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DolomythiCup 2013

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6 07/2013 dolomythicup 2013 07/2013 7 Am Start gab es wenig Platz Im Kampf Boot gegen Boot Seit der zweiten Auflage 2008, damals waren es dann zwölf Boote, haben sich die Veranstaltung und die Leistungen der teilnehmenden Mannschaften enorm weiter entwickelt. 2009 haben bereits 20 Boote und Teams aus Südtirol teilgenommen. Für den DolomythiCup 2010 hatten sich 28 Teams gemeldet. Deshalb gab es 2010 eine Ausscheidung im Rahmen der DolomythiCup-Challenge. Um eine Teilung in zwei Klassen zu ermöglichen, wurde diese Challenge mit den Gruppen Alpha und Beta über zwei Wochen ausgetragen. Das war auch der Grundstein für den Austragungsmodus des DolomythiCup mit den Booten Bavaria 42 Match und der Cruiser-Trophy mit der Bootsklasse Bavaria 46, in den Jahren 2011 und 2012. Dieses Jahr gibt es eine einheitliche Bootsklasse vom Type Beneteau First Sunsail F40. Dalmatien und Kornaten ade … Der DolomythiCup fand unter den Südtiroler Hochsee- Seglern von Anfang an ein höchst positives Echo und hat sich, was Teilnehmer und Niveau betrifft, enorm entwickelt. Die vielen Inseln der Kornaten, zahlreiche Untiefen, Bora und Yugo waren als Herausforderung irgendwann zu wenig geworden und so entstand schon 2011 im Hinterkopf der Organisatoren die Idee, einmal das Revier zu wechseln. Was kam in An der schräg stehenden Tonne erkennt man die starke Strömung der Tide. Frage? Griechenland, Spanien, Italien … Als bestes Revier für Regatten, mit professionellen Organisatoren vor Ort, gilt unter Insidern das Revier im Süden von England um die „Isle of Wight“. Bei einer Abstimmung unter den Skippern im Herbst 2012 war eine satte Mehrheit von 80 % für den Versuch den DolomythiCup in Südengland zu organisieren. Für die Organisatoren aber auch für die meisten Teams ist dieses Revier absolutes Neuland und eine entsprechend große Herausforderung in jeder Hinsicht. Von der Sprache über Wind, Wellen und Strömung hin bis zur finanziellen Mehrbelastung. Wellen, Wind und Strömung Der Atlantik ist nicht die Adria und die Bedingungen sind nicht mit jenen in den Kornaten vergleichbar. Langgezogene Wellen, eine Tidenhöhe (Unterschied von Ebbe und Flut) bis zu fünf Metern, Strömungen von 5 Kn und mehr und zusätzlich der Fährverkehr! Das Unternehmen Dolomythi- Cup 2013 versprach schon im Vorfeld spannend zu werden: für die Organisatoren gleichermaßen wie für die Teilnehmer. Schon die Frage, wie kommen wir nach Southampton, wurde von den Teilnehmern höchst unterschiedlich gelöst. Mit dem Flugzeug ab Verona, Mailand oder Venedig. Mit dem eigenen Auto per Fähre oder verladen auf dem Zug durch den Ärmelkanal-Tunnel … und dann in England der Linksverkehr bis zur Marina Port Solent, um die Boote zu übernehmen. Erst einmal an Bord angekommen, war das Gefühl schon wieder vertrauter … Der große Vorteil in England ist auch, dass genügend Boote der gleichen Bootsklasse zur Verfügung stehen. Der Bootsvermieter sorgt für die Regattaleitung, diese legt täglich je nach Wetterbedingungen den passenden Kurs fest und zeichnet sich dann vom Start bis zur Ergebnisliste für alles verantwortlich. Damit die Organisatoren das Können vom Skipper beurteilen können, muss jeder ein entsprechendes Formular ausfüllen. Nachdem kaum einer Erfahrung mit der enormen Tidenhöhe samt Strömung hatte, musste mindesten einen Tag lang ein so genannter Tiden-Navigationskurs absolviert werden. Dazu kam ein englischer Skipper/Navigator für einen Tag an Bord, um die Südtiroler Mannschaften auf die ungewohnten Bedingungen einzustimmen. Vorbereitungen beginnen im Sommer Nach der Regatta ist schon wieder vor der Regatta (DolomythiCup 2014). In England bleiben, nach Dalmatien zurückkehren, oder ein ganz anderes Revier, das ist die Frage. England, Sardinien, Kroatien, Ägäis oder noch weiter … Für OK-Chef Edy Scherer beginnt dann die Suche nach einer Charterfirma mit geeigneten Booten. Dort sind Orte und mögliche Kurse auszukundschaften, für 28 bis 30 Regattaboote und die diversen Begleitboote, die Hafenplätze und auch Restaurationen zu suchen, das alles ist entsprechend aufwändig und muss immer wieder direkt vor Ort abgeklärt werden. Weitere Infos, Videos, Bildergalerie auf www.dolomythicup.com Professionelle Organisatoren Segelregatten in diesem Revier sind praktisch ähnlich buchbar wie eine Pauschalreise. Regatten werden im Solent und rund um die Isle of Wight praktisch das ganze Jahr über veranstaltet. Logisch sind die Sommermonate was Temperatur und allgemeine Wetterbedingungen betreffen, von Vorteil.

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