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Bauen & Sanieren 2018

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26 01/2018 aktuell chen. Darauf entstanden Tiefgaragen, Produktionsflächen, Verwaltung, Ausstellung und Schulungsräume. Sie zusammen ergeben auf vier Stockwerken eine nutzbare Fläche von ca. 50.000 Quadratmetern, was einem Feld von fünf Hektar entspricht. Über 4.000 Betonmischer lieferten 44.000 Kubikmeter Beton, 4.000 Tonnen Eisen wurden verbaut, und allein für die Bodenheizung wurden 100 Kilometer Rohrleitungen verlegt. Nach der Fertigstellung des Rohbaus durch die Baufirma Plattner AG aus Leifers waren 70 Lkw- Sattelzüge zum Abtransport von Schalungen, Gerüsten und anderen Baumaterialien notwendig. Strahlkraft nach außen, Erlebniswelt nach innen Für die architektonische Gestaltung inklusive der imposanten Fassadenflächen gab es zwei ambitionierte Vorgaben: Strahlkraft nach außen und Erlebniswelt nach innen. Diese Anforderungen wurden am besten im Konzept des Architektenbüros Kerschbaumer, Pichler & Partner aus Brixen realisiert: „Das Gebäude sollte die Firma duka, ihre Marke und ihre Werte nach außen sichtbar machen. Das gesamte Bauvolumen wird als einheitlich gestaltete Großform dargestellt. Es soll gleichzeitig Eleganz und Robustheit sowie durch die Perforierung Durchlässigkeit und Transparenz ausstrahlen. Das Logo der Firma wird gut sichtbar in großen Lettern in die Gebäudehülle eingewebt.“ Für die Erlebniswelt nach innen entsteht im obersten Stockwerk, in luftiger Höhe und abseits der belebten Verkehrsadern, eine eigene Ausstellung, in der die Besucher in unterschiedliche Themen und Stimmungen der duka-Welt eintauchen. „Das Herz der Anlage bildet der große Freiplatz, ein Innenhof als lebendiger Treffpunkt und Raum für Events aller Art. Um diesen herum gruppieren sich alle weiteren Räume, und hier starten auch die internen Wege durch die duka-Welt und den Bürobereich.“ Fassade mit zwei Ebenen Die Fassade ist eine technisch und ökonomisch optimierte Paneelfassade mit offenen und geschlossenen Elementen. Diese berücksichtigt alle Anforderungen an Belichtung, Sonnenschutz und Wärmedämmung. Der Baukörper erhält eine Vorhangfassade aus einer Metallverkleidung, eine

01/2018 27 Art „Verpackung“. Diese besitzt einen vorwiegend gestalterischen Charakter und unterteilt sich in Sockelzone und Überbau. Die Sockelzone wird mit glatten und hellen Edelstahlpaneelen verkleidet. Im Bereich der Fenster- und Türelemente gewährleistet eine Perforierung der Paneele die Transparenz, ohne die Gesamtform der Fassade zu stören. Der Überbau wird mit dunkel gehaltenem Trapezblech verkleidet und künstlerisch gestaltet. Baustelle und Logistik „Auffallend am ganzen Bau ist die Ordnung und Sauberkeit, nichts liegt herum!“ Dieser Satz war oft zu hören und wurde von Lieferfirmen und Handwerkern immer wieder betont. Dazu kamen Personenkontrolle, Materialanlieferung und Qualitätskontrolle, die auf einer derartigen Großbaustelle zwingend erforderlich sind. Der wöchentliche Baufortschritt während des Rohbaus wurde sogar im Vorbeifahren von der Autobahn aus bemerkt. Der Rohbau stand bereits nach weniger als einem Jahr Bauzeit und war das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit der Baufirma Plattner aus Leifers mit dem Fertigbauteile-Lieferanten Progress AG aus Brixen. Zusätzlich gab es keine größeren Zwischenfälle, die den Baufortschritt hätten aufhalten können. Eine weitere Bestätigung für die effiziente Zusammenarbeit zwischen Bauherr, Planern, Baustellenleitung und den beteiligten Firmen aus Südtirol und Umgebung. duka, Brixen 4 Vorarbeiter 70 Bauarbeiter 6 Baukräne 44.000 m 3 Beton 4.000.000 kg Baustahl knapp 11 Monate Bauzeit www.plattner.bz ... macht‘s möglich

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