeiter, der auch über Skorerqualitäten verfügt. DiCasmirro überzeugte als Führungsspieler, der aufgrund seiner großen Erfahrung für die jungen Spieler ein großes Vorbild war und gekonnt die dritte Linie führte. Jensen zeigte spätestens in den Play-offs sein wahres Gesicht (17 Punkte in 15 Spielen): Der US-Boy mit NHL-Erfahrung rackerte unermüdlich und war für jeden Gegenspieler aufgrund seiner Nehmer- und Gebereigenschaften ein Dorn im Auge. Der gelernte Mittelstürmer, der auf dem Flügel aber viel effizienter ist, gilt als schneller und guter Schlittschuhläufer. Jensen ist sich nicht zu schade, Drecksarbeit zu verrichten und kämpft bis zum Umfallen. Patrick Bona geht bei den „Wölfen“, für die er 389 Spiele bestritten hat, in seine zehnte Saison. Aufgrund seiner Schnelligkeit ist er nach wie vor eine Trumpfkarte in der Pusterer Offensive. Torgarant Max Oberrauch muss heuer ohne seine Sturmpartner Sirianni und Desmet auskommen, während Lukas Tauber dort anknüpfen will, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hat. Mit Benno Obermair, Lukas Crepaz, Aaron Tomasini, Viktor Schweitzer, Dietmar Götsch, Felix Haidacher oder Manuel Ribul drängen sich gleich mehrere viel versprechende Nachwuchshoffnungen auf. Pustertal: Serie A-Bilanz gegen … Alleghe Asiago Bozen Cortina Fassa Pontebba Ritten Sterzing Valpellice Insgesamt Spiele 156 162 156 104 99 28 83 10 44 842 Siege 62 60 20 44 41 13 35 4 35 314 Unentschieden 18 17 8 12 13 2 5 0 0 75 Niederlagen 76 85 128 48 45 13 43 6 9 453 Gegentore 732 759 1028 475 390 94 341 46 168 4033 -Infografik: J. Markart Die Matches können beginnen mit der neuen Tel.:+39/0472/546157 Fax:+39/0472/546059 E-Mail:info@engo.it Web:www.engo.it Tore 598 596 458 373 350 110 277 42 297 3101 In Bruneck wird Tradition seit jeher groß geschrieben. Am besten verkörpert diese das Rienzstadion, das seit 2008 zwar Leitner-Solar-Arena heißt, aber bei weitem keine Arena ist. Eine der wenigen Traditionsstätten, die längst Kultstatus erreicht hat, könnte schon bald einem Neubau weichen. Das altehrwürdige Stadion, das mitten im Brunecker Stadtgebiet steht, kann auf eine mehr als 50-jährige Tradition sowie auf eine wechselvolle und umstrittene Vergangen- p a g i n i e r u n g Kultstadion muss einem neubau weichen heit zurückblicken: Trotz unzähliger Renovierungen, Zubauten und Modernisierungen, die sich zumeist über Jahre, ja sogar Jahrzehnte hinauszogen, ist das Stadion bis heute ein „Flickwerk“ geblieben. Es kann getrost als das „Millerntor“ (Heimstätte des Fußballklubs St. Pauli) Südtirols bezeichnet werden. Bis 1958 gab es am Bachdamm einen einfachen Eisplatz ohne Tribünen, dafür aber mit „Tante Rosas Hütte“. Vor nunmehr 53 Jahren wurde der Trakt Richtung Rienzufer errichtet. Die Ränge waren stets gut gefüllt. Die Tribüne wurde unterkellert und mit Umkleide- kabinen, die unterhalb des Wasserspiegels der Rienz angesiedelt waren, ausgestattet. Eine neue Zeitrechnung wurde im Jahr 1970 mit dem Bau der Kunsteisanlage eingeläutet. Damals wurde nicht nur der Maschinenraum mit der neuen Eisfläche gebaut, sondern auch die Tribüne und der Bar- Trakt wurden auf die heutige Größe erweitert. Am 2. Jänner 1971 wurde das „Kunsteisstadion“ offiziell eingeweiht. Die zum Spielfeld ebenerdige Nordtribüne ist noch heute das „Herz“ des „Wölfe“-Baus: Dort sind die Kult- Bar „Obseits“ und der Fanklub „Wolves 1896“, der bei den Heimspielen stets

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