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Bauen & Sanieren 2010

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Projekte Service Der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe Der Begriff „Passivhaus“ ist kein Markenname und Energie- Konzept, sondern ein Baukonzept: Es ist ein Baustandard, der energieeffizientes Bauen, Wohnqualität, Komfort und Behaglichkeit vereint. Ein Gebäude soll optisch Eindruck hinterlassen und seinen Nutzern optimale Bedingungen bieten. Immer größerer Wert wird auf das energetische Konzept gelegt, das heißt, optimale Nutzungsbedingungen sollen mit möglichst niedrigem Energieverbrauch für die Heizung des Gebäudes und die Warmwasseraufbereitung erreicht werden. Das Passivhaus stellt derzeit das konsequenteste Konzept nachhaltigen Bauens dar. Es ist ein Gebäude mit sehr geringem Heizenergiebedarf, das ohne konventionelle Heizung auskommt. Durch den geringen Energiebedarf ist das Passivhaus sehr umweltfreundlich. Der Jahresheizwärmebedarf liegt unter 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter, was umgerechnet etwa 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche (Durchschnitt Südtirol: 21 Liter) im Jahr entspricht. Das Passivhaus ist die Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Der Standard ist bei Wohnbauten und öffentlichen Gebäuden verschiedensten Bauweisen und -formen mit allen üblichen Materialien, wie Ziegel, Beton, Holz, Glas und Stahl realisierbar. Dies ermöglicht jedem Bauherrn und Planer große Gestaltungsfreiheiten. Dabei muss man auf hohen Wohnkomfort und Behaglichkeit nicht verzichten: Im Passivhaus herrscht, im Gegensatz zum Haus in traditioneller Bauweise, ganzjährig eine angenehme Raumtemperatur ohne den konventionellen Einsatz einer Heizung. Unabhängig von Weltmarktpreisen Passivhaus bedeutet behagliches Wohnen mit Qualität und Komfort und ohne Stress mit den ständig steigenden Heizkosten. In den Industrieländern werden rund 40 % der Öl- und Gasvorkommen „verheizt“. Im Passivhaus ist der Heizwärmebedarf klar definiert und darf 15 kWh/m²a nicht überschreiten. Ein Passivhaus verfügt über eine ausgezeichnete Dämmung, es ist luftdicht und wird durch eine automatische Frischluftzufuhr belüftet. Eine traditionelle Heizoder Klimaanlage ist nicht nötig. IG Passivhaus Südtirol Seit 2006 steht die IG Passivhaus Südtirol als Netzwerk für Information und Weiterbildung den Bauherrn und Planern zur Seite. Ziel der Interessengemeinschaft ist es zudem, ein flächendeckendes Netz in Italien aufzubauen, um die Architekten und Planer verstärkt zum energiesparenden Bauen und Sanieren anzuhalten. Dies setzt ein hohes Detailwissen in der Planung, große Sorgfalt in der Ausführung und professionelle Qualitätssicherung voraus. Die IG versteht sich als Kommunikations-, Beratungs- und Forschungsplattform und bietet Information über realisierte Objekte und Weiterbildung an. Weitere Informationen unter: www.igpassivhaus.it Wohlfühloase für die Kleinen in Tagesstätte in Meran In einem Teil des Texelparkes war in den Sommermonaten mit dem Neubau der vier Sektionen begonnen worden. Innerhalb weniger Monate sollte ein Gebäude entstehen, das nicht nur optischen Kriterien, sondern auch den hohen energetischen Anforderungen gerecht wird. Die Wahl fiel deshalb auf eine Holzkonstruktion aus Fertigelementen, die vor Ort zusammengebaut werden konnte. Die Bauqualität ist überraschend hoch. Jede der vier Sektionen verfügt über einen Ruhe- und Aufenthaltsraum samt sanitären Anlagen. Großzügige Fensterflächen garantieren einen optimalen Lichteinfall. Holka Genossenschaft Ein Komplett-Anbieter für individuelle Holzbauleistungen und Montagen aller Art Die Holka Genossenschaft verbindet traditionelles Handwerk mit fachlichem Wissen und modernster Technik. Kein Wunder also, dass das Unternehmen mit seinen neun Mitgliedern und neun Mitarbeitern ein kompetenter Anbieter für individuelle Holzbauleistungen ist. Der Betrieb hat seinen Sitz mit Werkshalle, Bürogebäude, Lagerhalle und Lagerplatz in der Handwerkerzone Moos in Passeier. Hier verfügt er über sämtliche Hebemittel, um die eigenen Produkte selbstständig und termingerecht liefern und montieren zu können. Von der traditionellen Zimmerei über Werksplanung und Montage bis hin zur Errichtung von Fertighäusern in Holzbauweise steht immer das Bewusstsein für ökologisches Bauen und Wohnen im Vordergrund. Um jeglichen Anspruch des Kunden gerecht zu werden, bildet der Betrieb seine Mitarbeiter ständig in den Bereichen energieeffizientes und ökologisches Bauen fort. Dies bedeutet für den Kunden die Gewissheit, bei allen Wünschen und Vorstellungen bestmöglich beraten zu sein und diese fachgerecht und zu seiner vollsten Zufriedenheit umgesetzt zu bekommen. 32 01/2010 01/2010 33

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