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Bauen & Sanieren 2015

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10 01/2015 projekt mirror houses aktuell 01/2015 11 für die Ferienwohneinheiten genutzt werden. Doch es sollte nicht das übliche, anonyme Ferienzimmer sein. Die Familie ist viel gereist, ließ somit die eigenen Vorstellungen von einer optimalen Urlaubsunterkunft in die Planung mit einfließen. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schön es ist, nach einem erlebnisreichen Urlaubstag in seine Unterkunft zurückzukehren und sich wie zu Hause zu fühlen. In einem Hotel ist das nicht möglich, man muss sich immer wieder hinausbegeben, die Privatsphäre ist sehr klein. Relax, sich frei und ungezwungen zu bewegen, ist da kaum möglich“, erklärt Sabine Staffler Ebner. In den Mirror Houses ist dies anders. Jede Wohneinheit mit Garten ist eine kleine Welt für sich, gut abgeschirmt und bietet somit absolute Privacy. Bei Lust und Bedarf kann selber gekocht werden, ansonsten ist der Weg ins Restaurant nicht weit. Optimal eingerichtet für zwei Personen kann die Kapazität des Foto: OskarDaRiz Appartements durch eine Schlafcouch für die Unterbringung auf maximal vier Personen erweitert werden. Meist bleiben die Gäste einige Tage, gehen auf Erkundungstour nach Bozen, in die malerischen Orte entlang der Weinstraße, an die Seen, hinauf in die Berge oder auf die Skipisten. Mit seiner kompletten Ausstattung sind die Wohneinheiten aber auch für längere Aufenthalte optimal eingerichtet. INFO Mirror Houses Grutzenweg 75 | 39100 Bozen | Mobil 334 530 32 00 info@mirror-houses.com | www.mirror-houses.com Peter Pichler Architecture info@peterpichler.eu | www.peterpichler.eu www.suedtirolhaus.it Telefon +39 0471 617120 IHR HOLZHAUS DER EXTRAKLASSE. Foto: OskarDaRiz Der Bau des eigenen Hauses ist für Viele die wahrscheinlich größte Investition im Leben und dementsprechend groß sind oft auch die Wünsche und Erwartungen. Südtirolhaus steht Ihnen, als Pionier im Bereich KlimaHaus sowie Experte für Holzhaus-Konstruktionen, mit langjähriger Erfahrung und exzellentem technischen Know- How zur Seite. Das Land baut erfolgreich Straßen, Brücken, Schulen, Bibliotheken, Naturparkhäuser, Zu- und Umbauten auch historischer Gebäude ... So mancher Bau wurde mit einem renommierten Architekturpreis bedacht. Das Ressort für Bauten setzt Maßstäbe für qualitatives Bauen. In den vergangenen Jahrzehnten wurde in Südtirol gebaut wie noch nie. Nicht alles ist gelungen. Der ehemalige Ressortleiter Architekt Josef March setzte bereits die Weichen für hohe Qualität über Planungswettbewerbe und Ausschreibungen. Diesen Weg wollen der neue geschäftsführende Direktor der Abteilung Hochbau und technischer Dienst, Architekt Andrea Sega, und sein Amtskollege der Abteilung Tiefbau Ingenieur Gustavo Mischi fortsetzen, mit dem zusätzlichen Ziel, die Verfahren zu vereinfachen. Kriterien nach strategischer Bedeutung Radius: Als neuer Landesrat für Bauten sind Sie mit der Fortführung bereits begonnener Strukturen konfrontiert. Nach welchen Kriterien gehen Sie z.B. im Tiefbau vor? LR Christian Tommasini: Für das mehrjährige Programm wurden klare Kriterien und vier verschiedene Kategorien festgelegt. In die Kategorie 1 fallen Projekte zur Straßensicherung, die Brennerachse SS12, die Prioritätenliste der Brücken. Die 2. Kategorie betrifft die Vinschgauer Achse SS38 und SS40 und die Pustertaler Achse SS49. Die Bauvorhaben unter EU-Schwelle mit strategischer Bedeutung und andere Bauvorhaben fallen in die Kategorien 3 und 4. Radius: Projektabläufe im Tiefbau dauern oft viele Jahre. Wie entscheiden Sie über Notwendigkeit, Kosten, Termine etc.? LR Tommasini: Die Notwendigkeit, gemessen anhand der Kosten und des Nutzens, ist für uns entscheidend, z.B. Entlastung für Anrainer, für Verkehrsteilnehmer oder im Sinne des Umweltschutzes. Manchmal entstehen im Laufe der Ausführung wichtige Neuauflagen und somit müssen die Termine angepasst werden. Radius: Es geht um Fertigstellung von begonnenen Arbeiten, um Ausschreibung von neuen Bauabschnitten und um ganz neue Projekte. LR Tommasini: 185 Bauvorhaben im Tiefbau sind derzeit aktuell, da orientieren wir uns nach dem jeweiligen Stand: zu planen, bereits in Planung, Plan bereits fertig, zum Ausschreiben, bereits ausgeschrieben, oder schon in Ausführung. Dazu gehören zahlreiche Projekte wie Meran (Baulos 2), Kastelbell, Neues Bibliotheken-Zentrum Bozen Öffentliche Bauten als Vorbild Vom Regionalismus über die Postmoderne, die Grazer Schule und die Einflüsse der Vorarlberger Architektur ... in Südtirol entwickelte sich in den letzten Jahren eine architektonisch selbstbewusste Baukultur. Die Abteilung Hochbau versteht sich als Vorreiter für innovative Projekte und das auch in Zusammenarbeit mit Gemeinden und öffentlichen Körperschaften. Der Planungswettbewerb, das kreative Kräftemessen von Architekten und Ingenieuren internationaler Herkunft, steigert die Qualität der eingereichten Entwürfe wesentlich, so dass eine kompetente Fachjury unter der besten Lösung auswählen kann. Branzoll, Bozen, Brixen-Vahrn, Kiens, Pflaurenz (Enfahrt ins Gadertal). Radius: Auch im Hochbau wird um Projekte oft jahrelang diskutiert, dann entschieden und doch wieder geändert. Als Beispiel das Bibliotheken-Zentrum. LR Tommasini: Die Diskussion bei größeren Bauvorhaben ist sehr wichtig, es können viele Aspekte im Detail Landeshauptmann- Christian Tommasini, analysiert und durch einen Planungswettbewerb die besten Lösungen gestellvertreter, Landesrat für italienische Kultur, funden werden, wie z.B. beim neuen Bildung, Wohnungsbau, Grundbuch, Bibliotheken-Zentrum Bozen. Hier kamen auch emotionale Aspekte der Kataster, Genossenschaftswesen und Bevölkerung hinzu, welche schlussendlich dem Projekt eine positive öffentliche Bauten Entwicklung ermöglichten. Nun steht dieses Bauvorhaben in unserem Terminplan ganz oben. Radius: Eine sogenannte neue Bescheidenheit setzt zunehmend auf alte Bestände und Sanierung, als auf neue Kubatur. LR Tommasini: Wir haben in den letzten Jahren sehr viel Neues gebaut, weil einfach die Strukturen fehlten. Heute geht es darum, bestehende Gebäude energetisch zu sanieren, Anpassungen aufgrund neuer Sicherheitsnormen vorzunehmen oder um Erweiterungsarbeiten zur Optimierung der Funktionalität. Wir brauchen nicht immer neue Räume, wir brauchen aber bessere Räume. Rendering: Arch. Christoph Mayr Fingerle

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